Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

From hero to zero

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Da muss ich Dir widersprechen, Psychosomatisch ist keine Ausrede, sondern sehr häufig. Ca 20 bis 30% der Patienten einer Hausarzt praxis sind psychosomatisch. Wir kennen das alle Wenn man vor einer Prüfung ganz schnell auf die Toilette muss hat man ja auch kein Magen Darm virus. Oder was ist mit Hinterbliebenen , die in der Trauerphase 20 kg abnehmen. Wenn jemand nicht gelernt hat dass Gefühle auch körperliche Reaktionen auslösen , dass zB Angst oder Stress Herzklopfen auslöst, der wird dann immer denken er hat einen Herzinfarkt. Das Ekg beim Arzt beruhigt nur kurz und dann kommt die Angst wieder Und dann steht derjenige irgendwann jeden Tag in der Arztpraxis. Das ist Alltag bei Hausärzten. Und deshalb muss man immer auch an psychosomatische Ursachen denken. Auch damit man den Patienten vorzuviel Diagnostik schützt. Wenn man nämlich oft genug in der Rettungsstelle mit Brustbeschwerden aufschlägt, dann bekommt man auch irgendwann den Herzkatheter. Solange dabei nichts passiert ist es OK aber manchmal passiert doch eine Komplikation und wenn dann die Untersuchung unnötig war ist das schon ein Problem. Also psychosomatik ist keine Ausrede um den Patienten loszuwerden. Funktioniert auch nicht, die kommen nämlich immer wieder. Und psychisch ist auch nichts wofür man sich schämen muss. Das geht vielen so .
    Schönen Abend noch Birgit

    Kommentar


      Ich will ja gar nicht abstreiten, dass es psychosomatische Ursachen gibt. Aber auch das muss vernünftig diagnostiziert werden.
      Häufig ist das nur eine Verdachtsdiagnose weil man grade nicht die körperliche Ursache gefunden hat mach der man gesucht hat. Aber das schließt ja nicht aus, dass man nur nicht nach der wahren Ursache gesucht hat.
      Häufig werden dann einfach Psychopharmaka verschrieben ohne eine psychische Störung überhaupt vernünftig diagnostiziert zu haben. Dann auch häufig noch von Hausärzten oder anderen Ärzten zu deren Fachbereich nichts mit Psychiatrie zu tun hat.
      Ich kenne da selber ein Beispiel aus meiner Familie.

      Die Schäden die dadurch verursacht werden können dann noch wesentlich gravierender sein.

      Natürlich muss man sich nicht schämen wenn es psychisch ist. Das ist es aber in den meisten Fällen nicht.
      It's a terrible knowing what this world is about

      Kommentar


        hallo Klaus,
        das Problem ist nur das: wenn man schon alles durch hat, so wie ich, wo soll man weiter suchen?
        Einige Dinge habe ich ja, die nicht ok sind.Nur leider passt nichts von den Dingen zusammen:-(

        Irgendwann muss man dann mal Ruhe geben. Bzw. die lieben Ärzte machen nichts mehr.

        Tabletten nehme ich keine mehr, außer mal Hin und wieder ein trittico, zB. wenn ich grübelnd im Bett liege und nicht gar nicht einschlafen kann. für die Neuralgie am Kopf habe ich Neurotin verschrieben bekommen, nicht mal das nehme ich. Ich bin da ziemlich vorsichtig, nach meiner Odyssee 2014 mit Neurologen und den dazu gehörigen Medis zum runter kommen und glücklich sein:-( nein danke! Das ganze Zeugs brauche ich nicht mehr!

        aber Vl. helfen ja Entspannungsübungen, Techniken oder ähnliches......

        Kommentar


          Sicher sind die Ärzte irgendwann mit ihrem Latein am Ende.
          Aber das heißt ja noch lange nicht, dass es keine körperliche Ursache gibt. Dann wird einfach gesagt das ist psychosomatisch.
          Aber das ist doch keine Diagnose und erst recht nicht mit Medikamenten behandelbar.
          Erst wenn man tatsächlich eine psychische Störung diagnostiziert hat kann man die auch behandeln. Medikamente heilen in dem Fall, außer bei einer Depression, nicht. Medikamente, insbesondere Benzodiazepine sind nur angezeigt zur Überbrückung akuter Krisen und sollten auch maximal über wenige Wochen eingenommen werden. Eine längere Einnahme ist nur bei ganz wenigen extreme psychischen Erkrankungen, zu denen psychosomatische Erkrankungen nicht gehören, angezeigt.
          Die Verschreibungspraxis sieht leider anders. Häufig stellt diese Praxis auch eine Straftat im Sinne des BTM-Gesetzes dar und wird nit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestraft..

