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    Ich hab ja die These, dass es die Mikrozirkulatiomn durch das Sitzen bei den OS gestört ist und es so zu vermehrten myopatischen, bei einem primär neurogen Geschödigten Muskel kommen könnte. Aber wirklich wissen tue ich es auch nicht.

    Ich müsste mal für 1 Woche gesund sein, keine Halsschmerzen, keinen Schnupfen oder Husten, konstante Raumtempreatur, dann könnte man sicher mehr dazu sagen. Oder eben ds Heparin was mir noch angeboten worden wäre... das fällt mir akut ein. Sowie die Zahnsanierung.

    Erstmal wäre mir das am wichtigsten. Also Folgeschäden zu vermeiden, der letzte KH Aufenthalt hat mich kränker gemacht wie zuvor.

    Also lassen wir die Diagnostik mal außen vor, da ist mir gerade wieder völlig egal, es geht mir darum was kann ich jetzt machen. Das primäre Problem ist mMn entweder die Medis, halte ich wenn dann aber eher für ein sekundäres, und einfach die Temp Schwankungen und besonder die dauernden Infektionen, sowie die Zahnproblematik, aber da weiß ich eben nicht, ob ich bei einem akuten Infekt einen solchen eingriff machen lassen sollte... ich war kurzzeitg gesund, dann gings mir wesentlich besser, da wurde ich wieder krank und schon gings mir wieder schlechter und was dabei auffüllig war, als ich weder schnupofen, noch rote AUgen, noch Halsschmerzen hatte, war die Durchblkutung und Hautsensibilisation wesentlich besser.
    Zuletzt geändert von letzte Frage; 30.12.2018, 16:51.

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      Ich bin, weiß Gott nicht Konrad's bester Freund und mit seinen Beiträgen meistens auch nicht einverstanden, aber muss ich ihn dann doch mal zitieren:
      Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
      Ich kann es nicht ab, wenn Kranke Menschen von angeblich so schwer Kranken Menschen belogen und verarscht werden und da seid diese Baal und du letzte Frage in diesem Forum und nicht nur in diesem Forum absolut führend.
      Das kann man so nicht stehen lassen ihr möchte gern Kranke!!
      LF, Du leidest unter völliger Beratungsresistenz.

      Google mal schön weiter. Vielleicht findest Du noch einiges was Du zum Zeitvertreib hier breittreten kannst.

      Abschließend kann man nur feststellen
      Du hast weder eine ALS oder andere Motoneuronenerkrankung, noch eine autonome Dysfunktion oder trophische Störung.

      PS: Falls Du wirklich ein echtes Interesse daran hättest, sofern Du überhaupt Anhaltspunkte für eine gravierende neuromuskuläre Erkrankung hast, würdest Du auch weitere diagnostische Maßnahmen wahrnehmen Wenn es diese Anhaltspunkte gäbe, wäre eine offene Biopsie schon sinnvoll..
      It's a terrible knowing what this world is about

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        Dass dir das aufgrund mangelndes Fachwissen so vorkommt, verstehe ich ja. Warum du dann aber antwortest, versehe ich nicht.

        Eine offene Bio macht man dann, wenn sich daraus eine Behandlungskonsequenz ergibt, nenne mir eine DD wo die der Fall ist, dann sieht das natürlich schon anders aus. Aber da kommt natürlich nichts.

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          Deine Selbstinterpretationen ärztlicher Befunde und daraus resultierende Selbstdiagnose beruhen nicht auf Fachwissen, sondern auf Dr. Google-

          DD, die eine offene Biopsie rechtfertigen haben Dir Fachärzte genannt. Wieso nimmst Du an, dass ich schlauer als diese kompetenten Fachärzte bin?
          Zuletzt geändert von KlausB; 30.12.2018, 18:03.
          It's a terrible knowing what this world is about

