Liebe Ariane,
Ich kann dein Problem mit einem Rolli absolut nachvollziehen.
Ich hatte dieses Problem vorletztes Jahr.
Wenn ich draußen lief, dann nur festgeklammert an einen anderen Arm, das auch nur noch ganz kurze Strecken oder eben gar nicht.
Ich klagte irgendwann mein Leid im Muskelzentrum, wo es gleich hieß, wir verschreiben ihnen einen E-Rolli.
Ich dachte in dem Moment, für mich geht eine Welt unter, hatte ich mir doch immer geschworen, dass ich so lange ich noch einen Schritt gehen kann, diesen auch gehe.
Das sprach ich an und der Professor stellte mich vor die Alternative:
Entweder Rolli und somit die Restkraft schonen und länger erhalten, oder kein Rolli, die Restkräfte sehr schnell verbrauchen und in kurzer Zeit auch im Haus im Rolli sitzen.
Mir war natürlich sofort klar, was für mich das Beste ist, auch wenn ich mich nicht mit diesem Gedanken anfreunden wollte.
Bei der Firma, die mir für Rollstühle empfohlen wurde, stellte ich mich zwei Tage später ein, um einen Rolli zu probieren.
Nun stand ich vor dem Ding.....dem aus meiner damaligen Sicht so gräßlich häßlichem Gerät.
Wie ein kleines Kind, das nun die größte Strafe empfangen sollte, stand ich davor und begann zu weinen......meine Welt schien zusammen zu brechen. Ich hatte das Gefühl, mein ganzer Stolz, mit diesem Handicap so weit gekommen zu sein, wird mir nun genommen.
Der Chef dieser Firma schaute mich an, fragte, welche Erkrankung ich habe und meinte dann: "und warum zieren sie sich jetzt so? Wollen sie nicht weiterhin stolz sein gehen zu können? Nun aber los da reingesetzt und rumgekurvt"
Naja...ich setzte mich rein....fuhr kurvenreich wackelig und recht unbeholfen ein wenig rum, er rannte mit und spornte mich an, lobte mich bei jedem Meter, den ich nun mit meinen verheulten Augen besser fuhr....
Wieder zu Hause, dachte ich nochmal gründlich nach. Eine ganze Nacht hab ich gegrübelt, setzte mich am nächsten Tag an den Computer, suchte von allen Rollstühlen das raus, was mir meine Kräfte am besten schonen würde und zwar, so, dass ich mit diesem Rollstuhl auch die nächsten 20 Jahre noch auskomme.
Irgendwann wurde er mir geliefert. Da stand er nun....ein edler Königsthron auf Rädern, mit allem, was ich brauche, um es mir draußen gemütlich zu machen.
Ich setzte mich rein....fuhr los....und schon nach einigen Metern war er mein bester Freund. mein Nachbar lachte sich am Abend schief und krum und sagte zu meinem damaligen Lebensgefährten: "das ist ja der Wahnsinn....kaum hat diese Frau ihren Rolls Roice, schon schießt sie den ganzen Tag durch die Gegend, so schnell kann man ihr mit den Augen überhaupt nicht folgen."
Auch andere Leute kamen auf mich zu und beglückwünschten mich, wo ich mich eigentlich eher genierte. Dies öffnete mir die Augen.
Doch vorallem, wohnte ich schon 4 Jahre direkt am Wald und war mit den damaligen beiden Hunden nicht einmal draußen.
An diesem Tag schnappte ich mir die Hunde und wurde stundenlang nicht mehr gesehen, weil ich nur noch draußen im Wald war und mich nicht mehr lösen konnte. Da wußte ich, was ein Rollstuhl bedeutet, welche Hürden er meisterte, ich konnte plötzlich überall hin, wo ich viele Jahre nicht wegen irgendwelcher Unebenheiten oder zu wenig Kräfte hin konnte.
An diesem Tag begann für mich ein ganz neues wundervolles Lebensgefühl.
Auch war ich nie zuvor so schnell im Leben, wie nun mit meinen 6 KmH.
Sehr schnell wußte ich, man muss sich eines Rollis nicht schämen, denn man bleibt trotz allem der selbe Mensch, doch die Vorteile, die man durch einen Rolli hat, sind riesengroß.
Ich liebe meinen Rollstuhl und würde ihn auf keinen Fall jemals wieder hergeben.
Liebe Ariane, ich hoffe, dieser kleine Erfahrungsbericht hilft dir bei deiner Entscheidung ein wenig weiter.
Vergiss niemals......ob mit oder ohne Rolli....du bist du!!!!
Ich wünsche dir und allen anderen KKlern einen wunderschönen Tag und endlos viel Kraft, vorallem schmerzfrei !!!!!
Ich kann dein Problem mit einem Rolli absolut nachvollziehen.
Ich hatte dieses Problem vorletztes Jahr.
Wenn ich draußen lief, dann nur festgeklammert an einen anderen Arm, das auch nur noch ganz kurze Strecken oder eben gar nicht.
Ich klagte irgendwann mein Leid im Muskelzentrum, wo es gleich hieß, wir verschreiben ihnen einen E-Rolli.
Ich dachte in dem Moment, für mich geht eine Welt unter, hatte ich mir doch immer geschworen, dass ich so lange ich noch einen Schritt gehen kann, diesen auch gehe.
