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    #46
    Das Problem sind nicht zu viele Thrombozyten sondern P4-Antikörper. ASS hat darauf keinen Einfluss.
    ASS wirkt gegen arterielle Thrombosen und nicht gegen venöse.
    Zuletzt geändert von KlausB; 22.04.2021, 20:22.
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      #47
      Hallo,
      ich wurde am Montag das erste mal mit BionTech geimpft und außer Armschmerzen ging es mir gut.
      Liebe Grüße

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        #48
        Tja, was soll ich sagen? Nach einer Woche schlage ich mich immer noch mit Nebenwirkungen herum. Und zwar ausgerechnet auf mein ohnehin schon gestörtes Magen-Darm-System.
        Besser gehts nicht! *ironie off*
        inzwischen weiß man zwar anscheinend, dass Durchfall und Übelkeit als NW auftreten können, aber naja, was bringt mir das jetzt?
        Durchfall habe ich ja zudem nicht, es sind „nur“ nette Krämpfe und Übelkeit.
        Die anderen NW scheinen zwar langsam abzuklingen, aber beim Magen/Darm ist von Abklingen bisher keine Spur zu erkennen.

        Kommentar


          #49
          pelztier86 Da wünsche ich Dir, dass diese Beschwerden bald verschwinden.
          Du willst doch sicher auch die 2. Impfung mit Biontech machen?
          Oder hätte es Sinn, sich mit einem anderen Impfstoff "zweitimpfen" zu lassen?
          Das habe ich mich schon gefragt.

          Offenbar haben alle Impfstoffe eine hohes Potential an Nebenwirkungen.
          Wer sich genauer informieren will, sollte auf der Seite des Paul-Ehrlich-Instituts die Sicherheitsberichte lesen. Hier zu finden:

          https://www.pei.de/DE/newsroom/dossi...9730&cms_pos=5

          Aber sicher ist wohl, dass eine Corona-Infektion viel, viel schlimmer sein kann.
          Von daher, sollte man sich möglichst impfen lassen.

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            #50
            Ja, zweite Impfung auch mit Biontech..

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              #51
              Ja, zweite Impfung auch mit Biontech..
              So wird es auch empfohlen.
              Die Gerinnungsereignisse bei astrazeneca sind nach der 1. Impfung bereits aufgetreten. Daher würde ich bei Zweitimpfungen, egal womit, damit nicht mehr rechnen.



              Was ich aber nun wegen meiner Sinusvenenthrombosen recherchiert habe, ist, dass besonders häufig solche Thrombosen als Spätfolgen von Nasennebenhöhlenentzündungen mit Staphylokokken auftreten würden.
              https://medlexi.de/Sinusvenenthrombose
              Die Ursachen für eine Sinusvenenthrombose sind relativ vielfältig. So zeichnen sich in erster Linie infektiöse Ursachen für das Auftreten einer Sinusvenenthrombose verantwortlich. Besonders häufig wird das Auftreten einer Sinusvenenthrombose durch die sogenannten Staphylokokken begünstigt.

              Resultierend aus einer Infektion im Bereich des Gesichts kann sich das Gift des Bakteriums ungehindert ausbreiten. Oftmals tritt eine Sinusvenenthrombose auch als Spätfolge einer sogenannten Sinusitis in Erscheinung.

              Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen wird als eine der häufigsten Ursachen für eine Sinusvenenthrombose angesehen.
              Ich habe seit einer mißglückten Zahnextraktion im rechten Oberkiefer vor mehr als 30 Jahren, die eine Operation in der Kieferklinik nach sich zog, in der rechten Nasennebenhöhle eine chronische eitrige Entzündung mit Staphylokokken. Ich hatte mind. eine, vermutlich aber 2 Sinusvenenthrombosen auch rechts, also in der rechten Sinusvene.
              Ich wurde 2 Mal erfolglos operiert in der re. Nasennebenhöhle, ich hatte aber auch häufiger Antibiosen, die das Problem nicht beseitigten.
              Ein Prof. für HNO meinte vor Jahren, ohne dass er die Vorgeschichte mit der Zahnextraktion kannte, dass meine schlecht belüftete rechte Nasenseite schuld sei, dass ich den eitrigen Auswurf immer habe. Er hätte mich ein 3. Mal operiert, was ich aber nicht machte, weil ich fürchte, dass es nicht besser sondern noch schlimmer werden könnte.

