Wenn du irgendeine Krankheit haettest, die mit muskelschwund einhergeht, dann wuerde es sich auf deine blutwerte niederschlagen. Also lass dich nich verrueckt machen.
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Muskelschwäche / wirklich psychisch?
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Konrad -
Liebe Julia, ich habe hier in den letzten Tagen ein bisschen mitgelesen. Die Zusammenfassung ist doch, dass alle Fachleute, die Dich untersucht haben,der Meinung sind , Du hättest ein psychosomatisches Problem. Dazu passt auch dass soweit ich verstanden habe Du ein Schwächegefühl hast und keine wirkliche Schwäche. und hauptsächlich Angst davor eine schwere Krankheit zu haben. Wenn das Ganze jetzt schon ein halbes Jahr geht ohne dass es irgendwie schlimmer wird. ist es zumindest nichts rasch fortschreitendes. Die Leute mit ALS haben nicht nur Angst davor, ein Problem zu bekommen die haben ganz reale Probleme sie stürzen, können die arme nicht mehr bewegen, verschlucken sich und sitzen im Rollstuhl. Ich glaube es hilft Dir nicht, wenn Du nochmal und nochmal in allen moeglichen Foren hin und her überlegst. Je mehr Du Dich damit beschäftigst desto grösser wird die Angst. Solltest Du wirklich etwas Schlimmes haben ,was man sowieso nicht ändern kann, dann sollte man umso wichtiger jeden Tag geniessen, den man noch bei einigermassen guter gesundheit ist. Ich wuerde an Deiner Stelle versuchen nicht soviel über die Zukunft nachdenken sondern im hier und jetzt leben. Freu Dich über alles , was Du noch machen kannst. Versuch doch mal für 4Wochen davon auszugehen dass es psychosomatisch ist. Was hilft ist ein ganz regelmässiger Tagesablauf. Und Yoga hilft oft gut körperlich wie seelisch. Wenn man den Ursachen auf den Grund gehen will, muss man sich ansehen in welchen Situationen es Dir besonders schlecht geht und was im letzten halben Jahr vor Beginn der Erkrankung passiert ist aber das solltest Du mit der Psychologin machen. Ich wünsche Dir dass Du bald Dein Gleichgewicht wiederfindest LG Birgit
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Ich habe so Angst und kann einfach nicht mehr
Meine Symptome werden immer schlimmer.
Gibt es den muskelerkrankungen oder nervenerkrankung bei denen das Blut und Nervenwasser top ist, wo keine Auffälligkeiten im mrt von Kopf, Halswirbelsäule und Brustwirbelsäule sind, bei der die Nervenleitgeschwindigkeit und Transkranielle magnetstimulation in Ordnung ist?
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Hey was ist los? Was fuer Symptome hast du denn?
Ich bin mir ziemlich sicher das bei Muskelabbau durch Muskel- oder Nervenerkrankungen immer auch eine Auswirkung aufs Blutbild haben. Weil durch die Muskelzerstoerung bestimmte Marker im Blut sichtbar werden.
Hast du dir schon psychotherapeutische Hilfe gesucht oder drueber nachgedacht?
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Also mein ck Wert lag im Januar bei 58 und jetzt im Juni bei 140. Wie kommt das, dass er nun höher ist. Bei ALS oder einer anderen Muskelerkrankung müsste er deutlich höher sein oder?
MS kann ich ja ausschließlich durch MRT vom Kopf und Halswirbelsäule und Brustwirbelsäule, hätte Mann hier denn auch eine Veränderung bezüglich der ALS sehen können.
Meine Reflexe waren in den Beinen leicht gesteigert. Jetzt im Juni waren alle Reflexe wieder normal. Wie verändern sich die Reflexe bei einer als oder Muskelerkrankungen?
Ich habe auch keine Pyramidenbahnzeichen, sind die bei ALS vorhanden?
Nervenleitgeschwindigkeit von beiden armen und Beinen war normal, ändert die sich bei als?