Das sprach ich an und der Professor stellte mich vor die Alternative:
Entweder Rolli und somit die Restkraft schonen und länger erhalten, oder kein Rolli, die Restkräfte sehr schnell verbrauchen und in kurzer Zeit auch im Haus im Rolli sitzen.
Mir war natürlich sofort klar, was für mich das Beste ist, auch wenn ich mich nicht mit diesem Gedanken anfreunden wollte.
Bei der Firma, die mir für Rollstühle empfohlen wurde, stellte ich mich zwei Tage später ein, um einen Rolli zu probieren.
Nun stand ich vor dem Ding.....dem aus meiner damaligen Sicht so gräßlich häßlichem Gerät.
Wie ein kleines Kind, das nun die größte Strafe empfangen sollte, stand ich davor und begann zu weinen......meine Welt schien zusammen zu brechen. Ich hatte das Gefühl, mein ganzer Stolz, mit diesem Handicap so weit gekommen zu sein, wird mir nun genommen.
Der Chef dieser Firma schaute mich an, fragte, welche Erkrankung ich habe und meinte dann: "und warum zieren sie sich jetzt so? Wollen sie nicht weiterhin stolz sein gehen zu können? Nun aber los da reingesetzt und rumgekurvt"
Naja...ich setzte mich rein....fuhr kurvenreich wackelig und recht unbeholfen ein wenig rum, er rannte mit und spornte mich an, lobte mich bei jedem Meter, den ich nun mit meinen verheulten Augen besser fuhr....
Wieder zu Hause, dachte ich nochmal gründlich nach. Eine ganze Nacht hab ich gegrübelt, setzte mich am nächsten Tag an den Computer, suchte von allen Rollstühlen das raus, was mir meine Kräfte am besten schonen würde und zwar, so, dass ich mit diesem Rollstuhl auch die nächsten 20 Jahre noch auskomme.
Irgendwann wurde er mir geliefert. Da stand er nun....ein edler Königsthron auf Rädern, mit allem, was ich brauche, um es mir draußen gemütlich zu machen.
Ich setzte mich rein....fuhr los....und schon nach einigen Metern war er mein bester Freund. mein Nachbar lachte sich am Abend schief und krum und sagte zu meinem damaligen Lebensgefährten: "das ist ja der Wahnsinn....kaum hat diese Frau ihren Rolls Roice, schon schießt sie den ganzen Tag durch die Gegend, so schnell kann man ihr mit den Augen überhaupt nicht folgen."
Auch andere Leute kamen auf mich zu und beglückwünschten mich, wo ich mich eigentlich eher genierte. Dies öffnete mir die Augen.
Doch vorallem, wohnte ich schon 4 Jahre direkt am Wald und war mit den damaligen beiden Hunden nicht einmal draußen.
An diesem Tag schnappte ich mir die Hunde und wurde stundenlang nicht mehr gesehen, weil ich nur noch draußen im Wald war und mich nicht mehr lösen konnte. Da wußte ich, was ein Rollstuhl bedeutet, welche Hürden er meisterte, ich konnte plötzlich überall hin, wo ich viele Jahre nicht wegen irgendwelcher Unebenheiten oder zu wenig Kräfte hin konnte.
An diesem Tag begann für mich ein ganz neues wundervolles Lebensgefühl.
Auch war ich nie zuvor so schnell im Leben, wie nun mit meinen 6 KmH.
Sehr schnell wußte ich, man muss sich eines Rollis nicht schämen, denn man bleibt trotz allem der selbe Mensch, doch die Vorteile, die man durch einen Rolli hat, sind riesengroß.
Ich liebe meinen Rollstuhl und würde ihn auf keinen Fall jemals wieder hergeben.
Liebe Ariane, ich hoffe, dieser kleine Erfahrungsbericht hilft dir bei deiner Entscheidung ein wenig weiter.
Vergiss niemals......ob mit oder ohne Rolli....du bist du!!!!
Ich wünsche dir und allen anderen KKlern einen wunderschönen Tag und endlos viel Kraft, vorallem schmerzfrei !!!!!

und dann noch das sauwetter das einen auch runterreißt,aber vielleicht hast du ja die möglichkeit dich in die decke einzumümmeln und einfach nur zu liegen mir hilft s aber ich musste es üben trotz arbeit alles stehen und liegen zu lassen und dösen..ich werde jetzt auch eine decke holen und faulenzen bis mein kleiner aus der behindertenschule kommt da gibt es einen fahrdienst der mir auch fahrstress erspart . so jetzt genug geplappert einmümmeln Allen einenlieben gruß auch an hundis und katzen usw. die helfen ja auch genial an solchen tagen.bey jule
ich denke du hast schon soooooviele tips bekommen,das ich nicht auch noch damit starten muss.ich wünsche dir schnelle hilfe natürlich keine schmerzen,das alles schnell über die bühne geht was dir den alltag erleichtert. allen anderen auch einen schmerzfreien resttag und ne angenehme gute nacht . knuddel an alle tiere gruß jule
was ist mit den anderen schreibern habt ihr heute nochmal das schöne wtter genossen [img]tongue.gif[/img] ich schon es war zum krafttanken . an alle scheeenen abend och gruß jule
Liebe Grüße Hilde
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