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    #76
    Du schriebst, dass Deine Zuckerwerte optimal seien.
    Hast Du die Möglichkeit mal den Zuckerwert während oder kurz nach den Zitteranfällen zu messen?

    Versuch doch mal Dich ganz konsequent fructosefrei zu ernähren.
    Ganz einfach ist das natürlich nicht, da Fructose in fast allen industriellen Lebensmitteln und vielen Getränken zugesetzt wird. Da muss man dann ganz genau auf die Zutatenliste achten.
    Zuletzt geändert von KlausB; 29.03.2020, 20:51.
    It's a terrible knowing what this world is about

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      #77
      Ein abrupt auftauchender Bluthochdruck insb. in in jungem Alter ist durchaus eine Indikation für die Untersuchung auf Paragangliome/Phächromozytome, Muskelzittern wäre dabei ebenfalls möglich. Eine andere seltene Ursache für Bluthochdruck wäre eine Nierenarterienstenose. Paragangliome können auch vom Vagusnerv ausgehen oder ihn bzw. einen Ast wegen ihrer häufigen Lage im Hals/Thoraxbereich irritieren. Zudem können Phäochtomozytome/Paragangliome zu einem gestörten Insulin/Glucosestoffwechsel bin hin zu Diabetes führen..Diabetes sollte man vll ohnehin mal ausschließen, falls noch nicht geschehen.
      Zuletzt geändert von pelztier86; 29.03.2020, 22:21.

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        #78
        Ein anfallsartig extrem steigender Blutdruck (evtl. mit dem Zittern) oder starke Schwankungen wären ein Indiz.
        Ähnliches gilt für Zucker und Insulin.
        Starke Hinweise auf eine Störung des Vagus kann ich nicht erkennen. Welcher Ast könnte denn Deiner Meinung nach betroffensein?

        Andererseits lag bei ihm eine Fructoseintolleranz vor. Das langfristig zu ignorieren könnte ähnliche, wie die vorliegenden Symptome hervorrufen.
        It's a terrible knowing what this world is about

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          #79
          Anfallsartig wäre das ganz Typische (zusammen mit Tachkardie), aber auch dauerhaft erhöhter BD ist möglich.
          Er schrieb etwas von Heiserkeit, ergo n.recurrens.

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            #80
            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
            ...
            Er schrieb etwas von Heiserkeit, ergo n.recurrens.
            Im Zusammenhang mit Reflux? Da würde ich nicht gleich auf Recurrensparese kommen.
            War ja auch nur vorübergehend

            It's a terrible knowing what this world is about

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              #81
              Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
              Du schriebst, dass Deine Zuckerwerte optimal seien.
              Hast Du die Möglichkeit mal den Zuckerwert während oder kurz nach den Zitteranfällen zu messen?

              Versuch doch mal Dich ganz konsequent fructosefrei zu ernähren.
              Ganz einfach ist das natürlich nicht, da Fructose in fast allen industriellen Lebensmitteln und vielen Getränken zugesetzt wird. Da muss man dann ganz genau auf die Zutatenliste achten.
              Ich werde mir ein Diabetes-Set besorgen und dann testen. Die Fructoseintoleranz habe ich bisher nicht so ernst genommen und normal weiter- gegessen/getrunken. Mir war nicht bewusst, dass sie sich langfristig so stark auf meinen Körper auswirken kann, also ihn auch irreversible schädigen kann. Also werde ich versuchen fructosefrei zu leben. Mir gehts einfach zu beschissen, um das nicht zu versuchen.

              Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
              Im Zusammenhang mit Reflux? Da würde ich nicht gleich auf Recurrensparese kommen.
              War ja auch nur vorübergehend
              Reflux, spürbar durch Brustschmerzen und Halsproblemen (leichtes Brennen im Rachen), aber keine Heiserkeit, hatte ich bis vor einem Jahr. Die Brustschmerzen verschwanden dann. Jetzt habe ich keine Brustschmerzen, der Rachen ist leicht gerötet und meine Stimme ist manchmal heiser, vor allem wenn ich mehr spreche, ich muss mich räuspern, dann geht es aber wieder. Das ist nicht so stark ausgeprägt.