              Nun wäre für mich interessant, ob diejenigen, die nach einer Impfung Sinusvenenthrombosen hatten, gleichzeitig oder kurz zuvor eine Nasennebenhöhlenentzündung hatten.
              Sollte hier jemand dazu zufällig mal etwas gelesen haben, wäre ich dankbar für einen Hinweis.

              Denn ich habe mit meiner chronisch entzündeten re. Nasennebenhöhle mit täglichem eitrigen Auswurf wohl die besten Chancen, bei einer Impfung nochmals eine Sinusvenenthrombose zu bekommen und zweifele nun noch mehr, ob ich mich überhaupt impfen lassen darf.


              Nachtrag:
              Ich frage mich aber sehr, wieso noch kein Arzt, der wußte, dass ich eine chronische Nebenhöhlenentzündung habe, gefragt hat, ob ich mal eine Sinusvenenthrombose hatte bzw. mich auf diese evtl. Folge hingewiesen hat!
              Radiologen, HNO-Ärzte, Internisten, Hausärzte ... keiner hat weiter gedacht.
              Zuletzt geändert von Lilo-6; 28.04.2021, 12:09.

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                #52
                Ich habe das gleiche Problem mit den Nebenhöhlen. Nach Sinusvenenthrombosen hat mich auch noch Niemand gefragt,
                Von einer OP hat mir mein HNO abgeraten, da der Eingriff in keinem Verhältnis zu dem erwartetem Effekt steht. Eine Antibiose habe ich einmal versucht. Hat aber auch Nichts gebracht.
                Da muss man wohl mit leben. Wenn das zu sehr nervt bekomme ich Mikrowellenbestrahlungen. Dann ist das für ersteinmal für ein paar Jahre erträglich. Manchmal nehme ich auch ein paar Tage ACC.
                It's a terrible knowing what this world is about

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                  #53
                  Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                  Ich habe das gleiche Problem mit den Nebenhöhlen. Nach Sinusvenenthrombosen hat mich auch noch Niemand gefragt,
                  Von einer OP hat mir mein HNO abgeraten, da der Eingriff in keinem Verhältnis zu dem erwartetem Effekt steht. Eine Antibiose habe ich einmal versucht. Hat aber auch Nichts gebracht.
                  Da muss man wohl mit leben. Wenn das zu sehr nervt bekomme ich Mikrowellenbestrahlungen. Dann ist das für ersteinmal für ein paar Jahre erträglich. Manchmal nehme ich auch ein paar Tage ACC.
                  Wurde bei Dir das Sekret schon mal untersucht? Falls ja: Weißt Du noch, welche Keime bei Dir vorlagen bzw. waren auch die Staphylokokken dabei?

                  Bei mir finden sich eigentlich immer die Staphylokokken aureus und dazu noch ein paar Erkältungskeime wie Hämophilus influenza oder parainfluenza, manchmal Streptokokken.

                  Mikrowellenbestrahlungen hatte ich noch nie, zumindest nicht in den letzten ca. 15 Jahren, davor hatte ich evtl. mal bei dem einen oder anderen HNO-Arzt Anwendungen, die das gewesen sein könnten. Ist dann aber schon sehr lange her. Wenn es viel gebracht hätte, wüßte ich das wohl noch.

                  Mir raten die Ärzte meist zu Spülungen mit Kochsalzlösungen. Das sollte man aber täglich machen, was ich eine Zeitlang auch machte. Der Eiter wird dann weniger, aber man muss aufpassen, dass die Nasenschleimhäute davon nicht zu trocken werden. Nachhaltig weg bekam ich es damit nicht.


                  Ich gehe davon aus, dass mehrere Faktoren vorliegen, wenn es zu einer Sinusvenenthrombose kommt. D. h. dass eine Nebenhöhlenentzündung allein nur im Extremfall ursächlich dafür ist.
                  Es gibt ja noch andere mögliche Ursachen für die Sinusvenenthrombosen. Ich habe z. B. eine Prädisposition für arterielle und venöse Thrombosen aufgrund einer 4G-5G-Heterozygotie im PAI- Gen. Diese genetische Variante ist allein gesehen noch nicht gefährlich. Man liest dazu aber, das bei Vorliegen weiterer Thromboserisiken diese genetische Variante das Risiko für Thrombosen etwas erhöht.
                  Und wenn man die Leitlinien liest, finden sich noch eine Reihe weiterer möglicher Ursachen.

