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Angst vor ALS, Muskelzucken und leichte Schwächegefühle

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    Zitat von Cocktailtomate Beitrag anzeigen

    Nur kurz ein fachlicher Einwurf: Mito lässt sich nicht so eben durch einen Laktat-Bluttest ausschließen. In einer Studie hatte nur ein Drittel der Mito-Patienten erhöhtes Ruhe-Laktat, zwei Drittel hatten erhöhtes Belastungslaktat. Eine Mito sicher auszuschließen, ist eher kompliziert.
    LG
    Danke für den Hinweis. Gilt zumindest umgekehrt, dass erhöhte Laktatwerte sehr verlässlich für Mito sprechen oder ist auch das statistisch nicht aussagekräftig? Natürlich ohne zuvor übertriebenen Sport gemacht zu haben.

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      Hustinettenbaer

      Schau mal, hier findest du den Abstract der Studie, da stehen ein paar Infos dazu:


      LG

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        Hallo.

        War gerade beim Neurologen. Waren keine fünf Minuten, ich habe gesagt was sich verschlechtert hat, sah sich kurz die Atrophie an und sagte, ja da entsteht was, da habe ich recht, Muskeln an den Knien und Ellenbogen beklopft und das war’s auch schon wieder.

        Ich soll Geduld haben und vielleicht kann er mir in sechs Monaten oder einem Jahr sagen, was mir fehlt.

        Lg

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          Zitat von danielaustria Beitrag anzeigen
          Hallo.

          War gerade beim Neurologen. Waren keine fünf Minuten, ich habe gesagt was sich verschlechtert hat, sah sich kurz die Atrophie an und sagte, ja da entsteht was, da habe ich recht, Muskeln an den Knien und Ellenbogen beklopft und das war’s auch schon wieder.

          Ich soll Geduld haben und vielleicht kann er mir in sechs Monaten oder einem Jahr sagen, was mir fehlt.

          Lg
          frag deine kleine KK, was er dafür berechnet hat...

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            Hallo zusammen, ich habe hier im Forum schon ein bisschen was geschrieben,
            vielleicht habt ihr Ratschläge für mich, was los sein könnte.

            Beschwerden:
            Seit Boosterimpfung Muskelschwäche generalisiert
            Im Tagesverlauf/bei Belastung deutlich zunehmend
            Muskelzuckungen, sichtbar unter der Haut, vereinzelt oder 5-10 rythmisch hintereinander an einer Stelle, tendenziell nach Belastungen in dem Muskel stärker
            Muskelabbau, zuerst am deutlichsten an den Handgelenken sichtbar (bereits 4 Wochen nach der Impfung), Unterarme, Gesicht, Zunge, Hals, Beine, aber am stärksten im Bereich der Gelenke
            Der Muskelabbau ist jedoch einheitlich, beide Hände, Beine, Gelenke gleich
            Es wurden ärztlich auch nach Belastungen kleinere Wassereinlagerungen in den Muskeln festgestellt
            Schlucken ist schwerer geworden die letzten Wochen
            Seit kurzem Probleme mit Stimme (wird nach längeren Gesprächen rau)


            Weitere Auffälligkeiten seitdem:
            10 Kg seit Februar zugenommen, habe mehr gegessen, Sport geht bekanntlich nicht mehr, nur Spazieren gehen, leichte Belastung

            Ärztliche Befunde:
            Bei der letzten neurologischen Untersuchung folgende Ergebnisse:
            Von mehreren EMGs war in einem Arm (der auch deutlich abgebaut hat)
            In einer Spur des EMGs eine Spontanaktivität gemessen worden
            Ab und zu ist das CK leicht erhöht (höchster Wert 375, mal 250, letzte Woche 140)
            Alle anderen Untersuchungen/Labore/Antikörper/Internist/Endokrinologe brachten keinen Befund


            Meine Gedanken: Echte schwere Erkrankung, die zufälligerweise mit der Impfung zusammengefallen ist?
            Oder Impfung als Ursache, aber was ist dass dann für eine "Erkrankung"?