              Das Zittern ist gestern nach ein paar Stunden besser geworden. Blutdruck war vor dem Schlafengehen bei 150:100 und ist jetzt, nach dem Aufstehen, ohne viel Bewegung im Sitzen bei 143:103. Insgesamt fühle ich mich besser als gestern, mit leichten Muskelschmerzen, naja und den Zuckungen und dem wirklich auffälligen Knacken der Gelenke. Ich weiss, dass ihr das bisher nicht berücksichtigt. Aber ich kann euch versichern, dass das in kurzer Zeit wirklich stark zugenommen hat. Ich denke nicht. dass ich nur sensibler darauf achte. Ich habe aber auch bisher nichts recherchieren können, was mit vermehrten Gelenkeknacken im ganzen Körper zusammenhängt.

              Und nochmal DANKE, dass ihr gemeinsam "mitforscht"!

              Edit: Etwas was mir gestern noch in den Sinn gekommen ist: Ich lebe ja seit einem Jahr in einem neuem Haus, mit dem ursprünglichen Möbiliar, Es gibt hier sehr viele alte Holzmöbel und Holzvertäfelungen. Könnte es sein, dass evtl. ein Teil des Holzes mit einem giftigen Stoff behandelt wurde, der sich jetzt nach und nach bei mir so auswirken könnte?

              Übrigens, habe ich auch, obwohl man sagt es wäre unproblematisch, hier meine wirklich massive WLAN-Strahlung abgeschaltet. Es waren hier auf dem Grundstück etwa 30 WLAN Geräte(Funkthermometer, Steckdosen, Raspberry Pis, 9 WLAN Meshgeräte) im Einsatz. Da ich keine Nachbarn habe, ist die Strahlung jetzt also auf ein Minimum reduziert.

              Achja, ich habe noch mal einen Bluttest von Ende Dezember des letzten Jahres überprüft. Dort waren Hämoglobin 13.1 und Hämatokrit 0,39 leicht zu niedrig. Der Blutdruck war bei dem Test im Nomalbereich. Ich habe die gesamten Werte mal angehangen.
              Angehängte Dateien
              Zuletzt geändert von Klabölster; 30.03.2020, 09:36.

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                #82
                Zitat von Klabölster Beitrag anzeigen

                ... Die Fructoseintoleranz habe ich bisher nicht so ernst genommen und normal weiter- gegessen/getrunken. Mir war nicht bewusst, dass sie sich langfristig so stark auf meinen Körper auswirken kann, also ihn auch irreversible schädigen kann. ....
                Bei Fructoseintolleranz kann es zu stark schwankenden Blutzuckerspiegeln kommen und das kann zu Schädigungen führen.
                Je nachdem welche Art von Fructoseintolleranz vorliegt muss das aber nicht sein.

                Das kann auch sein, dass Deine Fructoseintolleranz eine harmlosere Form ist. Wenn es die erstgenannte Form ist, sollten diese Zitteranfälle unter glucosefreier Ernährung verschwinden. Einfach mal ein paarTage oder Wochen ausprobieren.

                Dein Blutzuckerwert nüchtern ist zwar noch nicht grenzwertig, aber nahe dran. Kann natürlich auch an ungünstigen Umständen gelegen haben. Die Messwerte mal eine zeitlang öfter zu nehmen und zu beobachten ist sicher eine gute Idee. In Bezug auf die Fructoseproblematik wäre es interessant den Wert morgens einmal noch in Ruhe vor dem Aufstehen zu nehmen und ca 1/2 Stunde nach dem Aufstehen vor dem Frühstück.