                  Wenn ich mich nun mit einem Impfstoff impfen lasse, der bereits zu Hirnvenenthrombosen gefüht hat, so gehe ich davon aus, dass die Sinusitis wie auch die genetische Variante zusammen mit dem Impfstoff das Risiko für eine weitere Hirnvenenthrombose bei mir deutlich erhöhen kann.
                  Ob es dann dazu kommt, weiß ich erst, wenn ich mich habe impfen lassen. Jedenfalls dürfte bei mir die statistische Wahrscheinlichkeit von ca. 2 Thrombosen bei 100000 Fällen nicht gelten. Die Wahrscheinlichkeit ist bei mir wohl deutlich höher.

                  Du hast ja die Impfung mit AZ ohne Komplikation überstanden. Denn diese Vorfälle traten immer nach der 1. Impfung auf, so dass bei der 2. Impfung man damit wohl kaum mehr zu rechnen hat.

                  Die Frage ist, ob man nicht bei erhöhtem Risiko irgendwie vorbeugen kann?
                  In den Leitlinien für Sinusthrombosen werden gerinnungshemmende Mittel bei der Therapie einer Sinusvenenthrombose vorgeschlagen, so dass ich überlege, ob ich solche nicht vor der Impfung nehmen sollte?
                  Dazu wäre nun ein Arzt mit Erfahrungen auf diesem Gebiet von Vorteil.

                  Eine Antibiose wegen der Sinusitis werde ich wohl eher sein lassen. Denn teils bekam ich von Antibiotika Nasenbluten und meine "von Willebrand-Werte" waren davon sogar ein Mal nur einstellig.

                  Ob man nach der Impfung evtl. stationär überwacht werden sollte, frage ich mich auch - was aber wegen der Ansteckungsgefahr in Kliniken auch eher nicht in Frage kommt.





                  Zuletzt geändert von Lilo-6; 29.04.2021, 10:31.

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                    #54
                    So, dann melde ich mich auch wieder...
                    Habe am Mittwoch Moderna Teil 2 bekommen, bis auf die üblichen Schmerzen an der Impfstelle, ganz leichtes Kopfweh und extreme Müdigkeit am Donnerstag keine Probleme. Letzteres allerdings so, dass ich mir einen Tag Krankenstand gegönnt habe, sonst wär ich wohl vor dem Bildschirm eingeschlafen...
                    TAKE IT ISI!

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                      #55
                      Habe am Mittwoch Moderna Teil 2 bekommen
                      Wo wird der Impfstoff von Moderna denn verimpft?
                      Wie kann man das vor einer Impfung überhaupt erfahren?
                      Wenn ich mich mit einem der in D bisher zugelassenen Impfstoffe impfen lassen würde, so wäre es der von Moderna (nach meinem bisherigen Kenntnisstand der Daten zu diesm Impfstoff). Mein Arzt sieht das genauso und hat mir bestätigt, dass AstraZeneca und Biontech bei mir ein Risiko wären.
                      Ich konnte aber bisher noch nicht in Erfahrung bringen, wo der Impfstoff von Moderna überhaupt verimpft wird.

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                        #56
                        Lilo-6, ich bin in Ö zuhause, wie das bei euch läuft, weiß ich nicht. Wünsche äußern können wir auch nicht, aber was wir bekommen, erfahren wir schon vorher. Was zur Folge hat, dass viele bei Astra Zeneca gar nicht hingehen... in einigen Bundesländern wird man deshalb jetzt bei zweimaligem Nichterscheinen ganz ans Ende gereiht.
                        Moderna wurde bei uns bisher auch eher wenig eingesetzt, erst jetzt hört man öfter davon.
                        Pfizer und Moderna hätte ich aber als ziemlich ähnlich eingeschätzt...
                        TAKE IT ISI!

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                          #57
                          Pfizer soll in den USA deutlich mehr Anaphylaxien als Moderna machen. Zumindest las ich mal eine solche Angabe. Mal sehen, ob ich diese noch finde, denn ich will die auch meinem Arzt zeigen.
                          Hier ist eine Fundstelle dazu:
                          https://www.pharmazeutische-zeitung....fstoff-123244/
                          Weniger Anaphylaxien bei Moderna-Impfstoff
                          Anaphylaxien treten nach Covid-19-Impfungen sehr selten auf – dabei sind sie nach einer Impfung mit der Moderna-Vakzine anscheinend noch seltener als beim Biontech-Impfstoff. Das zeigt eine vorläufige Datenanalyse der US-Zulassungsbehörde FDA.
                          Zuletzt geändert von Lilo-6; 02.05.2021, 03:39.