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            @LF
            sorry, so langsam komme ich bei dir zum Teil bzw. bei deinen, für mich zunehmend sich widersprechenden Schilderungen auch nicht mehr ganz mit. Und ich finde, ein wenig mehr Selbstkritik wäre schon angebracht, auch dir selbst zuliebe. Aber sei`s drum. Es ist nicht mein Körper und nicht meine Gesundheit, die mit dieser Einstellung aufs Spiel gesetzt werden. Insofern kann es mir egal sein.
            Nur macht es für mich dann keinen Sinn mehr dir seitenlang zu schreiben, wenn du am Ende zwar nicht immer und bei allem, aber doch größtenteils nur das bestätigt haben möchtest, was du ohnehin selbst glaubst und kein Jota von deiner Meinung abweichen willst, selbst wenn sie fachlich eindeutig und objektiv gesehen nicht begründbar ist. Zum Teil ist das ja durchaus verständlich, zum Teil aber auch nicht.

            Man kann ohne Probleme jedes Medikament auch so bekommen.
            Wenn das so bzw. bei dir der Fall ist und du deine Medikamente mittlerweile alle legal und offiziell erhältst, dann verstehe ich aber deine Aussagen bzgl. der unzureichenden bis fehlenden Betreuung durch Ärzte und deren mangelnden Bereitschaft auch ohne Diagnose dich nach deinen Ideen zu behandeln nicht.

            Ich meine bei den Bildern/Videos wo man anfangs eine deutliche bulbäre Schwäche sah und Dysarthrie hörte. Bzw ich klaub auch die deutliche Delle am Kopf beschriebst du als normal und bei einigen anderen. Per Bilder/Videos kann man meist erst im Fortgeschrittenen Stadium Auffälligkeiten sicher deuten und da bist du mmn eher konservativer (was natürlich bei schweren Krankheiten wie MNE verständlich ist) bzw fehlt die, wie mir und jeden anderen hier, die klinische Erfahrung und auch die klinische Beurteilung durch körperliche Untersuchung.
            Sorry, aber die ersten Bilder/Videos haben wirklich keine deutliche bulbäre Schwäche gezeigt; lediglich die Videos im Weiteren eine leicht undeutliche Sprache. Eine deutlich bulbäre Sprache ist etwas anderes, nicht nur für mich, sondern auch nach objektiven Kriterien.
            Und ja, natürlich habe ich andere Maßstäbe, die aber zum Großteil auf sachbezogenen und nicht rein subjektiven Kriterien fußen. Die müssen nicht zwangsläufig (bereits mit einer klinischen oder anderweitigen Untersuchung) objektivierbar sein, aber logisch nachvollziehbar. Und es ist für mich nicht logisch nachvollziehbar von einer deutlichen bulbären Schwäche zu sprechen, wenn man eine leicht undeutliche Schwäche und keine deutlichen Schluckstörungen hat. Diese Kriterien wende ich bei mir selbst ebenso wie bei jedem anderen auch.
            Und wenn auf dem Foto nun einmal keine Delle im Kopf für einen neutralen Außenstehenden zu erkennen ist, dann kann sie nicht so deutlich sein, wie du sie beschrieben hast, auch nicht in der Realität und auch bedenkend, dass Fotos insensitiver sind als die klinische Untersuchung. Ich kann also nicht über ein Foto ausschließen, dass eine leichte klinische Auffälligkeit vorliegt, aber der Abgleich des Fotos mit deiner Aussage zeigt mir doch, dass du manches (sicherlich nicht alles, das will ich nicht behaupten) verstärkt wahrnimmst bzw. interpretierst. Und als du in deiner guten bzw. besseren Phase warst, hast du das selbst eingesehen.
            Weiterhin fragte ich dich in dem Kontext der von dir angenommenen akuten, transienten Knochendeformationen als Ursache der Delle, wie diese zustande kommen sollten. Ich bin gerade aufgrund meiner eigenen Geschichte sehr offen gegenüber auf den ersten Blick seltsamen bzw. nicht erklärbar erscheinenden Symptomen. Doch bedeutet das nicht, dass ich weder bei mir selbst noch bei anderen wahllos alles glaube, was mir als erstes in den Sinn kommt bzw. was mir als erstes präsentiert wird. Sondern ich hinterfrage immer, ob das Symptome bzw. die angenommene Erklärung dessen potenziell denkbar bzw. logisch nachvollziehbar ist, auch wenn es bzw. sie mglw. (so) bisher noch nicht beschrieben wurde. Um das halbwegs rational evaluieren zu können, bedarf es aber eines gewissen Grundverständnisses über gemeinsame physiologische und pathophysiologische Zustände und Prozesse sowie einer erneuten intensiven Literaturrecherche in dem entsprechenden Fachgebiet. Darauf aufbauend vervollständige ich entweder meine vorigen Überlegungen, oder revidiere sie zum Teil oder auch mal gänzlich.
            In dem Falle der akuten bis subakuten, transienten bzw. reversiblen Knochendeformationen frage ich mich und also auch dich, wie diese logisch-rational zu erklären wären. Ich wüsste keine entsprechende Erklärung, was aber nichts heißen muss. Man kann mich sehr wohl überzeugen, aber eben nur auf der rational-logisch-sachlichen Ebene. Und da hast du mir eben keine entsprechende Erklärung geboten.

