Pelztier hat da recht. Mag sein, dass es anfangs ein "Morbus Bechcet von Mukokutanem Typ " war. Im weiteren Verlauf kann sich das aber ausbreiten, insbesondere auch auf das ZNS.
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Keine Ankündigung bisher.
Mangelerscheinungen, Infekt oder etwas ernstes?
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Danke euch beiden
pelztier86 KlausB
Ich hoffe ihr habt recht das nichts anderes mehr dazukommt, das aktuelle Geschehen reicht mir vollkommen der Verlauf wird, s zeigen
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Hallo Leute, ich komme gerade von einem Spaziergang wieder. Es waren 3,5km ganz gemächlich. Bis auf Probleme mit meiner Halsmuskulatur ging es gut. Das gelegentliche Stechen und das Gefühl, als ob die Muskulatur entzündet ist, ist unangenehm. Was aber wirklich intensiv ist, ist jetzt nach dem Spaziergang das Muskelzucken. Es ist eher wie ein "Ploppen" in allen Muskeln in beiden Beinen. Es ist wie ein Feuerwerk, an zahlreichen Stellen gleichzeitig. Was hat das zu bedeuten? Es scheint sich jetzt nach etwa 10 Minuten zu beruhigen
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Das gleiche Prozedere heute nochmal. 3,5km gewandert. Das Ploppen in den Beinen danach ist genauso heftig wie gestern. Man kann es aber nicht sehen. Es ist also anders als die sonst sehr sichtbaren Zuckungen. Laut meiner Recherche, sollen die Muskeln unterversorgt sein. Bei Sportlern würde dem Körper, sollte nach dem Training dieses Zucken auftreten, Magnesium, Kalzium und Kalium fehlen. Naja nun würde ich 3,5 km gemächliches Wandern nicht wirklich als Training bezeichnen, aber die Problematik scheint die gleiche zu sein.
Ich habe vor dem Spaziergang, 1L Milch getrunken und eine 350er Magnesiumpille eingeworfen. Kurzfristig scheint es nicht zu helfen. Andererseits, nehme ja bereits seit einem viertel Jahr, Nahrungsergänzungsmittel, unter anderem auch Magnesium. Während ich das Schreibe lässt das Zucken wieder nach. Also nach 10-15 Minuten normalisiert sich das.
Milch vertrage ich übrigens scheinbar gut. Keine (zusätzlichen) Darmprobleme.
In den nächsten Tagen habe ich evtl. die Möglichkeit mein Blut untersuchen zu lassen. Wenn ihr Lust und Zeit habt, würdet ihr mir helfen, die für mich relevanten Werte zusammenzutragen?
Hier noch einmal die zusammengetragenen Dinge von Seite 7:
Also Blutwerte die ich checken lassen sollte sind bisher:
* Vitamin B12
* D3
* Schildrüsenwerte (welche speziell? TSH,T3,T4?)
* Nierenwerte (GFR, Harnstoff, Kreatinin, Kreatinin-Clearance)
* Nebennierenwerte (Ferritin ... welche noch?)
* Kreatinin (regelmäßig checken?, war sehr niedrig)
* CK (regelmäßig checken?, war bisher okay)
* Bilirubin (war mal erhöht, wenn erneut erhöht, direktes Bilirubin testen lassen)
* Mineralstoffanalyse im Vollbild und Vitaminstatus
* Paragangliome (ist das der Name des Tumors?)
* Phäochromozytome (um Paragangliome über das Blut feststellen zu können?)
* Zuckerwert (gibt es da mehrere?)
* HB (war mal zu niedrig)
* HK (war mal zu niedrig)
* RDW (war mal zu niedrig)
* Gluthathion-S-Transferase Theta (war zu niedrig, laut Heilpraktikerin löst das die Probleme aus, bzw. ist ein Zeichen dafür. "Der Körper könne nicht richtig entgiften."Zuletzt geändert von Klabölster; 18.04.2020, 12:52.
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Wegen Corona wurde keine Blutuntersuchung gemacht. Der Bluthochdruck war hoch genug, von der Ärztin gemessen: 170:102 um mir ein blutdrucksenkendes Mittel zu verschreiben. Es heisst Covercard. Wirkstoffe sind Amlodipine und Perindopril. Es scheint unangehme Nebenwirkungen zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es nehmen sollte.