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                            #58
                            Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen

                            Wo wird der Impfstoff von Moderna denn verimpft?
                            Wie kann man das vor einer Impfung überhaupt erfahren?
                            Wenn ich mich mit einem der in D bisher zugelassenen Impfstoffe impfen lassen würde, so wäre es der von Moderna (nach meinem bisherigen Kenntnisstand der Daten zu diesm Impfstoff). Mein Arzt sieht das genauso und hat mir bestätigt, dass AstraZeneca und Biontech bei mir ein Risiko wären.
                            Ich konnte aber bisher noch nicht in Erfahrung bringen, wo der Impfstoff von Moderna überhaupt verimpft wird.
                            Man kann nicht sagen wo Moderna in Deutschland verimpft wird, weil es immer darauf ankommt, was gerade an die einzelnen Impfzentren verteilt wird und das ist immer unterschiedlich.
                            Moderna und Biontech sind aber beides mRNA Impfstoffe...

                            Dein Arzt und du könnt allerdings über die Härtefallkommission eures Gesundheitsamtes versuchen zu erwirken, dass du mit Moderna geimpft wirst.
                            Liebe Grüße
                            Sandra

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                              #59
                              Zitat von Sunflowers Beitrag anzeigen

                              Man kann nicht sagen wo Moderna in Deutschland verimpft wird, weil es immer darauf ankommt, was gerade an die einzelnen Impfzentren verteilt wird und das ist immer unterschiedlich.
                              Moderna und Biontech sind aber beides mRNA Impfstoffe..

                              Dein Arzt und du könnt allerdings über die Härtefallkommission eures Gesundheitsamtes versuchen zu erwirken, dass du mit Moderna geimpft wirst.
                              Danke für die Antwort und die Vorschläge.
                              Gibt es wirklich eine Härtefallkommission im Gesundheitsamt?

                              Bei uns (auf dem Land) impfen Hausärzte. Ich habe aber keinen mehr, weil auf dem Land viele Hausärzte ohne Nachfolger schließen.
                              Der Internist, bei dem ich ab und zu bin, ist völlig desinteressiert an meiner Impfung. Der hat sich nicht dafür interessiert, dass ich früher eine Sinusvenenthrombose schon hatte und ihm ist es offenkundig so was von egal, ob ich geimpft werde.

                              Von daher habe ich keine Möglichkeit, etwas zu erwirken.
                              Würde ich zu einem Arzt gehen, der mich noch gar nicht kennt, kann ich nicht damit rechnen, dass der mich unterstützt. Ich bekam vor der Pandemie auch wiederholt Absagen bei Ärzten (Hausärzte, Neurologen,Internisten, etc.), weil die Ärzte sich mit meinen seltenen Krankheiten (scA und eine weitere seltene Krankheit) nicht auskennen und mich daher nicht als Patientin nehmen wollten.

                              Das hiesige Gesundheitsamt hatte ich schon mal per Mail kontaktiert und meinen Fall kurz geschildert. Doch ich bekam nur die Antwort, ich solle mich ans RKI, an die EMA oder das PEI wenden.
                              Ans RKI, an die Stiko und an das PEI hatte ich mich schon gewendet und meinen Fall geschildert. Ich bekam nur ausweichende Antworten.
                              Und ob die EMA sich dafür interessiert, glaube ich auch nicht.
                              Ans Sozialministerium in BW habe ich mich auch gewendet und die haben Fragen beantwortet, die ich gar nicht gestellt habe. Die wollten halt irgendwas antworten, um meinen Anfrage als erledigt in die Statistik eintragen zu können.
                              Ich bin schon so weit, dass ich überlege, ob ich nicht zum Maskenverweigerer werde, weil ich so frustriert bin.
                              n diesem Land hat man nichts für schwer kranke Menschen übrig. Das ist das Einzige, was ich seit Pandemiebeginn gelernt habe.