                Ausdünstungen von Holzschutzmittel können auch gesundheitsschädlich sein. Welche Stoffe das genau sind und wie man das misst und bewertet kann ich Dir aber nicht sagen.
                Zuletzt geändert von KlausB; 30.03.2020, 11:36.
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                  #83
                  Zitat von KlausB Beitrag anzeigen


                  Das kann auch sein, dass Deine Fructoseintolleranz eine harmlosere Form ist.
                  Du redest doch wohl von einer Unverträglichkeit? Bei einer Toleranz wäre er längst im Nirvana, das ist eine schwere genetische Erkrankung. Hab noch nie gehört, dass es da "leichte" Formen gibt.
                  Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                    #84
                    Ich rede von der intestinalen Fructoseintolleranz. Da gibts Ausprägungen von - bis. Fast immer sind das Formen bei denen Verdauungsbeschwerden im Vordergrund stehen.
                    Wenn man das ignoriert kann es als Spätfolge zu Diabetes 2 und/oder Leberschäden kommen.
                    Die Zuckerwerte im obersten könnten ein Hinweis auf eine beginnende Diabetes 2 sein. Bei Werten über 100 (auch wenn die noch nicht als pathologisch gelten) sollte man eine Abklärung in dieser Hinsicht vornehmen.

                    Du meinst ist die hereditäre Fructoseintolleranz. Für diese hast Du natürlich recht.
                    It's a terrible knowing what this world is about

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                      #85
                      Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                      Ich rede von der intestinalen Fructoseintolleranz. Da gibts Ausprägungen von - bis. Fast immer sind das Formen bei denen Verdauungsbeschwerden im Vordergrund stehen.
                      Wenn man das ignoriert kann es als Spätfolge zu Diabetes 2 und/oder Leberschäden kommen.
                      Die Zuckerwerte im obersten könnten ein Hinweis auf eine beginnende Diabetes 2 sein. Bei Werten über 100 (auch wenn die noch nicht als pathologisch gelten) sollte man eine Abklärung in dieser Hinsicht vornehmen.

                      Du meinst ist die hereditäre Fructoseintolleranz. Für diese hast Du natürlich recht.
                      Ok, dann meinen wir ja das gleiche. Also wenn da ein Verdacht vorliegt wird ja der H2 Atemtest gemacht. Das macht sicher Sinn.
                      Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                        #86
                        Gestern hatte und heute habe ich Muskelkater in den Muskeln, die bei der Gartenarbeit gefordert wurden. Das wäre okay, wenn diese Muskeln untertrainiert wären, vermutlich ist das bei der Unterarmmuskulatur der Fall, aber erneut tun auch die hinteren Muskeln im Oberschenkel weh, wobei ich ja nicht wirklich viel gemacht habe. Also die Muskeln sind bei wenigen Bewegungungen überanstrengt. Normal dürfte das für einen 45-jährigen nicht sein. Vor allem merke ich, dass meine Halsmuskulatur wehtut, die Gelenke im Hals knacken wieder mehr. Gestern hatte ich sone Art "Flimmern" im linken Bizeps. Das war deutlich sichtbar und ging einige Stunden so, immer mal wieder für einige Minuten. Dabei hatte ich besonders stark das Gefühlt dieses inneren Zitterns im gesamten linken Arm.

                        Das Diabetes Test-Set ist auf dem Weg zu mir. Meint ihr hochdosiertes (30.000 i.e) Vitamin D3 könnte ich nehmen, ohne meinen aktuellen Blutspiegel zu kennen?

                        Ich werde mal versuchen hier Blutuntersuchungen durchführen zu lassen. Bitte helft mir, die Werte zusammenzutragen, die in meinem Fall eine Aussagekraft haben könnten. Falls ich durch die Fuctoseintoleranz bestimmte Nährstoffe nicht richtig aufnehmen kann, sollten die nach Möglichkeit mit untersucht werden. Aber ich würde auch noch immer nach einer chronischen Virusgeschichte suchen wollen. Und natürlich nach den Werten, die ihr bereits genannt habt.

