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Julia,
also Dokra solltest du dir wirklich nicht als Beispiel nehmen. Eher als Negativ-Beispiel. Ihr habt Angst vor einer Muskel- bzw. Motorneuronenerkrankung. Und da ist es nun einmal so, dass das EMG zwangsläufig auffällig ist und VOR ALLEM zwangsläufig harte klinische Befunde bestehen, wenn tatsächlich solch eine Erkrankung vorliegt. Gibt es keine solchen Befunde, ist eine solche Erkrankung ausgeschlossen. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Dokra meint, seine Atemmuskulatur sei schwach und von der Muskelerkrankung betroffen...das kann aber nicht sein, wenn kein pathologischer pneumologischer Befund vorliegt.
Das heißt nicht zwangsläufig, dass ich Krankheitsbilder bzw. von Patienten geschilderte Symptome gleich als psychosomatisch abtue, wenn keine solchen harte Befunde vorliegen. Nein, ich habe selbst erfahren müssen, wie es einem ergeht, wenn man derart abgestempelt ist (allerdings war die Sachlage bei mir etwas anders, denn ich hatte harte Befunde, nur haben die nicht für eine den Ärzten bekannte Erkrankung gesprochen udn daher haben sie diese harten Befunde als Folgeerscheinungen einer Anorexie gewertet).
Es gibt im Grunde in der Neurologie nur ganz wenige Krankheitsbilder wie die beginnende Myasthenie, milde Mitochondriopathien sowie einige seltene Kanalerkrankungen, die nur intermittierend Schwäche, z.b. nach Belastung oder unter bestimmen Umständen machen, und der neurologische Befund ansonsten okay ist. Dann ist aber auch die Symptomatik auch nur intermittierend, und nicht ständig ganz schlimm und sogar progressiv, wie ihr immer behauptet.
Wenn man z.b. behauptet ständig massive Atemprobleme zu haben, dann müsste sich das zwangsläufig in einem Befund niederschlagen.
Irgendwann sollte man doch sehen, dass es totaler Schwachsinn ist, weiter auf Muskel/Motorneuronenerkrankungen, die sich nun einmal GANZ anders präsentieren als das, was ihr schildert, zu fokussieren. Und wenn das nicht mehr geht, dann ist das tatsächlich schon bedenklich bzw. psychisch auffällig. Viel sinnvoller wäre in der Situation der Besuch bei einem guten Internisten und/oer Rheumatologen/Immunologen, um gewisse internistische Krankheistbilder wie CFS etc auszuschließen. Denn die kann man mittels einen unauffälligen pneurologischen Befundes nicht ausschließen.
Wenn man in dieser Richtung nichts findet, ist erst die Psychosomatik dran. Aber mir eurem Verhalten konterkariert ihr ja eigentlich euer Bestreben eure Symptome organisch abklären zu lassen.
Zuletzt geändert von pelztier86; 08.08.2015, 14:59.
Sicherlich ist es möglich, dass eine milde klinische Schwäche, gerade in bestimmten Muskeln, von einem Neurologen, der keine ausführliche Untersuchung macht oder einfach nur inkompetent ist, übersehen wird. Aber das hätte auch nicht wirklich eine Bedeutung. Denn wenn eine milde Schwäche tatsächlich übersehen worden wäre, du gleichzeitig meinst, dass die Schwäche immer weiter zunimmt, dann wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt erreicht, dass die klinische Schwäche nicht mehr übersehen werden kann, weil du z.b. spezifische Gehbehinderungen aufweisen würdest.
Ich kann nicht verstehen, dass man sich derart auf eine vermeintliche Erklärung einschießt, aber andere körperliche Erklärungsansätze völlig abtut. Als ich nicht wusste, was los war, habe ich jede auch nur irgendwie emöglich erscheinende organische Erklärung dankbar angenommen bzw. die entsprechende somatische Erkrankung ausschließen lassen. Ich kann verstehen, dass man erst alles organisch abgeklärt haben will. Ich habe auch damals immer gewusst, dass es nicht psychosomatisch ist. Aber ich hätte mich 1. auch nicht bei relativen Lappalien wie Muskelzuckungen ernsthaft krank gefühlt, sondern ich hatte/habe schwerwiegende Symptome, die ich trotzdem versuchte so gut wie möglich zu negieren und selbst zu handeln...und 2. habe ich mich nie auf eine bestimmte Erkrankung versteift, obwohl unter rationalen Gesichtspunkten alle Befunde und auch die Symptome dagegen gesprochen haben.