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              Hallo mike_87BAY

              Zuvor hattest keine Anzeichen? Meine Symptome stehen auch in Verdacht mit Long Covid, halt nicht durch die Impfung. Gutes Zeichen bei dir, das alles eher gleichmäßig abbaut, denke das spricht gegen was schlimmeres.

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                es ist halt echt wahnsinn:
                Es ging am Tag nach der Boosterimpfung los:
                3 Wochen lang stärkster Muskelkater meines Lebens nach z. B. Treppensteigen, Spaz gehen max. 100 m, fast gleichzeitig, nadelstichartige Empfindungen an den Fingern, Füssen und Gesicht,

                nach ca 3-4 Wochen hörten die nadelstichartigen Empfindungsstörungen auf und innerhalb von 2-3 Tagen erschlafften die Muskeln am ganzen Körper, gleichzeitig mit vereinzelten Muskelzuckungen am ganzen Körper sowie foranschreitendem Muskelabbau und Ganzkörpermuskelschwäche, deutlich zunehmend bei Belastung .....
                Seitdem kann ich Muskeln "durchdrücken" bis zum Knochen gefühlt.......
                Dazu die ersten 2 Monate eiskalte Beine und Arme, dachte mir, die fallen jetzt gleich ab .......


                Also es ist halt echt krass..... was soll des bitte sein?

                Ich hatte die 4 Tage vor der Imfpung keinen Sport gemacht.
                aber: die Wochen vorher machte ich 4 x die Woche je 1 Std. Sport, mal Rudergerät, mal Ergometer mit Topwerten. Ich war in den 6 Monaten vor der Impfung auch im Muskelaufbau-Modus, weil ich wieder mehr Sport gemacht hatte .....

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                  Ich war auch in einer Praxis, die sich nur um Long Covid kümmert.
                  Mir sagte man, dass wohl Durchblutungsstörungen in den kleinsten Gefäßen mit Long Covid und evtl. auch "Post Vakzine" zu tun haben können.

                  Ich frag mich halt echt, wenns keine "neurologische schlimme Erkrankung" wäre, wann hört des wieder auf.

                  Stärkere Medikamente "ins blaue hinein", z. B. Blutverdünner, will man mir nicht geben.

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                    was mir am meisten angst macht, ist dass der abbau der muskeln weitergeht
                    und vor allem
                    ich hab wirklich versucht, sport zu machen, schwimmen, rad fahren, walken, handmuskel trainer usw.

                    aber muskelaufbau findet nicht mehr statt .... des "schockt" mich quasi am meisten ...


                    z. B. fahr ich 30 min fahrrad ohne berg usw. und dann is wörtlich schluss, bin voll muskulär am ende mit schmerzen, brennen, usw.

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                      Bei mir fing alles Ende April an, bin nicht gegen corona geimpft und auch ziemlich ratlos. Ich mache gezwungenermaßen jeden Tag etwas Sport da ich Zusteller bin. Wenn ich mich bewege merke ich die zuckungen nicht so,aber wenn ich dann Feierabend habe ist es richtig stark in beiden Beinen.

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                        Ich hoffe es geht uns allen bald besser.

                        Weiß jemand von euch, ob man durch das bloße beklopfen der Muskulatur, zwischen benignen und pathologischen Muskelzuckungen unterscheiden kann? Der Neurologe meinte, solange beim beklopfen nix zuckt, ist es gut. Er sah ja heute meine Muskelzuckungen. Lg
                        Zuletzt geändert von danielaustria; 21.09.2022, 19:47.

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                          Meine Muskeln bzw Daumenballen lassen sich bei mir durch beklopfen provozieren. Leider . Heute hatte ich beim Spaziergang eine heftige Muskelanspannung in der Rechten Wade und Schienbein . Das die ganze Zeit anhielt . Weiss nicht ob das eine Spastik war oder nicht . Aber es kommt bei mir immer was neues dazu .

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                            Zitat von danielaustria Beitrag anzeigen
                            Ich hoffe es geht uns allen bald besser.