            Ich verfolge ja nicht alles was du rätst und es ist auch nicht relevant.
            Das ist jetzt aber ein ziemlich schwaches Ablenkungs-Manöver. Und die Formulierung "raten" ist hier imho auch fehl am Platz.

            Ich schreibe schon immer, wenn ich wo kein vertieftes Wissen habe, i
            Ja, zum Teil schreibst du das; zum andere, gerade in manchen Threads offensichtlich größeren Teil ist es aber schlicht für jemandem mit mehr Fachwissen in dem entsprechenden Bereich evident, dass dir ein tiefergehendes Wissen und Verständnis fehlen. Das ist auch klar bzw. nicht schlimm, denn das kann man, gerade wenn man selbst krank ist, auch mit einem ausgeprägten Intellekt nicht innerhalb von zwei Jahren erwerben.

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              Nur in diesem Fall wirst du über die Ferne nicht eine Wundheilstörung per Bild beurteilen können.
              Habe ich auch nicht. Ich schrieb, dass du imho keine so gravierende Wundheilungsstörung haben könntest, als dass du eine gravierende Komplikation mit irreversiblen Folgen insb. im Bereich des Muskels befürchten müsstest. Das ist ein Unterschied zu deiner Aussage, nämlich in der Differenzierung. Natürlich ist das "nur" meine Einschätzung, aber eine, die auf Erfahrung und Fachwissen beruht.
              Ärzte reden mitunter viel, gerade wenn es ihnen erlaubt Verantwortung abzugeben bzw. nicht übernehmen zu müssen. Warum sollten Neurochirurgen so viel Erfahrung mit Wundheilungsstörungen der Haut und des Muskels haben?

              ch sag ja nicht, dass ich beurteilen könnte, dass ich weiß wie es verheilt, sondern dass das einfach niemand kann.
              Eine Aussage mit einer (annähernd) 100%igen Sicherheit wird dir niemand geben können bzw. wenn es einer täte, wäre es unseriös.

              Die typisch autonomen Flecken sind zB sicher Risse des Bindegewebes sagte mir eine Ärztin, und dieser dunkle Fleck zeigte auch deutliche kapillare Einblutungen, Erwärmung und Funktionsverlust. Was man eben am Bild nicht beurteilen kann, oft auch nicht um Video.
              Was meinst du mit "autonomen Flecken"? Das ist zum Beispiel eine Aussage, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, und auch dass diese eine Ärztin tätigte bzw. bestätigte, macht es für mich nicht besser.
              Mir scheint manchmal auch, dass du Aussagen der Ärzte nicht immer alle gleichartig überprüfst, sondern zuweilen die, die deiner ersten Meinung entsprechen, schnell aufgreift, während du andere Aussagen vorschnell ablehnst. Ärzte reden heutzutage viel Stuss; nichtsdestotrotz oder auch gerade deswegen sollte man alle Aussagen egal welcher Richtung für sich überprüfen.
              Trophische Störungen, die so ausgeprägt sind, dass sie pathophysiologisch wie klinisch deutlich relevant sind (was du ja, korrigiere mich, wenn ich da falsch liegen sollte, in deinem Fall annimmst), sind sehr wohl auch im Bild gut zu erkennen. Das ist schlicht eine Konsequenz der schweren Ausprägung.