es wirkt manchmal fast so, als wolltet ihr eine neuromuskuläre Erkrankung haben, weil dann die Symptome "gerechtfertigt" werden. Oder vll auch, um von etwas im Unterbewusstsein abzulenken? Wie gesagt, ich halte nicht viel von Psychologen, aber es ist unbestreitbar, dass eine dyfunktionale Psyche schwerwiegende (pseudo-)neurologische Symptome ohne organisches Korrelat verursachen können. Habe erst vor kurzem eine Doku gesehen; sie ging über eine Frau, die eines Tages einfach ohnmächtig wurde und als sie aufwachte, ihre Erinnerung an ihr gesamtes voriges Leben verloren hatte
Ich bin 29 und mir geht's jetzt seit einem Jahr zunehmend schlechter
und Pelztier ich ohne Befund hab halt pech gehabt und bin leider in der beweisspflicht das ich nicht verrückt bin.
Mir is auch wirklich scheiß egal was wer glaubt ich weiß das ich keinen an der Palme habe und braucht mir jetzt nicht wieder kommen woher willst das wissen auf diese Diskussionen geh ich garnicht mehr ein ich hab das auch schon mehrfach abgeklärt um guten Willen zu beweisen.
Ich spür ganz deutlich eine Schwächung meiner rumpfmuskulatur vorallem beim Atmen aber auch im Sitzen.
Wieso das in der Lungenfunktion negativ ist keine Ahnung wie ich gelesen habe muss man so eine Untersuchung auch mehrmals hintereinander machen dies wurde nicht gemacht bei mir.
Ich habe überall Zuckungen wirklich überall wie nen Maschinengewehr so schnelle teilweise ganz extrem an der Fußsohle
Mir Schlafen beim gehen die füse ein genau wie die Hände beim schreiben am iPad nach 1 Minute und neun ist das ich an mehreren Stellen Extremen Muskelkater habe.
Aber mein emg is negativ sollen gutartige Zuckungen sein.... Ja ne is klar
Und mein Rauschen im Kopf is nen Tinnitus soll zum HNO-Arzt gehen da war ich aber auch schon.
Was soll ich dazu sagen ehrlich bei mir hat fast alles zeitgleich angefangen innerhalb von 3 Monaten Juli 14 bis Oktober 14
Seitdem nehmen nur meine muskulären Probleme zu.
Ich weiß auch nicht ab wann eine klinische Schwäche messbar wird wahrscheinlich wie ich die Neuros einschätze bei einer Lähmung oder so.
Wie gesagt ich bin 29 habe eine Freundin welche sich wirklich Sorgen um mein Zustand macht meine mutter is fix und fertig.
Ich spür ganz deutlich eine Schwächung meiner rumpfmuskulatur vorallem beim Atmen aber auch im Sitzen.
Nun, sie kann aber jedenfalls keine erschwerte Atmung verursachen, auch wenn ich dir dein Gefühl nicht absprechen will oder eine ggf vorhandene Veränderug im vergleich zu vorher.
Ich bin 29 und mir geht's jetzt seit einem Jahr zunehmend schlechter
Ich bin ebenfalls gerade 29 geworden und mir geht es seit 10 Jahren sehr schlecht (wobei es mir davon einige Jahre extrem schlecht ging), und in der Kindheit, spätestens ab Jugend hatte ich schon zum Teil starke Beschwerden. Und extrem ist es wieder seit 3 Jahren. Und? Man kann es sich nicht aussuchen. Und das, was du als "sehr schlecht" bezeichnest, entspricht - zumindest von dieser Beschreibung zu urteilen - nicht meinem Verständnis dieser Bezeichnung.
Mir is auch wirklich scheiß egal was wer glaubt ich weiß das ich keinen an der Palme habe u
Schön, ich sagte ja, dass ich gar niemanden voreilig als Psycho-Fall abtun will. Ich wies lediglich auf die Widersinnigkeit hin sich auf eine neuromuskuläre Erkrankung, deren Hauptsymptom klinische Schwäche ist, zu fokussieren. Aber irgendwie scheinst du das nicht zu verstehen.
Ich weiß auch nicht ab wann eine klinische Schwäche messbar wird wahrscheinlich wie ich die Neuros einschätze bei einer Lähmung oder so.
Es geht gar nicht um irgendwelche Messungen. In der Neurologie ist die klinische Untersuchung immer noch die wichtigste Untersuchung überhaupt.
Und solange da nichts ist, ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass relevante Befunde in der elektrophysiologischen Untersuchung vorhanden sind.
Ich habe überall Zuckungen wirklich überall wie nen Maschinengewehr so schnelle teilweise ganz extrem an der Fußsohle
Mir Schlafen beim gehen die füse ein genau wie die Hände beim schreiben am iPad nach 1 Minute und neun ist das ich an mehreren Stellen Extremen Muskelkater habe.