Ich habe festgestellt, dass Magnesium die Muskelschmerzen lindert, sofern ich davon 3 Pillen am Tag nehme. Das entspricht dann wohl auch der maximal möglichen Menge, die der Körper aufnehmen kann. Heute morgen bin ich wieder 3,5km spaziert, danach taten die Muskeln in den Oberschenkeln weh, auch weil ich gestern im Garten Unkraut gezüppelt habe. Daraufhin habe ich zusätzlich eine Magnesiumtablette genommen. Schon 15 Minuten später empfand ich die Muskelschmerzen als nicht mehr so schlimm. Hilft Magnesium auch bei ernsthafen muskulären Erkrankungen oder habe ich vielleicht akuten Magnesiummangel? Leider wurde das ja auch bisher noch nicht untersucht. Ich habe ja noch immer die Hoffnung, dass ich wieder in Ordnung komme, wenn man den einen Mangel findet und den beheben kann.
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Ein Arzt sagte mir, man muss Magnesium erstmal ein paar Tage kontinuierlich einnahmen, bis es seine Wirkung gänzlich entfalten kann, und dann auch nicht zu viel. Habe mal eine überhöhte Dosis genommen, die wirkte abführend, ansonsten merke ich mit oder ohne Mg keine merkenswerten Unterschiede, denke aber ein gesunder "Grundspiegel" kann nicht schaden, ebenso bei anderen Mineralien und Vitaminen.
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Es klingt natürlich trivial, bei den körperlichen Problemen, die andere hier haben und ich möchte euch auch nicht auf die Nerven gehen, dennoch möchte ich euch fragen, ob es sein kann, dass ich schlicht einen Eiweissmangel habe?
Auch heute habe ich einen Spaziergang gemacht, versehentlich waren es etwas mehr Schritte als geplant, so sind es dann 5km geworden. Die Beine fingen an sich wieder schwer anzufühlen. Das Feuerwerk in den Beinen war auch wieder da. Also habe ich eine Magnesiumpille eingeworfen. Aber ich fühlte nicht wie gestern eine Verbesserung. Da viel mir auf, dass ich zu dem Magnesium und den ganzen anderen Pillen seit neuestem ja Milch trinke. Milch deswegen, weil ich testen wollte, ob ich sie vertrage. Habe jahrelang keine Milch mehr getrunken. Ich vertrage sie anscheinend ohne Probleme. Nun war die Milch heute aufgebraucht. Daher habe ich die Pille mit Wasser getrunken. Also Milch gekauft und dann gleich einen ganzen Liter weggetrunken, etwa eine Stunde später fühlten sich meine Muskeln besser an, der muskelkaterartige Schmerz liess nach.
Ist es möglich, dass ich an Muskelmasse verliere, weil der Körper keine neue aufbauen kann, da ihm dazu das Eiweiss fehlt? Absorbiert mein Darm evtl. Eiweiss nicht richtig? So dass ich quasi ne Überdosis brauche um den Bedarf zu decken? Ich würde sagen, dass ich eigentlich ausreichend Eiweiss mit der Nahrung zu mir nehme.
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Das deutet eher auf eine Elektrolytverschiebung hin.
Das kann eintreten viel elektrolytarmes Wasser trinkt.
Versuchs mal mit isotonischen Getränken.
Am Eiweis der Milch wird es nicht liegen. Das will ja erstmal verdaut werden.
Magnesium ist sowieso ziehmlich sinnfrei.It's a terrible knowing what this world is about
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Hi Klabölster,Zitat von Klabölster Beitrag anzeigenEs klingt natürlich trivial, bei den körperlichen Problemen, die andere hier haben und ich möchte euch auch nicht auf die Nerven gehen, dennoch möchte ich euch fragen, ob es sein kann, dass ich schlicht einen Eiweissmangel habe?