              Man sieht ja selber, zb am verheilen von Wunden, ob bzw wie Wunden verheilen.
              Störungen der Wundheilung, die auf eine Bindegewebsschwäche hindeuten, sind im Übrigen bestimmte Arten von Narben. Die habe ich auch, und die sind selbst dann schon zu beobachten, wenn die Wundheilung klinisch nicht deutlich kompliziert bzw. prolongiert verlaufen ist.

              zB war nach einem 3 Stich EMG der Muskel so geschädigt, dass er nicht mehr brauchbar war
              Auch diese Aussage ist für mich schlecht nachvollziehbar. Was meinst du genau damit? Wenn ich das so sagen würde, würde ich meinen, dass er Muskel so stark geschädigt wurde, dass es zu einem erheblichen Funktionsverlust der entsprechenden Extremität gekommen ist. Dieser würde aber wiederum für mich bedeuten, dass keine (deutlichere) Reversibilität vorliegt. Denn wie soll es in einer rational-logischen Überlegung möglich sein, dass sich ein solche stark geschädigter, nicht brauchbarer Muskel wieder so deutlich regenerieren kann. Und wie soll eine EMG in drei Stellen eine einerseits derart ausgeprägte, andererseits deutlich (teil)reversible strukturelle Schädigung machen? Wenn du mir das logisch erklären kannst, nehme ich diese deine Aussage absolut ernst.

              Btw wegen den Mails, du meintest man könne die Venen per MRA ohne KM einsehen, ich hätte dbzgl bei einigen gefragt,
              Ich schrieb, dass man die Gefäße ohne KM beurteilen könne. Die Arterien können natürlich prinzipiell besser beurteilt werden als die venösen Gefäße, und die kleineren (insb. venösen) Gefäße können ohne KM nicht (sicher) dargestellt werden. Für die Darstellung der Morphologie/Anatomie der Gefäße ist KM also nicht unbedingt notwendig, für bestimmte Indikationen (Entzündungen der Gefäßwand, Evaluierung des Flussverhaltens, subtile Veränderungen bei beginnender subakuter/akuter Ischämie) aber schon.

              Also: ich bin alles andere als konservativ, brauche auch keine Bestätigung/Verifizierung von Ärzten, um ein geschildertes Symptom als relevant anzusehen und mögliche logische Erklärungen dafür zu entwickeln. Anders als Klaus bin ich auch der Meinung, dass bei dir sehr wohl und trotz fehlender offizieller Bestätigung eine autonome Dysfunktion vorliegt bzw. vorliegen kann, nur ist diese imho klinisch zumindest permanent nicht so stark ausgeprägt, wie du vll. meinst; selbiges gilt für deine trophischen Störungen.
              Ich lasse mich gern von einer anderen Meinung bzw. Einschätzung überzeugen, aber bitte mit sachlicher, Ratio und Logik zugänglicher Argumentation. Ich sage auch nicht, dass man mir alles a priori glauben müsse und ich nicht falsch liegen oder auch mal eine falsche Information haben und weitergeben könne; man sollte meine Aussagen durchaus für sich selbst überprüfen, aber dann bitte auf Basis von Fachwissen und Logik.
              Zuletzt geändert von pelztier86; 30.12.2018, 18:18.

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                Nachtrag: eine chron. Denervierung (selbst mit wenig path. Spontanaktivität) im EMG kann durchaus auch bei anderen Erkrankungen außer MNE auftreten, selbst bei Myopathien. Das wurde aber auch schon mehrfach genannt.

