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    Ich könnte mir vorstellen, wenn Du nachts nur 2-3 Stunden schläfst, dass Dein Körper unter enormem Stress steht und dann allerlei Symptome produziert. Warst Du schon mal im Schlaflabor?

    Es ist doch auf der anderen Seite eine gute Nachricht, dass Du nochmals ganz gründlich untersucht wurdest und eine neurologische Erkrankung erneut ausgeschlossen wurde. Das solltest Du nun auch endlich glauben und die ALS abhaken.

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      Danke, nach Schlaflabor wollte ich auch eben fragen. Atemaussetzer und viel zu wenig Schlaf, das macht einen kompletten mürbe. Auf Seite 67 erinnere ich mich jetzt nicht, ob du schon mal gesagt hattest, dass du Schlafapnoe hast oder ob das nur der andere Patient war, der sich trotz ärztlicher Empfehlung weigert ins Schlaflabor zu gehen.
      Da stand noch was von mittelprächtigen Leberwerten. Sind die substanzbedingt oder ist die Ursache dafür völlig ungeklärt?

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        Zitat von Manu86 Beitrag anzeigen
        Nächster Versuch…
        Hallo!

        Lasse mal den Folsäure-Mangel im Blut weiter abklären, hatte den auch mal vor Jahren und dadurch üble Symptome.

        Dein Calcium ist auch etwas hoch, Störungen der Elektrolyte können auch Faszikulationen verstärken oder gar auslösen. Vielleicht guckt ihr da noch genauer nach.

        Lg

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          Daniel Danke für die Tipps, werde bei den Ärzten auf jeden Fall alles in den Ring werfen.

          Timna und Blixa, ich hatte nie den festesten Schlaf, auch als ich noch Gesund war. Ich werde halt mittlerweile wach durch die Schmerzen. Vor allem meine Hände hören gar nicht mehr auf und stören nachts am meisten. Das mit der Schnappatmung habe ich erst seit ein paar Monaten. Sehr störend und beunruhigend sind auch die Zuckungen und das knistern in der Nase und im Rachen Nachts.

          Meine Leberwerte sind schlecht, da ich seit ca. einem Jahr nur noch Scheisse fresse und viel trinke. Lebe halt in ner Wein Gegend und bin zusätzlich im Bier Außendienst tätig. Muss da nach Weihnachten aber echt mal runterfahren. Wenn ich was getrunken habe, ist es halt echt die einzige Zeit wo ich nicht durchgehend an die Schmerzen und Symptome Denke. Traurig aber wahr…

          Ich weiß das ich manche hier vielleicht nerve, aber mir geht es echt mies. Mittlerweile ist es halt echt so das man auch Veränderungen steht. Da kein Arzt etwas findet, nehmen mich halt auch meine Familie und Freunde nicht mehr ernst. Mit niemandem richtig darüber reden zu können ist auch echt hart.

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            Manu86

            Hatte zwei Jahre lange einen Dauerschwindel, Schmerzen und Brain Fog wegen dem Folsäure-Mangel, hat man lange ignoriert und auf die Psyche geschoben, ein anderer Arzt verschrieb mir ein Folsäure-Präparat und nach wenigen Tagen, ging es schon bergauf.

            Das Gefühl mit niemanden darüber reden zu können, kenne ich leider auch. Bei mir stagnieren zur Zeit die Symptome. Lg

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              Warum erwartest du ernst genommen zu werden (was du übrigens wirst), wenn du deinen eigenen Körper nicht ernst nimmst. Der hat es verdient mit Respekt behandelt zu werden. Dafür braucht es nicht die 13. EMG-Untersuchung, sondern zumindest die Chance sich zu erholen (Schlaf), guten Treibstoff (nicht nur Scheiße fressen) und den Schutz vor Gift (a.k.a. Alkohol). Alkohol löst nicht ein einziges Problem, verschlechter den Schlaf drastisch und macht körperlich nichts, rein überhaupt gar nichts, besser.
              Denkst du nicht, dass zusammen mit der Diagnose irgendeiner schweren Erkrankung nicht auch die Empfehlung auf dich zu käme auf ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und Reduktion oder sogar Abstinenz von Alkohol zu achten? Da das mit der Diagnose ja eher nicht so gut klappt, könntest du doch wenigstens den proaktiven Teil mal machen und gut zu deinem Körper sein. Und weil natürlich klar ist, dass man das mit einer psychischen Erkrankung nicht so einfach schafft, brauchst man evtl psychische Unterstützung dabei. Tägliche Routinen, Verabredungen zu Sport oder kochen, Einschlafrituale, diese ganzen Binsenweisheiten sind nicht so verkehrt. Da du keine Arzttermine im Kalender hast, ist ja endlich Zeit dafür.

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                Danke für den Tipp, glaube zwar nicht dass das der Grund für die scheisse ist, aber werde auch dies prüfen lassen.

                Bei mir hat das ganze nie wirklich stagniert. Nur wenn ich denke wie es bis Anfang des Jahres war und wie es jetzt ist, hätte ich das damals eigentlich noch genießen müssen. Die Schmerzen waren gegenüber jetzt im Rahmen.

                Hatte ja damals so Probleme in den Füßen nachts, das ist komischerweise alles weg. Dafür macht der Oberkörper nun halt die größeren Probleme.