                              Einen Impftermin im nahegelegenen Impfzentrum, wo ich evtl. fragen könnte, ob man mich anruft, wenn dort Moderna verimpft wird, habe ich weder telefonisch noch online, trotzdem ich Impfgruppe 2 bin, bekommen können, weil es keine Termine gibt! Ich habe es bestimmt schon mehr als 100 Mal probiert.Ich bin deshalb um diese Uhrzeit am PC, weil ich es gerade eben erneut vergeblich versuchte.
                              Dabei haben die am letzten Montag in BW schon die impfgruppe 3 geöffnet und das führt dazu, dass man noch weniger beim Anmelden durchkommen kann.
                              Ich werde das mit der Impfung wohl sein lassen müssen.
                              Zuletzt geändert von Lilo-6; 05.05.2021, 04:28.

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                                #60
                                Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen

                                Danke für die Antwort und die Vorschläge.
                                Gibt es wirklich eine Härtefallkommission im Gesundheitsamt?

                                Bei uns (auf dem Land) impfen Hausärzte. Ich habe aber keinen mehr, weil auf dem Land viele Hausärzte ohne Nachfolger schließen.
                                Der Internist, bei dem ich ab und zu bin, ist völlig desinteressiert an meiner Impfung. Der hat sich nicht dafür interessiert, dass ich früher eine Sinusvenenthrombose schon hatte und ihm ist es offenkundig so was von egal, ob ich geimpft werde.

                                Von daher habe ich keine Möglichkeit, etwas zu erwirken.
                                Würde ich zu einem Arzt gehen, der mich noch gar nicht kennt, kann ich nicht damit rechnen, dass der mich unterstützt. Ich bekam vor der Pandemie auch wiederholt Absagen bei Ärzten (Hausärzte, Neurologen,Internisten, etc.), weil die Ärzte sich mit meinen seltenen Krankheiten (scA und eine weitere seltene Krankheit) nicht auskennen und mich daher nicht als Patientin nehmen wollten.

                                Das hiesige Gesundheitsamt hatte ich schon mal per Mail kontaktiert und meinen Fall kurz geschildert. Doch ich bekam nur die Antwort, ich solle mich ans RKI, an die EMA oder das PEI wenden.
                                Ans RKI, an die Stiko und an das PEI hatte ich mich schon gewendet und meinen Fall geschildert. Ich bekam nur ausweichende Antworten.
                                Und ob die EMA sich dafür interessiert, glaube ich auch nicht.
                                Ans Sozialministerium in BW habe ich mich auch gewendet und die haben Fragen beantwortet, die ich gar nicht gestellt habe. Die wollten halt irgendwas antworten, um meinen Anfrage als erledigt in die Statistik eintragen zu können.
                                Ich bin schon so weit, dass ich überlege, ob ich nicht zum Maskenverweigerer werde, weil ich so frustriert bin.
                                n diesem Land hat man nichts für schwer kranke Menschen übrig. Das ist das Einzige, was ich seit Pandemiebeginn gelernt habe.

                                Einen Impftermin im nahegelegenen Impfzentrum, wo ich evtl. fragen könnte, ob man mich anruft, wenn dort Moderna verimpft wird, habe ich weder telefonisch noch online, trotzdem ich Impfgruppe 2 bin, bekommen können, weil es keine Termine gibt! Ich habe es bestimmt schon mehr als 100 Mal probiert.Ich bin deshalb um diese Uhrzeit am PC, weil ich es gerade eben erneut vergeblich versuchte.
                                Dabei haben die am letzten Montag in BW schon die impfgruppe 3 geöffnet und das führt dazu, dass man noch weniger beim Anmelden durchkommen kann.
                                Ich werde das mit der Impfung wohl sein lassen müssen.
                                Guten Morgen Lilo-6,

                                im Saarland und auch in anderen Bundesländern gibt es eine Impfkommission dorthin stellte man einen Antrag um zum Beispiel in der Priorisierung vorgezogen zu werden, weil man besonders gefährdet ist, aber in der Priorisierung nicht bedacht wurde. Gleiches gilt, wenn man aus bestimmten Gründen einen ganz bestimmten Impfstoff benötigt.
                                In dieser Impfkommission sitzen unter anderem Ärzte die dann darüber entscheiden.

                                Was ich unmöglich finde und nicht ganz verstehe ist, dass Ärzte dich ablehnen! Dürfen die das? Ich glaube nicht, sofern sie keine Privatärzte sind.

                                Ich würde dir gerne helfen, aber wie??
                                Liebe Grüße
                                Sandra

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