Auch heute habe ich einen Spaziergang gemacht, versehentlich waren es etwas mehr Schritte als geplant, so sind es dann 5km geworden. Die Beine fingen an sich wieder schwer anzufühlen. Das Feuerwerk in den Beinen war auch wieder da. Also habe ich eine Magnesiumpille eingeworfen. Aber ich fühlte nicht wie gestern eine Verbesserung. Da viel mir auf, dass ich zu dem Magnesium und den ganzen anderen Pillen seit neuestem ja Milch trinke. Milch deswegen, weil ich testen wollte, ob ich sie vertrage. Habe jahrelang keine Milch mehr getrunken. Ich vertrage sie anscheinend ohne Probleme. Nun war die Milch heute aufgebraucht. Daher habe ich die Pille mit Wasser getrunken. Also Milch gekauft und dann gleich einen ganzen Liter weggetrunken, etwa eine Stunde später fühlten sich meine Muskeln besser an, der muskelkaterartige Schmerz liess nach.
Ist es möglich, dass ich an Muskelmasse verliere, weil der Körper keine neue aufbauen kann, da ihm dazu das Eiweiss fehlt? Absorbiert mein Darm evtl. Eiweiss nicht richtig? So dass ich quasi ne Überdosis brauche um den Bedarf zu decken? Ich würde sagen, dass ich eigentlich ausreichend Eiweiss mit der Nahrung zu mir nehme.
ich halte mich wie immer mit Beiträgen bei anderen zurück, aber ich war neulich beim Endokrinologen, der auf Stoffwechselerkrankungen spezialisiert ist, und es könnte prinzipiell auch mit dem Stoffwechsel zusammenhängen. Er hatte mir da verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, weshalb die Muskeln im Hinblick darauf zurückgehen. Es muss nur irgendein winziger Enzym-/Proteindeffekt (Eiweißsynthese im Muskel) in Bezug auf die Muskeln vorliegen, und alles gerät aus den Bahnen. Hier gibt es tausende Möglichkeiten, warum, weshalb und wieso. Falls genetisch bedingt: DNA>Nukleotide>Codiert für (m)RNA, (t)RNA (für Aminosäuren entscheidend) Proteine - wenn sich da irgendwo ein Fehler einschleicht, hat man den Salat. Das ist die berühmte Nadel im Heuhaufen. - Leider.
Ich weiß nicht, ob Du diesbezüglich schon untersucht wurdest, aber falls nicht, würde ich das Thema mal angehen.
Ohnehin haben wir sowieso nicht viele Möglichkeiten, außer nach und nach alles auszuschließen.
Ich kenne das von mir, dass wenn ich länger auf den Beinen bin, meine Muskeln anfangen zu zittern. Das merke ich vor allem, wenn ich nach der Belastung Treppen hinunter gehe. Das normalisiert sich dann wieder mit der Zeit.
Alles kann, nichts muss.
LGZuletzt geändert von Gast; 22.04.2020, 12:31.
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KlausB, ich habe jahrelang Umkehrosmosewasser getrunken. Der Filter hat am Ende eine Mineralien-Kartusche. Ich weiss aber nicht, ob das Placebo-Mineralien sind. Die einen Experten behaupten, dass man mit dem Wasser Nährstoffe in einer Osmose entzieht, die anderen halten das wieder für Blödsinn. Meinst du das könnte die Ursache sein?
Troll2019, nein ich wurde noch nicht dahingehend untersucht. Ich stehe da ja noch ganz am Anfang. Jedoch habe ich wohl einen "Reizdarm" und eine Fructoseintoleranz. Hast du die Probleme ei dir irgendwie lindern können?
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Gast
Also ich habe keine Intoleranzen. Und in Bezug auf die anderen Beschwerden kann man meines Erachtens nicht viel tun. Stress wirkt sind in jedem Fall negativ auf meine Symptomatik aus. Ich bin auch sehr vorsichtig, was die Einnahme von irgendwelchen Präparaten angeht, wenn nicht tatsächlich wissenschaftlich erwiesen ist, dass das hilft. Im schlimmsten Fall (wir wissen ja nicht, wo genau das Problem liegt) könnten sich deine Beschwerden auch verstärken. Deshalb Schlucke um Gottes Willen nicht irgendwas. Taurin hat mir zum Beispiel geholfen, meine Leberwerte wieder zu normalisieren und das Zucken war auch etwas weniger. Nehme ich jetzt aber nicht mehr. Und die Wirkung kann bei jedem anders sein. Deshalb kann ich das nicht uneingeschränkt für Jedermann empfehlen.
