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    Habe mal bisschen recherchiert:

    Hier ihr researchgate Profil:
    https://www.researchgate.net/profile/Brigitte_Koenig3

    https://natugena.de/Team.aspx

    https://dr-wiechert.com/project/priv...chert-youtube/

    https://dr-wiechert.com/ihr-arzt/

    https://institut-naturheilverfahren....0180712-BK.pdf

    Zuletzt geändert von pelztier86; 15.09.2020, 21:18.

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      Ganz wertfrei gesprochen (soll sich jeder selbst ein Urteil bilden) glaube ich nicht, dass Mito-Ärzte wie der Prof. Sperl aus Salzburg diese Dame kennen oder mit ihrem Ansatz etwas anfangen können. Aber ich kann mich natürlich täuschen.

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        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
        Ganz wertfrei gesprochen (soll sich jeder selbst ein Urteil bilden) glaube ich nicht, dass Mito-Ärzte wie der Prof. Sperl aus Salzburg diese Dame kennen oder mit ihrem Ansatz etwas anfangen können. Aber ich kann mich natürlich täuschen.
        Ich kann mir da, nur anhand von Publikationen, kein Urteil bilden. Das ist für mich zweitrangig. Es geht mir um das Verständnis von biochemischen Prozessen in unserem Körper. Und ein Humanmediziner kann da einfach nicht mithalten. Sehe ich ja bei meinen Kumpels, sind einige Ärzte dabei. Die winken alle ab. Und wenn sie mir evtl. helfen kann, ist mir schnurzpiepegal, ob die jemand kennt oder nicht.
        Zuletzt geändert von Troll2019; 15.09.2020, 22:28.

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          Sie ist sicherlich seriös, was ihre Motivation angeht. Ihr researchgate Profil verweist ausschließlich auf Publikationen, die in den infektiologischen und mikrobiologischen Bereich passen. Ich will nicht ausschließen, dass sich so jemand nicht auch kompetent mit Mitochondrien beschäftigen kann. Allerdings bewegt sich die Dame imho hier tlw. schon in einem Grenzbereich zur Alternativmedizin, was nichts Schlechtes sein muss, aber sein kann.
          Soweit ich das anhand der einen Publikation verstanden habe, behandeln sie die Mitochondrien mit „kleinschen Feldern“. Und das wäre ein Verfahren, in das ich, sofern schwerer körperlich erkrankt, nicht mein Vertrauen setzen würde. Es ist auch falsch zu denken, dass die Alternativmedizin niemals schaden könne - doch, kann sie. Direkt und/oder indirekt. Wie jede andere Behandlung auch.
          Zuletzt geändert von pelztier86; 15.09.2020, 22:43.

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            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
            Sie ist sicherlich seriös, was ihre Motivation angeht. Ihr researchgate Profil verweist ausschließlich auf Publikationen, die in den infektiologischen und mikrobiologischen Bereich passen. Ich will nicht ausschließen, dass sich so jemand nicht auch kompetent mit Mitochondrien beschäftigen kann. Allerdings bewegt sich die Dame imho hier tlw. schon in einem Grenzbereich zur Alternativmedizin, was nichts Schlechtes sein muss, aber sein kann.
            Soweit ich das anhand der einen Publikation verstanden habe, behandeln sie die Mitochondrien mit „kleinschen Feldern“. Und das wäre ein Verfahren, in das ich, sofern schwerer körperlich erkrankt, nicht mein Vertrauen setzen würde. Es ist auch falsch zu denken, dass die Alternativmedizin niemals schaden könne - doch, kann sie. Direkt und/oder indirekt. Wie jede andere Behandlung auch.
            Aber mir ist nicht klar, was das mit den Mitos zu tun hat. Selbst wenn sie in Richtung Alternativmedizin denkt oder ihr nahesteht, ist das nichts Verwerfliches. Das ist ja gerade das Problem. Die Schulmedizin hat aus meiner Sicht in einigen Bereichen einen kompletten Tunnelblick. Da wird nicht nach links und nach rechts geschaut. Das ist ein Desaster. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit wäre aus meiner Sicht die Ideallösung. Und ich meine, sie ist keine Heilpraktikerin und auch keine Ärztin für Naturheilverfahren, sondern in erster Linie immer noch Wissenschaftlerin. Ich glaube, dass man z. B. als Biologe eher zur Prävention und Gesundheitsförderung tendiert. Und man sollte auch nie vergessen: Molekularbiologie und Biomedizin haben das Wissen über den Organismus merklich verändert, ganz neue Modelle vom Körper und seinem Verhältnis zur Umwelt hergestellt.

            Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
            Zuletzt geändert von Troll2019; 15.09.2020, 23:36.

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              Zitat von Troll2019 Beitrag anzeigen
              Es geht mir um das Verständnis von biochemischen Prozessen in unserem Körper. Und ein Humanmediziner kann da einfach nicht mithalten.
              Der Prof den ich meine ist jetzt nicht mit den normalen Ärzten gleichzustellen, der ist im Bereich Mito unter den weltweiten Experten, gibt auch in ganz AT keinen "gleichrangigen" (haben auch ne spezielle Fibroblastendiagnostik entwickelt usw) - er ist schon sehr kompetent (und ich bin richtig kritisch was Ärzte betrifft, wenn du meine Beiträge etwas kennst). Ich schau mir das mal an was die Prof da so forscht, ich hab mich ja selber 1/2 Jahr mit Grundlagenforschung der Mitos befasst, - es müsste aber schon wirklich etwas Evidenz basiertes sein, Dr Kuklinski usw "forschen" ja auch, aber das ist immer noch relativ viel Spekulation. Währe ja mal interessant was sie ans Substanzen an den Mitos testet. Aber ad hoc kann ich da grade nichts seriös dazu sagen, ich schau es mir aber gerne mal an.
              Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                Die sog. "mitochondriale Medizin" ist ein großes Thema in der Alternativmedizin.
                Und natürlich haben (fast) alle Erkrankungen irgendeinen Bezug zu den Mitos, wie auch nicht, schließlich sind die ubiquitär und reagieren bei Krankheitsprozessen mit.

                Lies doch mal die eine Publikation (letzter Link). Die ist von der Prof. König, und da geht es um die Behandlung von mitochondrialer Fehlfunktion mit diesen "Kleinschen Feldern".

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                  Ok, ich kann ja mal versuchen, einen Termin bei dem Prof in AT zu bekommen.

                  Ich glaube aber auch, dass die Professorin sicherlich die Art und Schwere der Erkrankung berücksichtigt. Bin mir sehr sicher, dass sie weiß, wann alternative Medizin an ihre Grenzen stößt. Ihr Hauptjob ist immer noch der an der Uniklinik Leipzig, und da wird geforscht. Ich meine, sonst würde sie sich jetzt nicht mit meinen auffälligen Antikörpern beschäftigen, wenn sie denkt, das ginge mit NEM wieder weg. Sie versucht, so hat sie es mir ja nun auch gesagt, den Störfaktor (Protein, Zelle was auch immer) zu finden und im Labor mit der Gabe von chemischen zu Stoffen zu „reparieren“. Das klingt für mich jetzt nicht nach Alternativmedizin, sondern eher wissenschaftlich.

                  Man kann natürlich schon im Vorfeld alles schlecht reden, aber ich warte lieber mal ab. Das ist meine Meinung.
                  Zuletzt geändert von Troll2019; 16.09.2020, 09:34.

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                    Zitat von Troll2019 Beitrag anzeigen
                    Ok, ich kann ja mal versuchen, einen Termin bei dem Prof in AT zu bekommen.
                    Das wird dir bei deiner Symptomatik mE nicht helfen. Der schaut zuerst ob du "richtig" krank bist (da ist die Messlatte schon eher hoch bei Mito Experten) - er schaut also ob du eine "richtige" Mito hast, nicht diese sekundären. Da wirst du nicht reinfallen, - sollte es aber anders sein, dann läuft das über das Zentrum der Seltenen Krankheiten, das zahlt dir auch die private Kasse nicht und ist wirklich teuer. Ich sehe da aber auch keine harten Hinweise für eine Mito wodurch der Aufwand sich lohnen würde.

                    Zitat von Troll2019 Beitrag anzeigen
                    Man kann natürlich schon im Vorfeld alles schlecht reden, aber ich warte lieber mal ab. Das ist meine Meinung.
                    Scheint mir halt nach Grundlagenforschung auszusehen. Ein Dr rer nat hat eig nie mit Patienten direkt zu tun, zudem sind die Grundlagenforschungen bei Mitos halt begrenzt. Die Stoffe die sie verwenden wird sind vermutlich Sachen die du auch so kaufen kannst, D Ribose zB, und das kann dir auch dann helfen, wenn der Test negtiv ist, oder umgekehrt. Wenn sie nichts verlangt, dann spricht ja nichts dagegen, die großen Hoffnungen solltest du aber da mE nicht reinstecken.
                    Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                      Von Schlechtmachen war gar nicht die Rede, höchstens von Einordnen. Die Frau kann sicherlich etwas in dem Gebiet der Immunologie, Infektiologie, Mikrobiologie. In diesem Bereich sind auch Ihre Publikationen und als Infektiologen, Mikrobiologin etc.pp. ist sie an der UK Leipzig.
                      Was Mitos angeht, würde ich die Sache kritischer sehen.
                      Aber es ist natürlich deine Entscheidung, und wenn das Angebot nichts kostet, kannst du es natürlich mitnehmen.