Liqour war auch normal.
Dann wurde noch eine transkranielle magnetstimulation durch geführt, wo man so ein kästchen an den Rücken und so eine Spühlen auf den Kopf bekommt. Was wird hier getestet, wäre es bei als auffällig gewesen?
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Du bist 22 Jahre alt, da kann man quasi keine ALS haben. Die Inzidenz dürfte bei 1 / 7,28 Milliarden pro Jahr liegen.
Hinweise auf eine ALS sieht man ganz selten im MRT zu Beginn.
Reflexe leicht gesteigert <-> normal. Das ist quasi kein Unterschied und kann schon je nach Untersucher anders bewertet werden. Zudem seitengleich gesteigert = nicht pathologisch.
Pyramidenbahnzeichen können bei ALS vorhanden sein zu Beginn.
Nervenleitgeschwindigkeit sind bei ALS normal oder geringfügig verlangsamt.
TMS misst die Laufzeiten von Signalen die vom Gehirn oder Rückenmark ausgehen. Bei ALS könnte man auch hier Auffälligkeiten feststellen.
=> Aktuell kein Hinweis auf eine ALS bei dir!
(bin immer noch kein Arzt)
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Konrad
Liebe Julia ich möchte dich Wach Rütteln, weshalb wünscht du dir ALS, ich kenne keinen Menschen der sich ALS Wünscht ich auch nicht, und die Menschen die ALS haben wünschten es sich ganz sicher auch nicht. ICH AUCH NICHT
Mit welcher Begründung möchtest du liebe Julia denn um jeden Preis eine Muskuläre-Neuromuskuläre Erkrankung haben du musst sie dir nur von Ganzem Herzen Wünschen, Wünschen und nochmal Wünschen und mit etwas Glück wirst dann auch vielleicht eine Bekommen. darf ich dir die Daumen Drücken!!!!!!!!!!!!!!
Ich wünsche dir liebe Julia von Herzen das du einen Weg findest um diesen Teufelskreis in dem du dich Befindest weit; weit, ganz, ganz Weit hinter dir zu lassen.
Ein Freund
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Hallo Julia,
irgendwie finde ich mich teilweise in deiner Beschreibung wieder (bin 29J, m). Insbesondere dieses komische Zittern bei nachlassender Anspannung der Muskeln, insbesondere im Rücken beim Bücken sowie beim Senken des Kopfes in bestimmten Positionen. Genauso beim Treppen runtergehen, in den Schultern und Handgelenken, in den Waden, in den Fußhebern, eigentlich mehr oder weniger überall.
Fühle mich einfach generell schwach und habe ungewöhnlich viel Schlafbedürfnis und fühle mich unsicher auf den Beinen. Oft habe ich auch das Gefühl, dass irgendwie meine Koordination nicht mehr die beste ist: Beim Essen berühre ich mit der Gabel ofters mal die Zähne oder piekse mich, beim Gehen stoße ich mir die Hüfte an Tischkanten an, fühle mich einfach trottelig in letzter Zeit
Bin letztes Jahr noch Radrennen gefahren, jetzt bekomme ich nach ~30km schnellem Radfahren Wadenkrämpfe. So etwas kannte ich früher eigentlich nur nach oder während langen Rennen...
Außerdem habe ich häufig das Bedürfnis tief einzuatmen und danach zu gähnen. Schwierig zu beschreiben, aber manchmal klappt das mit dem Einatmen auch nicht so richtig, habe das Gefühl, irgendwas würde die Lunge daran hindern, sich komplett zu entfalten.
Seit einigen Wochen kommen nun noch irgendwie komische Probleme im Hals Bereich hinzu, habe oft eine krächzende, heisere Stimme und das Schlucken kommt mir irgendwie anstrengend vor. Dazu habe ich das Gefühl, ständig Speichel schlucken zu müssen, da der irgendwie "zu viel" und "zu flüssig" zu sein scheint.