          Deine Erfahrungen damit scheinen ja auch nicht so positiv zu sein.
          Zuletzt geändert von KlausB; 18.11.2015, 00:09.
          It's a terrible knowing what this world is about

          Kommentar


            Thema Psyche und mentale Stabilität


            An den unmittelbar vorangegangenen Beiträgen in meinem Thread und in vielen anderen Threads dieses Forums bemerke ich immer wieder, dass unabhängig von der individuellen Diagnose, offenbar viele von uns einen Mitteilungs- und Austauschbedarf dazu haben.

            Es gibt einen "Kummerkasten" im Forum. Aber es geht offenbar um mehr als sich "auszuheulen". Erfahrungsaustausch zu Motivations- , Entspannungs- oder begleitender Therapiemethoden, Psychologie uvm. - Wäre es vielleicht sinnvoll eine extra Rubrik im Forum anzulegen?

            back on topic

            1.

            Eine psychosomatische Erkrankung in Form einer rapide fortschreitenden Atrophie,

            a. ist mir nicht bekannt, im gesamten deutschsprachigen Internet finde ich keine Quellen dazu, in der Bibliothek der medizinischen Fakultät ebenfalls nicht
            b. keiner der befragten Mediziner (Neurologen, Internisten, Psychologen) kann auf gezielte Nachfrage nur einen einzigen konkreten Fall dazu benennen

            Wer mir helfen möchte, bitte keine Mutmaßungen sondern Quellenangaben!

            2.

            Ich habe das Thema psychische Faktoren nicht stiefmütterlich behandelt sondern seit Mitte des Jahres professionelle psychologische Unterstützung mehrfach in Anspruch genommen.
            Das war nicht billig und hat bis heute weder etwas erklärt noch verändert oder gestoppt.
            Motivation zum Durchhalten und Weiterkämpfen konnte ich daraus ziehen.

            Die Aussagen von Klaus decken sich mit meinen Erfahrungen. Allein in diesen Forum galten so viele Betroffene, die in Folge irgendwann eine korrekte Diagnose bekommen haben, für ihre Umwelt inklusive Ärzte vorher, teilweise Jahre, als "Psychos".
            Das ist ein Totschlagargument.
            Zuletzt geändert von Haribo; 18.11.2015, 12:36.

            Kommentar


              Moin, hast schon mal in diese Richtung geguckt...http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=556

              LG, Sharon

              Kommentar


                Hallo Haribo, ich habe offenbar einen deiner Beiträge nicht richtig gelesen. hast du medizinisch nachgewiesen athrophien? Wenn ja, dann tut es mir leid.
                bei mir ist ja nur eine Wade schmäler und dem wird keine Aufmerksamkeit geschenkt. offenbar müssen da schon einige cm Unterschied vorliegen.

                Klaus: es ist Psychosomatisch ist sicher eine Ausrede für wir haben nichts gefunden:-) Bin gespannt, was die Ärztin heute von sich geben wird.
                Frage sie auch gezielt, warum Muskelschwäche psychisch sein kann:-) keine Sorge! Habe auch keinen Bock darauf da hin zu maschieren aber nachdem ich morgen sowieso zur Krankenkasse zum kontrollarzt muss denke ich mir, warum nicht? Die kann sicher auch einen befund dazu schreiben.

                lg
                m

                Kommentar


                  UPDATE

                  Gestern hatte ich Upright FunktionsMRT: HWS und Kopfgelenk

                  Resultat:

                  - Kopfgelenk okay, in allen Positionen stabil
                  - keine Anzeichen auf HWS-Trauma in der Bildgebung
                  - keine Bedrängung oder Veränderungen des Rückenmarks, HWS in 3 von 4 Positionen stabil