Letztlich müssen wir abwarten und Tee trinken.
In der jetzigen Zeit bekommt man meiner Meinung nach schneller Arzttermine, weil viele zu Hause bleiben. - Sofern die Arztpraxis aufhat. kümmere dich um die weitere Diagnostik bei einem Facharzt.
Ich bin mit zahlreichen anderen Menschen privat in Kontakt, die gesetzlich versichert sind, und aktuell schneller an Termine kommen. Da scheint also was dran zu sein.
Hier kann man Dir zwar Hilfestellungen geben, aber im Vorankommen in Sachen Diagnostik nicht weiterhelfen. Du musst da selbst sehr hinterher sein. - auch wenn offensichtlich dein Versicherungsstatus in der Mehrheit der Fälle eine Rolle spielt. - leider. Aber vielleicht hast Du Glück.
Ein Reizdarm ist in der Regel psychisch bedingt, wenn dauerhaft ein Ungleichgewicht des vegetativen Nervensystem (Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus) vorliegt. Das wird meist begünstigt durch die (schlechte) Lebensweise des Betroffenen. Wenig Schlaf, viel (chronischer) Stress (emotional und äußere Faktoren); wenig Ruhephasen (ständiges Gedankenkreisen, nicht abschalten können) usw. und sofort.
Aus welcher Region kommst du denn?Zuletzt geändert von Gast; 22.04.2020, 14:41.
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Ganz so einfach ist es nicht. Reizdarm ist, wie man mittlerweile weiß, kein rein psychosomatisches Geschehen.Ein Reizdarm ist in der Regel psychisch bedingt
Veränderungen der Mikroflora und das Immunsystem des Darms mit Mikroentzündungen, die die Nerven fehlsteuern lassen, spielen hier eine gewichtige Rolle, zumindest bei einem Subset der Patienten, bei denen der Reizdarm nicht stressbedingt, sondern allenfalls stressmoduliert ist.
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Gast
Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigenGanz so einfach ist es nicht. Reizdarm ist, wie man mittlerweile weiß, kein rein psychosomatisches Geschehen.
Veränderungen der Mikroflora und das Immunsystem des Darms mit Mikroentzündungen, die die Nerven fehlsteuern lassen, spielen hier eine gewichtige Rolle, zumindest bei einem Subset der Patienten, bei denen der Reizdarm nicht stressbedingt, sondern allenfalls stressmoduliert ist.
Soweit ich weiß (falls etwas falsch ist, gern verbessern), stehen Reizdarmbeschwerden im Zusammenhang mit einer Störung der Koordination von Magen-Darm-Trakt und zentralem Nervensystem. Und dem Serotonin-Stoffwechsel wird hier wohl die Schlüsselrolle zugesprochen, auch wenn es noch andere Neurotransmitter gibt, die da mitwirken. Acetylcholin Ist wohl mit Abstand der wichtigste Transmitter in unserem Organismus, der auch Einfluss auf den Parasympathikus hat. Die Nervenbahnen des SympathikusundParasympathikus führen vom zentralenNervensystem (ZNS = Gehirn und Rückenmark) zu den Organen....Also die Informationsweiterleitung über den Zustand eines Organs erfolgt ins ZNS. Ungeachtet dessen kann es in Stresssituationen zu parasympathischer Aktivität kommen. Außer Acht lassen sollte man auch nicht, dass das enterische Nervensystem Darmperistaltiken hervorrufen kann, obwohl ein Abschnitt beispielsweise komplett vom Sympathikus und Parasympathikus abgetrennt ist.
ich hatte mal was von einem Medikament gelesen, was die Aktivität von Acethycholin blockiert. Hilft sowas nicht? Hilft das nicht auch bei MG?Zuletzt geändert von Gast; 22.04.2020, 20:15.
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Entschuldige bitte wenn ich das so sage aber "Bist Du Irre?"Zitat von Klabölster Beitrag anzeigenKlausB, ich habe jahrelang Umkehrosmosewasser getrunken. ..
Da wundert mich dann überhaupt Nichts mehr.
It's a terrible knowing what this world is about
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