Die Frequenz der Muskelzuckungen sagt nichts über Gut- oder Bösartigkeit aus.
Und nach mehr als einem jahr hättest du definitiv klinische Schwäche entwickeln müssen...
Ich habe innerhalb von 1.5 Jahren eine Schwäche entwickelt, die bis zum KG 2 (bei 1-5) geht. Und das ist noch nicht einmal eine super schnelle Progression, auch wenn sie schon schneller ist.
Zuckungen habe ich eigentlich kaum, selten zuckt mal mein Finger und Oberschenkel.
Aber wirklich nicht so oft, das ich dem ganzen Bedeutung schenken müsste.
Bei mir ist es mehr dieses extreme schwere und schwächegefühle, dass mich wahnsinnig macht.
Zu meiner Beruhigung halte ich mich nun an folgende Pinkt:
*ich bin mit 22 Jahren zu jung
*keine vorerkrankungen in der Familie
*zum Ausbruchzeitpunkt viel Stress
*normaler ck wert
*normale Reflexe
*keine Pyramidenbahnzeichen
*hat am Nacken begonnen, als beginnt nicht am nacken
*Das Schwäche und Schweregefühl ist am ganzen Körper gleich
*mrt von Kopf, Halswirbelsäule und Brustwirbelsäule unauffällig
*nervenleitgeschwindigkeit normal
*kein neurologe hat eine klinische Schwäche festgestellt
Eigentlich kann ich keine schlimme Erkrankung haben.
Eigentlich kann ich keine schlimme Erkrankung haben.
Ja, wenn du keine Symptome hättest...
Die bisherigen neurologischen Untersuchungen schließen viele bekannte Krankheitsbilder aus.
Deine Positivliste trifft auf mehrere Forenuser hier zu, die alle muskuläre Probleme haben. Leider wurde bis jetzt keiner von uns gesund oder erfuhr eine nachhaltige Besserung durch positives Denken oder psychologische Hilfe.
Was ist denn abgesehen von den neurologischen Basics gesichert:
Autoimmunerkrankungen sind vollkommen ausgeschlossen wurden.
Eine Schwermetall Belastung wurde noch nicht getestet...
Jaa also meinst du das kann nicht die Psyche machen?
Immer hin haben die Symptome mit dem Tod meines Opas begonnen und das wäre alles ein ganz schöner Zufall?
Jaa aber die Psyche kann den Muskel schlapp machen, oder?
Wurde denn bei dir oder euch eine klinische Schwäche festgestellt oder gab es irgendwas auffälliges in den Untersuchungen? Also ich meine ist es sicher das es bei euch organisch ist?
Eine klinische Schwäche würde bei mir nie festgestellt, angeblich ist es nur ein schwächegefühl!?
Wie alt bist du wenn ich fragen darf und wie lange geht das ganze schon bein dir?
Aber nach der Zeit läuft bei dir doch ein chronischer Prozess.
Nach den Untersuchungen die du hattest bin ich auch unauffällig. Details zu mir im Thread"From hero to zero"
Klinische Schwäche = Krafttest nach Janda ?
Nun, wenn ein Auto beim Anfahren an der Ampel immer stottert und irgendwann garnicht mehr losfährt und stehen bleibt fällt das auf, klar.
Wenn ein Porsche plötzlich trotz vollem Tank und durchgedrückten Gaspedal von Tag zu Tag langsamer wird, mittlerweile vom Dacia überholt wird, dann weis der Fahrer es stimmt was nicht. Du fährst in die Werkstatt ohne das du vorher am Seitenstreifen liegen geblieben bist und du wirst den Wagen erst wieder nehmen und die Rechnung bezahlen wenn du die PS wieder voll nutzen kannst.
Die Werkstatt würde nie auf die Idee kommen und dir sagen, das Auto war okay, du Idiot bist zu dumm zum fahren. Wenn doch kannst dich auf den Beifahrersitz setzen und jemand anderes soll zum Beweis fahren und dich objektiv eines besseren belehren.
Würde denn ein Arzt mit Brief und Siegel auch unterschreiben "ihre Symptomatik ist rein psychisch"?
Nach wieviel Sitzungen erfolgloser Psychotherapie würde der Arzt denn seine Aussage revidieren?
Würde der Arzt das bisherig abgerechnete Honorar zurückgeben wenn er falsch lag?
Psycho oder Hypochonder ist leider auch eine Standarddiagnose geworden um unklare und/oder unrentable Fälle los zu werden.
Krafttest nach janda kenn ich nicht.
Ich musste hacken und Zehengang machen, Arme ausstrecken, auf einer Linie laufen, Finger zur Nasenspitze usw. Reicht das aus um eine klinische Schwäche auszuschließen.
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