                  - nur bei Kopf in Nackenlage drückt die Bandscheibe C5/C6 in Richtung Spinalkanal, wobei aber keine Nervenfasern sichtbar affektiert sind
                  - Aorta vertibralis links hat wesentlich geringeren Durchmesser als die Aorta vertibralis rechts, wobei es sich um eine normale Anomalie ohne klinische Folgen handelt

                  - in den quergeschnittenen Aufnahmesequenzen ist die rechts/links Differenz der Muskulatur (asymetrische Atropien) im Hals, Nacken und Gesicht optisch sichtbar und meßbar

                  [Bilder folgen]

                  Fazit:

                  HWS-Trauma ausgeschlossen
                  Atrophien, Hemiparese und Begleitsymptomatik sind definitv nicht mit HWS oder Kopfgelenk zu erklären

                  Verfügbare Technik auf diesem Gebiet ausgereizt.
                  Zuletzt geändert von Haribo; 18.11.2015, 13:07.

                  Kommentar


                    Lieber Haribo,

                    auch wenn die Rückschläge und Sackgassen bei Deiner Suche keine Ende zu nehmen scheinen, lass Dich nicht unterkriegen. Bleib neugierig und lösungsorientiert. Auch wenn es schwerfällt...

                    Beste Grüße

                    Martin

                    Kommentar


                      Auweh....
                      ich würde mit dem Befund nochmals in die Muskelambulanz gehen aber vermutlich tust du das eh und dort fragen, ob sie das noch immer als normal empfindet.

                      die sollen die doch mal ein Stück vom Muskel raus nehmen und das MEP wiederholen!

                      tut mir leid, das ich dich auf die psychoschiene mitgenommen habe.

                      Ich habe heute im übrigen auch gehört, das beim reynold Syndrom der Hände und Füße die Kl. Handmuskulatur ständig verkrampft. Daher kommt es zu den Durchblutungsstörungen und dann zu den Schmerzen und der Verfärbung der Haut.

                      du hast ja auch über Schmerzen der Hände berichtete, das passt auch gut zu deinen synthomen.

                      alles Liebe und hält uns auf den laufenden, was sie jetzt zu dem MRT sagen. Die lieben götter in weiß.

                      m

                      Kommentar


                        Zitat von smoykie Beitrag anzeigen
                        Moin, hast schon mal in diese Richtung geguckt...http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=556

                        LG, Sharon
                        Ganz großes Kino Sharon!

                        Vielen Dank für den Link, der ist Gold wert. Meine verwendeten Medikamente finden sich hier wieder.

                        Habe alles durchgelesen und bin erschrocken und fühle mich bestätigt! Seht selbst:

                        MedTox1.jpgMedTox2.jpg

                        Lidocain wurde mir gemeinsam mit Cortison im Nov14 3 mal in die Halsmuskulatur gespritzt. Danach erst kam es zur Hemiparese und diesem bis heute sich weiter ausbreitenden Muskelzucken!

                        Tetrazykline bekam innerhalb von 12 Monaten vor der Erkrankung gleich zwei mal und jetzt unter massivster direkter Nebenwirkungen nochmal! Sep 13 Doxycyclin, Sep 14 Doxycyclin, Sep15 Minocyclin

                        Wisst ihr was unglaublich ist?

                        Der Artikel ist fast 25 Jahre alt und die Nebenwirkungen schon damals bekannt!

                        Wo finde ich einen Profi, der das Wissen hat, wie die Autoren damals?
                        Zuletzt geändert von Haribo; 18.11.2015, 21:53.

                        Kommentar


                          vielleicht liest Du mal die Beipackzettel ! ! !

                          Dann darfst Du übrigens auch kein Magnesium einnehmen-
                          Die Präparate bestehen aus Magnesiumcitrat oder anderen Magnesiumsalzen (konnte der Körper sonst auch gar nicht aufnehmen). Die stehen auch auf der Liste.

                          Die Einnahme von Medikamenten, ob rezeptpflichtig oder freiverkäuflich, und auch von Nahrungaergänzungsmitteln
                          ist immer eine Nutzen-Risiko-Abwägung.