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                        Es gibt auch in D. wenige klinisch tätige Mito-Experte, meist von der Kindermedizin, die richtig Ahnung haben, und auch up-to-date mit der Forschung sind.
                        Allerdings sind die zeitlich sehr ausgebucht, und dein Fall wird für sie nicht interessant sein, weil du wahrscheinlich keine primäre Mito hast. So oder so ist dein Krankheitsbild zu wenig schwer dafür.

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                          Es gibt schon so "semi Mito" Krankheiten, also keine "richtige" aber mit involvieren, die auf einige NEM anspringt, aber die Prof wird einfach nur testen, was überall zu Mito geforscht wird, AAKG, D Ribose usw. Ich halte die Test da nicht für aussagekräftig genug, dass man sagen könnte "X Y " bringt dir nichts, ob man daraus aber ableiten kann, ob was bringt, das kann ich nicht sagen. Ob sie überhaupt aussagekräftig sind, ist ja sehr umstritten, ich kenne jetzt keinen Dr med der damit arbeitet - neben Alternativmedizinern. Wir in SBG haben ja so einen "Mito Experten" - der arbeitet auch mit solchen Test, schickt aber alle "richtigen Mitos" sofort zum Prof S. Sofern die Medies keine NW haben, was vermutlich nicht zutrifft da im Labor, würde ich mir jeden Tipp ganz nüchtern, neutral und detailliert ansehen. - Wenn dann würde ich mich aber auch richtig in das Thema einlesen, die Prof macht ev die untersuchungen, aber ob sie das mit den Mitos wirklich verstanden hat, da bin ich mir unsicher. (zB auf YT meint sie, dass man - können die Mitos keine Ketogene verarbeiten - und man nur mehr ketogen isst, nicht abnehmen. Das ist ja rein logisch falsch, da man verhungern müsste). Ich würde mir einfach die Laborsachen geben lassen und das selber nachlesen, ist ja keine Kunst. Auf basis nicht validierter Test die hoch umstritten sind, wird eine DE Prof mE nie Arzneimittel empfehlen, das kann ich mir absolut nicht vorstellen, da würde sie ja die Zulassung riskieren -> also mE kann man auch so man einige Sachen testen, wenn die dann nochmal einen Test macht -> gratis Laborwerte.
                          Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                            TROLL, ich drücke dir fest die Daumen, dass du weiterkommt mit all deinen Bemühungen.

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                              Dankeschön. ich war heute bei Prof. Yoon in Hattingen. Alles, was ich ihm geschildert habe, die Kombi aus Nervenschmerzen/Parästhesien und muskulären Problemen lässt ihn am ehesten an eine Mischkollagenose denken. Dass ich keine Entzündungszeichen im Blut habe, heißt für ihn am ehesten, dass der Prozess eher im Hintergrund abläuft. Deshalb ist das bisher nicht wirklich klinisch greifbar. Ich habe meine Muskelbiopsie nun auch zur Zweitmeinung in die Pathologie nach Aachen geschickt. Die Ergebnisse soll ich abwarten.
                              Zuletzt geändert von Troll2019; 18.09.2020, 15:46.

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                                Dass bei Entzündungen keine Entzündungsparameter im Blut erhöht sein müssen, ist ja nicht neu, mich wundert es immer wieder wie dumm die Ärzte sind. Zu mir meinte auch mal einer, da ich die Klinik einer schweren akuten Entzündung hatte "ohne Entzündungszeichen ist eine Entzündung ausgeschlossen" auf die Frage ob er das dem OA in Wien auch erklären würde, wenn ich ihn anrufe, der bei dieser Aussage der Kollegen laut lachte und 30 Jahre OA ist, relativierte er "ja stimmt, es kann schon vorkommen --- "dies das Apfelsaft" " Eigentlich weisen keine Entzündungsparameter bei Entzündungen auf schwere und schnelle Verläufe, das bestätigte auch der Arzt bei uns beim ZSE, kann aber auch ne leichte Kollagenose nicht ausschließen. ASm zuverlässigsten ist das ansprechen auf entzündungshemmende Schmerzmittel und Immunsuppression, die erneute Bio wird vermutlich nichts bringen.
                                Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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