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                  Warum plötzlich eine gestörte Regulation der Kapillare genau bei den primär atrophierten Stellen kein Zusammenhang sein soll, oder normal, das erklärt sich mir auch nicht. Aber ev kann PZT was dazu schreiben.
                  Hier könnte ich mir durchaus einen Zusammenhang vorstellen. Die Frage ist nur, ob der ko-kausaler oder korrelativer Natur ist.
                  Das lässt sich so mit den momentane Informationen/Daten nicht beantworten.
                  Eine Atrophie rein bzw. primär infolge trophischer Störung dagegen würde ich ausschließen, da die dafür notwendigen schweren trophischen Störungen bzw. deren Anzeichen fehlen.

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                    So sehen bei mir alle Narben aus:



                    Vll. ein interessanter Artikel für dich.

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                      Auch bei deiner aktuellen Aussage über deine Schmerzsituation (die laut dieser erträglich wäre) bzw. deine Schmerzmedikation (die laut dieser optimal bzw. nicht verbesserbar wäre) komme ich nicht ganz mit bzw. kann diese nicht in Einklang bringen mit deinen, auch vor Kurzem noch getätigten Äußerungen, dass du wieder starke Schmerzen (bspw. von den Vasospasmen her) hättest. Aber vielleicht stehe ich hier auch gerade nur auf dem Schlauch oder habe etwas falsch verstanden.
                      Ich bin nur (nicht nur dbzgl) sehr stringent veranlagt und schätze daher in sich konsistente, eindeutig und schnell logisch nachvollziehbare, exakte Aussagen. Darüber hinaus bin ich, das will ich nicht bestreiten, was das Thema Schmerzen angeht, aufgrund meiner eigenen großen Betroffenheit dbzgl. sensibler als bei anderen Themen.

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                        Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                        Deine Selbstinterpretationen ärztlicher Befunde und daraus resultierende Selbstdiagnose beruhen nicht auf Fachwissen, sondern auf Dr. Google-

                        DD, die eine offene Biopsie rechtfertigen haben Dir Fachärzte genannt. Wieso nimmst Du an, dass ich schlauer als diese kompetenten Fachärzte bin?
                        Bei dem vorletzten EMG steht "chronische Denervierungen in allen Untersuchten Muskeln" - das ist keine Interpretation von mir. Aber gut, du interpretierst es ja anders.... Das ist mir auch egal. Die FA haben mir auch gesagt, dass die Biopsie mir nichts bringen wird und das habe ich mir führenden Neurophatologen besprochen und Experten der Humangenetik und eine DD zur MNE wurde mir eben nicht genannt. Man macht auch normal keine Bio zur Diagnose einer MNE, ohne einer DD wie soll der Neurophatologe dann färben? Nach Wunsch und belieben? Die Kanalkrankheiten kann man noch anschauen, das war's dann aber und die wurden ja schon ausgeschlossen, insofern würden sie es gar nicht färben. Aber sei es drum. Andres siehts bei der Haut/ dem Kolangen aus, da könnte man mehr erfahren.


                        @PZT, Naja die 2 Profs für Orthopädie sahen diese schon eindeutig auf dem Bild, das ist eben was ich mit klinischem Auge meinte. Du gehst halt immer von den Bildern der Literatur aus, also wirklich massive irreversible Schäden, wenn ich von deutlicher bulbärer Schwäche schreibe, meine ich schon ein deutlich sichtbares Muskelzittern, wie du es mir auch mal schicktest oder etwas wo man zu hören bekommt "na bisschen zuviel getrunken". Also deutlich im Sinne im Vergleich zu einem normalen, in den jeweiligen Alter und nicht, im Sinne von bulbär im Sinne einer völlig ausgeprägten Dysarthrie, da in meinen Augen ja gerade die verhindert werde soll, nachträglich geht das nämlich meist nicht mehr. Das wird aber im Kontext des jeweiligen Beitrages dann doch auch, insb wenn Bilder vorliegen, ersichtlich, wie es gemeint ist. Zumindest wenn man selbst nicht gerade akut physisch wie psychisch nicht darauf achtet/achten kann.

                        Ich meine also deutlich im Sinne, man kann es als Laie erkennen, dass es schon auffällig ist. Nicht im Sinne, so sieht es maximal ausgeprägt aus. Wobei ich zu diesem Zeitpunkt schon kein Schwarzbrot kauen konnte, und das ist schon über subklinisch hinausgehend, und dein Zittern scheint ja auch so ausgeprägt zu sein, dass man nicht einfach so den Mund für die Zahnbehandlung offen halten kann.