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                  Blixa, alles einfach gesagt wenn man nicht selbst in dem Körper steckt. Ich nehm dir das auch nicht böse da du ja mit den meisten recht hast. Ich werde auch zum neuen Jahr wieder auf alles verzichten. Nur glaube ich nicht dass das des Rätsels Lösung ist, da das Ganze angefangen hat als ich mich gesund ernährt habe usw.

                  Sport? Nichts lieber als das. Bin im besten Studio weit und breit angemeldet und zahle 80 Euro im Monat obwohl ich nicht hin gehe. Warum ? Weil es nicht geht. Bei meinem letzten Besuch dort im April kam ich 2 Stunden lang nicht mehr vom Liegestuhl hoch. Das hinterlässt Spuren.

                  Keiner steckt in dem Körper und kann nachvollziehen was da los ist. Ich würde mich einfach gerne mal wieder ne Stunde auf die Couch legen und entspannt TV schauen oder schlafen. Aber es geht nicht. Es zuckt überall, die Arme fühlen sich an wie nach 3 Stunden Krafttraining, alles zuckt und überall sind Missempfindungen. Keine Ahnung was es ist, aber es ist nichts gutes. Dafür geht es leider schon zu lange.

                  Wenn ich in Gesellschaft bin und etwas trinke, kann ich zumindest etwas den Fokus auf was anderes legen. Da ich nicht weiß wo das Ganze enden wird, kann ich es mir aktuell nicht verbieten.

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                    Den grenzwertigen HBa1c solltest Du beim Diabetologen überprüfen lassen.
                    Wenn der ständig so hoch ist schädigt das die sensiblen Nerven, was zu Deinen Schmerzen und Missempfindungen passt. Außerdem werden die kleinen Blutgefäße geschädigt, was eine der Theorien zu den Faszikulationen ist. Eine weitere mögliche Ursache wäre ein Elektrolytungleichgewicht, was bei den Blutwerten auch möglich wäre (Alkoholkonsum kann das bewirken, wenn man hauptsächlich auch weitere nicht isotonische Getränke (Softdrinks, besonders Cola) zu sich nimmt.
                    Das würde auch zu den im Bericht vom Neurologen attestierten Parästhesien passen.
                    Das solltest Du möglichst bald tun, da die Schädigungen nicht reversibel wären

                    Der Folsäuremangel kann das verstärken, wenn er das auch nicht allein verursacht.
                    It's a terrible knowing what this world is about

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                      Zitat von Manu86 Beitrag anzeigen
                      Nur glaube ich nicht dass das des Rätsels Lösung ist, da das Ganze angefangen hat als ich mich gesund ernährt habe usw.
                      Ich habe doch nicht gesagt, dass es des Rätsels Lösung ist, nur seinen Körper gut zu behandeln. Ich habe doch nur gesagt, dass wenn es einem schlecht geht, man seinem Körper nicht noch zusätzlich zusetzen sollte.

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                        Guten Morgen,
                        Die Ärztin hat überlegt mir etwas zu geben, da sie meinte der Wert wäre was Diabetes angeht Grenzwertig. Sie meinte aber auch dass das dann auf die Muskulatur schlagen kann und meinte ich soll es erstmal so versuchen.

                        Ich verliere definitiv Muskulatur. Auch wenn es warum auch immer noch kein Arzt feststellen konnte, weiß ich nicht wie ich das ganze stoppen soll.

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                          Auch internistische Erkrankungen können zu Muskelverlust führen.

                          Die Diabeteswerte sind Deiner Ärztin also auch schon aufgefallen!
                          Viele Ärzte nehmen solche Auffälligkeiten zu leicht. Du solltest wirklich dringend zu einem Diabetologe gehen.
                          PNP ist eine typische Folgeerkrankung von Diabetes. Ebenso wie Erblindung.

                          Aber offensichtlich hast Du hast Du Angst da etwas Unangenehmes zu hören und versuchst Dich mit der irrealen Suche nach etwas, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ist abzulenken.
                          Zuletzt geändert von KlausB; 09.12.2022, 11:31.
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                            Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                            Auch internistische Erkrankungen können zu Muskelverlust führen.

                            Die Diabeteswerte sind Deiner Ärztin also auch schon aufgefallen!
                            Viele Ärzte nehmen solche Auffälligkeiten zu leicht. Du solltest wirklich dringend zu einem Diabetologe gehen.
                            PNP ist eine typische Folgeerkrankung von Diabetes. Ebenso wie Erblindung.

                            Aber offensichtlich hast Du hast Du Angst da etwas Unangenehmes zu hören und versuchst Dich mit der irrealen Suche nach etwas, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ist abzulenken.
                            Hallo Klaus,

                            Mein Arzt meinte bisher es wäre Grenzwertig aber man müsste noch nichts machen, außer das ich selbst schauen soll gesünder zu leben.
                            Nein ich habe da keine Angst vor. Ich will ja wissen woran ich bin. Hab vorhin direkt bei einem angerufen, der ist aber im Urlaub. Werd da auf jeden Fall auch dran bleiben.

                            Danke Dir

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                              Dann ist gesündere Ernährung und weniger Alkohol ja schon ärztlicher Befehl. Und bei Diabetes Typ 2 macht die Ernährung einen drastischen Unterschied und kann oft genug die Medikamente verhindern. Ich würde das als große Chance verstehen durch aktiv werden viel positiv am Gesundheitszustand verändern zu können.

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                                Werde ich ab dem neuen Jahr auch versuchen. Nur bezweifle ich das es was bringt, da das ganze ja begann als ich mich noch Gesund ernährt habe. Trotzdem werde ich es versuchen.

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