@medienwien
Habe heute mal versucht meine Zunge in "Aktion" (also eigentlich beim Versuch diese normal, also relativ ruhig im Mund liegen zu lassen) einzufangen. Merken tue ich das selbst nicht, sofern ich den Mund geschlossen habe und die Zunge quasi zwischen den Zähnen und dem Mundboden und dem harten Gaumen "eingeklemmt" ist.
Mir selbst ist es das erste Mal aufgefallen, als ich wegen eines schmerzenden Backenzahns nachsehen wollte, und meine Zunge einfach nicht still bekam um gut nach dem Zahn sehen zu können.
So sieht das also bei mir aus: https://www.youtube.com/watch?v=FCgwKFDs9bA
(Das ist mein alter Kanal, den ich nie mehr benutzt hatte - war jetzt der einfachste Weg die Sache zu zeigen; das Video werde ich dann aber auch bald wieder löschen)
Ist da bei dir gänzlich anders, oder gibt es Parallelen?
@all
Fällt irgendjemandem dazu etwas ein? Könnte das irgendwie mit dem ZNS bzw. der Spastik zu tun haben bzw. Ausdruck einer Übererregbarkeit sein? Das würde mich einfach interessieren. Ich glaube jetzt nicht und befürchte auch nicht, dass ich eine Zungenschwäche entwickeln werde. Ich kann mir eher vorstellen, dass es schlicht unwillkürliche Bewegungen im Rahmen einer nicht mehr ganz funktionierenden Ansteuerung, aber ohne relevante Muskelschwäche, sind.
Die Neurologen, die das bisher gesehen haben (ich selbst habe diese - sagen wir - Zungen"akrobatik" eigentlich nie erwähnt, weil es mich subjektiv nicht beeinträchtigt), weil sie mir wegen der Schluckstörung in den Mund gesehen hatten, hatten entweder keine konkrete Idee, was das sein könnte (meinten zwar, dass das schon "irgendwie auffällig" aussehe, aber auch: "in Ihrem Körper stimmt ja vieles nicht mehr, und solange Sie kein Problem mit der Zungenkraft entwickeln..."), und der andere Neurologe fragte mich wie bereits erwähnt, ob mal ein Zungen-EMG gemacht worden sei. Das war auch der erste Neurologe, der konkret von einer komplexen neuromuskulären/degenerativen Systemerkrankung gesprochen bzw. das so in den Arztbrief geschrieben hat und auch derjenige, der die bisher genaueste, am kompetentesten erscheinende und nach den Leitlinien korrekteste klinische Untersuchung durchführte [und dabei auch die Ataxie, die Spastik (pos. Pyramidenbahnzeichen, Flexor-Spasmen, gesteigerter PSR), die distale und proximale Schwäche (insbesondere der unteren Extremitäten bzw. der Becken/Hüftmuskulatur) mit dem veränderten Gangbild, die Ptose, die Atrophie etc pp feststellte]. Und mir dann mitteilte, dass ich ein Fall für eine Uniklinik sei und nicht für einen niedergelassenen Neurologen, und er daher nichts für mich tun könne.
Habe heute mal versucht meine Zunge in "Aktion" (also eigentlich beim Versuch diese normal, also relativ ruhig im Mund liegen zu lassen) einzufangen. Merken tue ich das selbst nicht, sofern ich den Mund geschlossen habe und die Zunge quasi zwischen den Zähnen und dem Mundboden und dem harten Gaumen "eingeklemmt" ist.
Mir selbst ist es das erste Mal aufgefallen, als ich wegen eines schmerzenden Backenzahns nachsehen wollte, und meine Zunge einfach nicht still bekam um gut nach dem Zahn sehen zu können.
So sieht das also bei mir aus: https://www.youtube.com/watch?v=FCgwKFDs9bA
(Das ist mein alter Kanal, den ich nie mehr benutzt hatte - war jetzt der einfachste Weg die Sache zu zeigen; das Video werde ich dann aber auch bald wieder löschen)
Ist da bei dir gänzlich anders, oder gibt es Parallelen?
@all
Fällt irgendjemandem dazu etwas ein? Könnte das irgendwie mit dem ZNS bzw. der Spastik zu tun haben bzw. Ausdruck einer Übererregbarkeit sein? Das würde mich einfach interessieren. Ich glaube jetzt nicht und befürchte auch nicht, dass ich eine Zungenschwäche entwickeln werde. Ich kann mir eher vorstellen, dass es schlicht unwillkürliche Bewegungen im Rahmen einer nicht mehr ganz funktionierenden Ansteuerung, aber ohne relevante Muskelschwäche, sind.
Die Neurologen, die das bisher gesehen haben (ich selbst habe diese - sagen wir - Zungen"akrobatik" eigentlich nie erwähnt, weil es mich subjektiv nicht beeinträchtigt), weil sie mir wegen der Schluckstörung in den Mund gesehen hatten, hatten entweder keine konkrete Idee, was das sein könnte (meinten zwar, dass das schon "irgendwie auffällig" aussehe, aber auch: "in Ihrem Körper stimmt ja vieles nicht mehr, und solange Sie kein Problem mit der Zungenkraft entwickeln..."), und der andere Neurologe fragte mich wie bereits erwähnt, ob mal ein Zungen-EMG gemacht worden sei. Das war auch der erste Neurologe, der konkret von einer komplexen neuromuskulären/degenerativen Systemerkrankung gesprochen bzw. das so in den Arztbrief geschrieben hat und auch derjenige, der die bisher genaueste, am kompetentesten erscheinende und nach den Leitlinien korrekteste klinische Untersuchung durchführte [und dabei auch die Ataxie, die Spastik (pos. Pyramidenbahnzeichen, Flexor-Spasmen, gesteigerter PSR), die distale und proximale Schwäche (insbesondere der unteren Extremitäten bzw. der Becken/Hüftmuskulatur) mit dem veränderten Gangbild, die Ptose, die Atrophie etc pp feststellte]. Und mir dann mitteilte, dass ich ein Fall für eine Uniklinik sei und nicht für einen niedergelassenen Neurologen, und er daher nichts für mich tun könne.

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