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                          #87
                          Super, habe gerade erfahren, dass hier doch nur Notfälle und Corona Leute behandelt werden. Also kann ich nicht einmal auf eigene Kosten Bluttests durchführen lassen. Die Corona-Maßnahmen sind für Kranke zur Zeit echt blöde (naja nicht nur für die allein, aber eben insbesondere). Danke, dass ihr mir helft, an den möglicherweise richtigen Stellen zu suchen.

                          Weil das auch mal gesagt werden muss: Aktuell gehe ich bei den Symptomen nicht von ALS aus. Scheinbar sind ja alle Muskeln irgendwie betroffen, ohne dass ich bisher irgendwelche wirklichen Bewegungseinschränkungen habe, das wäre doch sehr untypisch. ALS war natürlich der Grund, warum ich das Forum gefunden habe. Ihr wisst ja, bei Google taucht irgendwie immer das Schlimmste auf oder man sucht solange, bis man es gefunden hat. Aber vielleich finden wir gemeinsam ja heraus, in welche Richtung ich mich bei den Untersuchungen orientieren sollte.

                          Der Bluthochdruck ist nicht, wie ihr geschrieben habt "anfallsartig". Es sei denn ich verstehe den Begriff nicht richtig. Eigentlich ist der dauerhaft zu hoch, ausser wenn ich eine Weile im Bett lag.

                          Also Blutwerte die ich checken lassen sollte sind bisher:

                          * Vitamin B12
                          * D3
                          * Schildrüsenwerte (welche speziell?)
                          * GFR
                          * Nebennierenwerte (welche speziell?)
                          * Kreatinin (regelmäßig checken?, war sehr niedrig)
                          * CK (regelmäßig checken?, war bisher okay)
                          * Bilirubin (war mal erhöht)
                          * Mineralstoffprofilen und Vitaminstatus (welche Werte sind das?)
                          * Paragangliome (ist das der Name des Tumors?)
                          * Phäochromozytome (um Paragangliome über das Blut feststellen zu können?)
                          * Zuckerwert (gibt es da mehrere?)
                          * HB (war mal zu niedrig)
                          * HK (war mal zu niedrig)
                          * RDW (war mal zu niedrig)
                          * Gluthathion-S-Transferase Theta (war zu niedrig, laut Heilpraktikerin löst das die Probleme aus, bzw. ist ein Zeichen dafür. "Der Körper könne nicht richtig entgiften."
                          Zuletzt geändert von Klabölster; 31.03.2020, 14:44.

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                            #88
                            Ich habe das Zucker-Messgerät gestern erhalten und gleich getestet. Nach dem Frühstück (Spiegeleier) war der Wert bei 123mg/dl und soeben direkt nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück bei 111 mg/dl. Hat das eine Aussagekraft? Wie sollte ich das in der Zukunft am besten überprüfen? Ich fühlte mich in beiden Fällen nicht zittrig. Jedoch bin ich etwas schwach auf den Beinen. Wenn ich ein Bein im Sitzen anwinkel, so dass es in der Luft ist, fängt das Bein nach wenigen Sekunden schon an zu zittern. Links schneller als rechts.
                            Zuletzt geändert von Klabölster; 07.04.2020, 07:45.

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                              #89
                              Hallo Klabölster
                              Berührst du dann mit der zehenspitze den Boden wenn dein Bein an fängt zu zittern?
                              Wenn ja dann könnte es sich um einen Unermüdbaren oder Ermüdbaren klonus handeln .
                              Mfg Sturm

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                                #90
                                Hallo Sturm,

                                Ich sitze aufrecht und hebe das Bein an. Es fängt schon nach 1-2 Sekunden an zu zittern. Je länger ich es hochhalte desto stärker wird das Zittern. Dabei kann ich meinen Fuß bewegen, also nach oben richten oder auch nach unten senken. Die Zehenspitzen können also in der Luft verbleiben. Habe ich dich richtig verstanden, dass ich das Bein, in dem von dir beschriebenen Fall, gar nicht so weit hätte anheben können? Zuckerwert heute vor dem Frühstück: 91.
                                Zuletzt geändert von Klabölster; 08.04.2020, 08:10.

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