                          Dafür brauchst Du keinen Profi. Du musst nur die Packungsbeilagen wirklich aufmerksam lesen und bei Unklarheiten evtl. den Arzt oder Apotheke fragen.

                          Außerdem gibt es noch die frei zugänglichen Fachinformationen der Hersteller. Da stehen dann auch die gruseligen Dinge.

                          z.B. bei Travor: "Die experimentellen Studien ergaben Hinweise auf Verhaltensstörungen der Nachkommen Langzeit-Benzodiazepin-exponierter Muttertiere."
                          Zuletzt geändert von KlausB; 18.11.2015, 23:57.
                          It's a terrible knowing what this world is about

                          Kommentar


                            Hallo Haribo
                            es ist mom doch egal, woher es kommt. Lass die Ursachenforschung. Bitte Such dir so schnell wie möglich eine kompetente gute Muskelambulanz oder einen Arzt, der sich mit muskelerkrankungen auskennt. Ich würde auch auf eine stationäre Aufnahme bestehen. Du hast muskelathrophien und die sollen jetzt dringend heraus finden was das ist. sprich Muskelbio, gen Tests auf sämtliche Muskeldystrophien (die gesicht und Hals betreffen).Und dann konkret an dem Muskel der was hat ein EMG machen. außerdem sollte ein Ganzkörper MRT veranlasst werden. Vielleicht gibt es noch andere athrophien. Es gibt auch die myastenia gratis, die nicht immer im Serum nachgewiesen werden kann.Dieses stueckchenweise suchen geht zu langsam.ich würde das Spital nicht mehr verlassen, bevor man dir nicht ansatzweise eine verdachtsdignose stellen kann. Dort kannst du auch gleich die Rheuma Ambulanz aufsuchen.
                            und ich würde darauf bestehen, das sie das MEP wiederholen!
                            Ich wünsche dir viel Kraft und das nichts blödes dabei raus kommt. Zumal ich ja mit den selben synthomen zu kämpfen habe. Falls du mit den Ärzten nicht weiter kommst, weil sie keine weiteren Untersuchungen machen möchten vereinbar einen Termin mit der patienetenanwaltschaft und hole bei diesen Rat ein, wie du weiter vorgehen sollst, damit du zu einer Diagnose kommst. Die ja auch sehr wichtig ist für deine weitere planung. Man will ja wissen, was man hat.....

                            bist narrisch, weißt du, ich zweifle jetzt auch wieder daran, das bei mir auch alles psychosomatisch sein soll, wenn ich das hier lese, wie Ärzte teilweise ohne Hard facts im Vorfeld Patienten einfach als psycherl abstempel.
                            Lg
                            m
                            Zuletzt geändert von Gast; 19.11.2015, 09:21.

                            Kommentar


                              Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                              vielleicht liest Du mal die Beipackzettel ! ! !

                              Klaus, ich wurde über Lipocain oder NW davon nie aufgeklärt. Diese Substanz tauchte für mich zum ersten mal auf der Rechnung des Neurochirurgen viele Wochen nach der Behandlung auf.

                              Dann darfst Du übrigens auch kein Magnesium einnehmen-
                              Die Präparate bestehen aus Magnesiumcitrat oder anderen Magnesiumsalzen (konnte der Körper sonst auch gar nicht aufnehmen). Die stehen auch auf der Liste.

                              Bei Einnahme von Magnesiumpräparat verstärken sich Zuckungen, Krämpfe und Wasserausscheidung. Das hat ich schon erwähnt. Oder?

                              Die Einnahme von Medikamenten, ob rezeptpflichtig oder freiverkäuflich, und auch von Nahrungaergänzungsmitteln
                              ist immer eine Nutzen-Risiko-Abwägung...

                              Lieber Klaus, du hast Recht. Ich war naiv bei Einnahme der Medikamente. Aber Millionen Menschen geht es genauso...

                              Wer denkt bitte an Muskelschwund wenn er ein Antibiotikum verordnet bekommt, was er vor Monaten schon einmal und Komplikationen verwendet hat?
                              Ursache steht fest. Wie gehts denn jetzt weiter?

                              Kommentar


                                Wenn das hier die Autoren sind, solltest du mal eventuell Kontakt zu denen aufnehmen...



                                Kommentar

                                Lädt...
                                X