                        Ich habe rechts einen KG Arm von 2, den Befund hatte ich dir glaube ich sogar geschickt, das ist natürlich anders "deutlich" wie eine Kraftreduktion von 5 auf 4, wobei ich diese schon, da ich zuvor 100kg Bankdrücken konnte, als deutlich ansah (sogar deutlicher wie von 4 au 2). Im Kontext der Beiträge wird das schon erkennbar, mMn. Ich brauche ja nicht eine gleich deutliche Knochenüphatologie, wie die Muskelschwäche. Wie eine Knochenphatologie zustande kommt, da gibt es soviele Ursachen, dass man eben erst umfassend Endokrinologisch schauen muss. Die akute Delle entstand, wie ich schon schrieb, durch den Hartspann des Halses und dadurch einen Spannungskopfschmerz. Natürlich ist davon auszugehen, dass der Knochen schon geschädigt war und der Hartspann dann eben zu einer akuten Verformung führten, und nicht ich mit den Finger plötzlich eine Delle in den Kopf drucken kann. Auch beim SPS sind derartige Verformungen im Übrigen beschrieben, wie genau die Zustande kommen, das kann ich dir auch nicht sagen.

                        Bzgl Behandlungskonsequenz habe ich alles was rational und logisch erscheint, auch abgeklärt, sogar mehrfach, das SPS, das Isaac Syndrom, Porphyrie, Hämoglobinophatie, wobei ich da noch beim HPLC etc schaue usw., Hämolyse (wobei die natürlich nachträglich nicht mehr feststellbar ist), Gene, Worbus Wilson, und das was noch sinnvoll erscheint, mache ich auch.

                        Bzgl des Fachwissens, niemand kann sich überall perfekt auskennen, es macht ja auch gar keinen Sinn, mmn, sich ein Fachwissen in einem Bereich anzueignen, der keine Behandlungskonsequenz hat und/oder wo die entsprechende Krankheit schnell ausgeschlossen werden kann. Man muss eben die für sich relevanten Bereiche herausfinden und dann handeln, sofern es was zu handeln gibt.

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                          "...es macht ja auch gar keinen Sinn, mmn, sich ein Fachwissen in einem Bereich anzueignen, der keine Behandlungskonsequenz hat und/oder wo die entsprechende Krankheit schnell ausgeschlossen werden kann"

                          Das stimmt nur bedingt. Grundlagenwissen muss schon vorhanden sein um das sich anzueignende Fachwissen überhaut richtig einordnen zu können.
                          It's a terrible knowing what this world is about

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                            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                            Auch bei deiner aktuellen Aussage über deine Schmerzsituation (die laut dieser erträglich wäre) bzw. deine Schmerzmedikation (die laut dieser optimal bzw. nicht verbesserbar wäre) komme ich nicht ganz mit bzw. kann diese nicht in Einklang bringen mit deinen, auch vor Kurzem noch getätigten Äußerungen, dass du wieder starke Schmerzen (bspw. von den Vasospasmen her) hättest. Aber vielleicht stehe ich hier auch gerade nur auf dem Schlauch oder habe etwas falsch verstanden.
                            Ich bin nur (nicht nur dbzgl) sehr stringent veranlagt und schätze daher in sich konsistente, eindeutig und schnell logisch nachvollziehbare, exakte Aussagen. Darüber hinaus bin ich, das will ich nicht bestreiten, was das Thema Schmerzen angeht, aufgrund meiner eigenen großen Betroffenheit dbzgl. sensibler als bei anderen Themen.
                            Was würdest du denn noch an Schmerzmitteln sehen, die nicht kontraindiziert sind? Natürlich hat man andere Schmerzen, wen man sich gerad eine Dell am Kopf einhandelt und erstmal 1/2 Schreit, wie wenn der Hartspann nachlässt und die Schmerzen zurück gehen. Auch bei Durchblutungsstörungen, wenn sich diese lösen wird es wieder besser, dass ich keinen konstanten Schmerzpegel habe, der jetzt für Morphium reicht, ist mir klar, wohl aber hatte ich Schübe in denen ich schwere Brüllschmerzen hatte. Aber man muss sich auch darüber im klaren sein, dass man eben nicht alle Schmerzen optimal behandeln kann, gerade wenn Kontraindiaktionen bestehen.