                            Weiß jemand von euch, ob man durch das bloße beklopfen der Muskulatur, zwischen benignen und pathologischen Muskelzuckungen unterscheiden kann? Der Neurologe meinte, solange beim beklopfen nix zuckt, ist es gut. Er sah ja heute meine Muskelzuckungen. Lg
                            Ich hoffe du fragst nur nach, weil dein Arzt dich bekloppt hat und nicht weil du es selbst auch immer wieder ausprobierst. Denn dann wäre die Erkenntnis, die man aus dem Beklopfen an sich gewinnen könnte, dass man wohl von der Angst getrieben ist. Wenn Zucken ein unliebsames Symptom ist, dann sollte man doch meinen, dass man es lieber genießt, wenn es mal nicht zuckt, statt es absichtlich zu provozieren. Das klingt für mich wie Pickel ausdrücken. Man kann es nicht lassen, aber es hilft überhaupt nicht, sondern macht höchstens noch was schlechter.

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                              Guten Morgen ,

                              ich möchte mich mal kurz zu Wort melden . Ich bin schon seit sehr langer Zeit ein mitleser hier im Forum. Ich habe ähnliche Beschwerdebilder wie in den vielen Foreneinträge hier beschrieben. Ich bin M/35 und habe seit vielen Jahren immer wieder Beschwerden. Ein neues Thema möchte ich dazu allerdings nicht eröffnen , da hier schon genug *Sorgenkinder*(und das meine ich nicht abwertend sondern voller ernst ) Ihren Leidensweg aufgeschrieben haben.

                              Das interessante bei mir ist … wenn ich mich in der Wohnung oder zum Briefkasten bewege , habe ich das Gefühl ich bin 100 Jahre Gelenkemäßig und auch meine Muskeln brennen , zittern und schmerzen ohne Ende. Allerdings habe ich gestern , da ich im Urlaub bin , eine Weinbergwanderung mit meinem Partner gemacht. 25km bergauf bergab … und das ging hervorragend…muskulär kein Problem … ich fühlte mich gut…. Mit der Lift habe ich schon sicher 20 Jahre zu kämpfen…. Bei Beladung bin ich schnell außer Pusten…leide aber auch an Asthma.

                              Mein Neuro kann sich das nicht erklären , wieso ich bei geringer Belastung am liebsten nur liegen will , aber nach etwas Anlaufzeit plötzlich über 20km wandern kann.

                              Was ich eigentlich damit sagen will … ich glaube wir haben alle ein Teil der Lösung …. Der einzige Weg gegen eine Krankheit oder ein Krankheitsbild vorzugehen ist Wissenschaft und Wissen. Und daher bin ich für dieses Forum dankbar , das wir alle unser Wissen teilen können und vll das eine oder andere Rätsel lösen können.

                              Sorry für den langen Text und auch für den Respektvollen Umgang untereinander , den ich sehr schätze

                              gruss Veggi

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                                Erstmal: Nein, auch "Auslösen durch Beklopfen" ist kein sicheres Zeichen für maligne Faszikulationen, auch wenn einige Neurologen dies als "Marker" nutzen. Andere Kälte. Andere wieder beurteilen nach Stelle, Dauer oder Frequenz der Zuckungen. Aber als wirklich treffsicher hat sich wohl noch keine der Theorien erwiesen - Faszikulationen bleiben weitgehend ein gewisses Mysterium.

                                Und um Beitrag von Veggi: Gut ist, wenn der Neurologe offen sagt, dass er es auch nicht genau weiß. Einige von uns werden sich damit zufrieden geben müssen, dass die "gefährlichen" Dinge ausgeschlossen worden sind und die verbliebenen, meist im neurologischen Sinne milden, Symptome einfach mit unbekannter Genese persistieren. Meist findet man mit der Zeit einen Zugang dazu, dies zu akzeptieren. Aber man kann das auch lernen, dann geht es vielleicht schneller. Man sollte aber, wenn man zumindest grob Entwarnung erhalten hat, überlegen, wann es eventeull sinnvoll ist, einen diagnostischen Schlussstrich zu setzen - das ist natürlich sehr individuell. Aber sich ein Leben lang um knackende Gelenke, zuckende Waden und schmerende Trizeps zu kümmern, ist halt auch keine echte Option....

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