Angefangen hat das ganze mit Muskelzuckungen am Auge vor 10 Monaten. Diese Muskelzuckungen haben sich dann auf den ganzen Körper ausgebreitet, kommen zufällig mehr oder weniger überall vor, der Muskel zuckt dann ein paar Mal und dann ist wieder Ruhe. Selten zuckte es länger in einem Muskel, wie zu Beginn am linken Augenlid. Nun kam es auch mal vor, dass es am Arm einen Tag lang gezuckt hat, vor ein paar Wochen mal 2 Tage lang am Oberschenkel. Meistens gibt es aber nur wenige Zuckungen an der selben Stelle, das nächste Mal tritt es dann wo anders wieder auf.
Die Häufigkeit der Zuckungen ist sehr variabel, ich habe den starken Eindruck, dass sie vor allem dann vermehrt auftreten, wenn ich wenig schlafe.
An Untersuchungen habe ich nun schon einige hinter mir:
Hausarzt,
Lungenfacharzt,
Neurologe,
Kardiologe...
Blutwerte wurden mehrmals untersucht, dabei war einmal der CK Wert geringfügig erhöht (175) bei einer nachfolgenden Untersuchung eine Woche später war er aber wieder ok. Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse wurde vom Hausarzt gemacht, auch unauffällig.
MRT vom Schädel wurde durch meinen Neurologen veranlasst, einziger Befund war eine "temporale Arachnoidalzyste links" welche aber laut Neurochirug keine Probleme verursachen sollte und auch nicht meine Symptome erklären würde.
War dann einmal vor 4 Monaten in der Uni Klinik Erlangne in der Muskelsprechstunde, dort wurde dann auch ein EMG einer Wade gemacht. War unauffällig.
Vor 2 Monaten war ich dann nochmal in Nürnberg im Krankenhaus, dort wurden so ziemlich alle Untersuchungen gemacht (Nervenleitgeschwindigkeit, TMS, EMG von beiden Waden), alles unauffällig.
Vor 6 oder 7 Wochen, nach dem Krankenhausaufenthalt in Nürnberg, stellte ich auch fest, dass mein linkes Augenlid immer etwas weiter runter hängt als mein Rechtes. Habe meinen Neurologen darauf angesprochen und er hat nun noch ein MRT der Halswirbelsäule veranlasst und mir eine weitere Überweisung zum Neurochirugen gegeben.
Bislang hieß es immer, die Zuckungen seien "benigne Faszikulationen". Bloß diese Krämpfe, die konnte bislang niemand so wirklich erklären und einordnen.
Wegen den oben geschilderten Problemen im Halsbereich wollte ich morgen oder nächste Woche zum Arzt, bin jetzt gerade aus dem Urlaub wieder gekommen.
Im Urlaub war ich einen Monat lang mit dem Fahrrad unterwegs, jeden Tag 100km am Tag Radfahren ging eigentlich ganz gut, so lange ich nicht schnell fahre. Sobald ich mich zu sehr anstrenge, kommen die Krämpfe. Und bei Pausen oder am Abend nach dem Fahren kann ich auch verstärkt Zuckungen in den Waden sehen und fühlen. Es zuckt dann alle paar Sekunden an verschiedenen Stellen mehr oder weniger auf beiden Seiten für ca. 2 Stunden.
Hat irgendjemand eine Idee was das sein könnte oder welche sinnvollen Untersuchungen ich noch machen lassen könnte?
Danke schon mal an alle, die sich die Mühe gemacht haben, den langen Text hier zu lesen!
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Hallo BBS,
Muskelzuckungen und Krämpfe können bei so ziemlich allem auftreten. Glaube im EMG könnte man was sehen.
Würde aber an deiner Stelle auf jeden Fall die entsprechend Blutwerte (Antikörper) bestimmen lassen.
Vielleicht machst du einen neuen Beitrag auf, das ist der Beitrag von Julia.
Grüße Chris
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