                            Ich denke du interpretierst in einzelne Aussagen, zT Wörter, zu viel hinein, was bei deinen Hintergrund verständlich ist, aber beim nachträglichen Reflektieren, wenn du nochmal nachdenkst, wirst du ja schon auch feststellen, wie du es ja schon schreibst, dass du zT leicht triggerbar bist und Leute hier auch oft in akuten Situationen, die können auch psychisch sein, schreiben. Insb wenn man sich länger kennt, sollte man dies auch bedenken.

                            Aber gut, ich denke ich habe das soweit ausgeführt, dass man meine Aussage etwas besser einordnen kann.

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                              Das stimmt nur bedingt. Grundlagenwissen muss schon vorhanden sein um das sich anzueignende Fachwissen überhaut richtig einordnen zu können.
                              Da hat Klaus aber recht. Und abgesehen davon denkt und agiert der Körper nicht in Kategorien und Fachthemen.
                              Sprich: oftmals sind an einem Prozess mehrere Faktoren aus verschiedenen Bereichen beteiligt, und um das erkennen und dann auch die Pathophysiologie verstehen zu können (eine Voraussetzung dafür, dass man einen neuen Behandlungsansatz erarbeiten kann), ist es notwendig ein breites Grundlagenwissen über allgemeine Physiologie und Pathophysiologie und in bestimmten Bereichen auch tiefergehendes Fachwissen zu haben.

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                                Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                                Da hat Klaus aber recht. Und abgesehen davon denkt und agiert der Körper nicht in Kategorien und Fachthemen.
                                Sprich: oftmals sind an einem Prozess mehrere Faktoren aus verschiedenen Bereichen beteiligt, und um das erkennen und dann auch die Pathophysiologie verstehen zu können (eine Voraussetzung dafür, dass man einen neuen Behandlungsansatz erarbeiten kann), ist es notwendig ein breites Grundlagenwissen über allgemeine Physiologie und Pathophysiologie und in bestimmten Bereichen auch tiefergehendes Fachwissen zu haben.
                                Grundlagenwissen ja, aber eben das tiefergehende Fachwissen kann man nicht in jedem Bereich haben, darum müssen Ärzte ja interdisziplinär arbeiten, bei komplexen Fällen, was sie aber nicht machen, wodurch die Zentren für seltene Krankheiten alle so überlaufen sind.

                                Allerdings ist gerade bei symptomatischer Therapie oft eben doch gar kein extrem komplexes Fachwissen notwendig, bei ursächlicher sieht das anders aus. ZB bei deinem Gerinnungsproblem, da braucht man nicht viel wissen, um drauf zu kommen -> erhöhte Gerinnung -> schlechte Durcblutung. Was kann man machen? Gerinnung einstellen und schauen. Ja funkt. Da kann es dann mehr SInn machen die Zeit zu nutzen um an die Medikamente, egal wie, zu gelangen, wie jetzt genau zu begründen warum die Gerinnung erhöht ist, eine DIagnose zu bekommen und dann über eine Leitlinie das Medi 3 Jahre darauf zu bekommen.

                                Verstehst du was ich damit meine? Zudem auch bzgl Fachwissen muss man auch unterscheiden, in manchen Bereichen gibt es durchaus kompetente Ärzte und wenn die entsprechend offen sind und auch ehrlich, was genauso wichtig ist, kann man die Zeit nutzen und eben Fachwissen in dem Bereich sammeln, wo es diese Experten nicht nicht gab.

                                Hat man zB ne MS, oder ne klassische Rheuma, dann brauche ich da für eine gute Behandlung nicht das selbe Wissen, wie bei einer Multisystemkrankheit.

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