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    Bin verwirrt. Da steht ohne Befund. Und wenn man sich das durchließt heißt es:

    “Minimale Mitralklappeninsuffizienz, minimale Trikuspidalklappeninsuffizienz, minimale Pulmonalklappeninsuffizienz“

    Altersbedingt normal, oder wie? Oder kommt wahrscheinlich bei einem Großteil der Bevölkerung vor ohne klinische Relevanz.
    Zuletzt geändert von Troll2019; 05.09.2020, 10:55.

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      Warst Du wegen den Schmerzen schon mal bei einem Schmerzmediziner? Wenn die dich sehr belasten, könntest Du über den Weg wenigstens wirksame Medikamente ausprobieren, welche die Schmerzsymptomatik lindern könnten (z.B. Pregabalin, nehme ich seit ein paar Monaten, gibt aber Abhängigkeitspotential).

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        Zitat von Philipp123 Beitrag anzeigen
        Warst Du wegen den Schmerzen schon mal bei einem Schmerzmediziner? Wenn die dich sehr belasten, könntest Du über den Weg wenigstens wirksame Medikamente ausprobieren, welche die Schmerzsymptomatik lindern könnten (z.B. Pregabalin, nehme ich seit ein paar Monaten, gibt aber Abhängigkeitspotential).
        Ich bekomme keine Medikamente wegen meiner unklaren Klinik. Jeder Arzt hat Angst, dass das meine Symptomatik verschlimmert.

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          Zitat von Konrad

          Das du Schmerzen hast das glaube ich dir, da ist ja auch ganz schön was los ist ja auch an der Zeit das man deinem Körper hilft.

          Die Schmerzen kommen die in Intervallen könnte man die mit einer Sirene vergleichen von schwach an Intensität zunehmend und wieder abflauend aber nie ganz weg.
          Die kommen von jetzt auf gleich. Ich würde sie eher als tiefbohrend, stechend und pulsierend beschreiben. Ich habe es in den Fingern, Unterarmen und Beinen. Sie nehmen nach einer „Attacke“ aber langsam an Intensität ab, bevor sie ganz verschwinden. Sie sind nicht immer da. Manchmal habe ich auch schmerzen in den Händen/Handgelenken zeitgleich. Also Nerven- und Gelenkschmerzen. Mir tun auch gefühlt die Sehnen an den Unterarmen weh. Ich habe auch am Unterkiefer einen harten Strang links, der bei Kopfbewegungen immer wieder schmerzt. Aber auch nicht immer. Ich hatte deshalb vor Jahren schon ein CT (auch 2015), weil der Verdacht auf ein Eagle-Syndrom bestand. Hat sich nicht bestätigt. Aber es kommt regelmäßig wieder. Wie so eine Art Entzündung dieses Knochens. Tut schon bei Berührung weg. Und das ist definitiv der Processus styloideus. Der ist total dick auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist er nicht zu ertasten.

          Das kann niemals auch alles einen Zusammenhang haben, denke ich mir. Aber seltsam ist es trotzdem.
          Zuletzt geändert von Troll2019; 05.09.2020, 12:45.

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            Minimale Insuffizienz heißt normalerweise "noch nicht einmal Grad I Insuffizienz", und selbst die kommt bei vielen Gesunden vor. Deswegen schreiben viele Kardiologen einen minimal I überhaupt nicht auf.
            Ich würde aber nochmal nachhaken. Denn da steht nichts von Klappensklerose. Und das ist ein von der I. unabhängiger Befund. Klar, wenn erstere ausgeprägter ist, dann kommt es automatisch zu einer I.
            Aber es kommt nicht so selten vor, dass sich im Befund verschrieben wird. Vll sollte es minimal Pulmonalklappensklerose heißen. Und das ist in deinem Alter dann doch eher ungewöhnlich, auch wenn der Grad unbedenklich ist.
            Eine PH erscheint bei dem geschätzten systolischen PAP und den guten Schallbedingungen eher unwahrscheinlich.
            Der leicht dilatierte Vorhof ist am ehesten deiner sportlichen Vorgeschichte bzw. immer noch recht beachtlichen Muskelmasse geschuldet, da Pumpfunktion und diastolische FUnktion ja in Ordnung zu sein scheinen.

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              Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
              Minimale Insuffizienz heißt normalerweise "noch nicht einmal Grad I Insuffizienz", und selbst die kommt bei vielen Gesunden vor. Deswegen schreiben viele Kardiologen einen minimal I überhaupt nicht auf.
              Ich würde aber nochmal nachhaken. Denn da steht nichts von Klappensklerose. Und das ist ein von der I. unabhängiger Befund. Klar, wenn erstere ausgeprägter ist, dann kommt es automatisch zu einer I.
              Aber es kommt nicht so selten vor, dass sich im Befund verschrieben wird. Vll sollte es minimal Pulmonalklappensklerose heißen. Und das ist in deinem Alter dann doch eher ungewöhnlich, auch wenn der Grad unbedenklich ist.
              Eine PH erscheint bei dem geschätzten systolischen PAP und den guten Schallbedingungen eher unwahrscheinlich.
              Der leicht dilatierte Vorhof ist am ehesten deiner sportlichen Vorgeschichte bzw. immer noch recht beachtlichen Muskelmasse geschuldet, da Pumpfunktion und diastolische FUnktion ja in Ordnung zu sein scheinen.
              Danke, danke.

              ich habe eine beginnende Sklerose an der Aorta abdominalis. Steht ganz unten in dem Befund bei Sonographie.

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                Zitat von Konrad
                Hast du davon https://gesundheit-koerper-seele.com...entzuendungen/ schon mal was gehört evtl. wäre das ja auch etwas für dich zum austesten

                Wäre sogar denkbar möglich das die in der Rheumaklinik eine haben ?

                Medikamente wie Gabapentin, Duloxetin, Pregabalin und wie sie alle heißen mögen sind zur langfristigen Behandlung absolut ungeeignet was dann noch dazu kommt wenn die auch in hochdosierten Dosierung nicht mehr wirken muß man die absetzten und darüber möchte ich hier nicht schreiben.

                Wenn man als chronischer Schmerzpatient dauerhaft Langzeit Schmerzmedikamentös eingestellt werden muß dann nur in einer Fach-Klinik wie der Algesiologie wie in z.B. München bei Dr. Thoma/Dr. Reichenbach es gibt in Deutschland mittlerweile auch schon Schmerzkliniken die mit Dr. Thoma zusammen arbeiten.
                Bei diesem Thoma war ich schon mal vor paar Jahren, als ich noch in München gelebt habe. Ich werde es mal im Hinterkopf behalten und nach dem stationären Aufenthalt schauen, wie es weitergeht.

                danke dir.

                Kommentar


                  Hallo,

                  Ich fühle mich ethisch verpflichtet, noch einmal etwas zu sagen.
                  Viel Hoffnung mache ich mir nicht, dass man es hört, aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. Wenn jetzt irgendeine grobe oder unhöfliche Antwort kommt, werde ich das dem Administrator melden. Ich bin 73 Jahre alt und habe mehrere Jahrzehnte erfolgreich im medizinisch-psychosozialen Bereich gearbeitet und weiß, was ich sage.
                  Mit den Neurologen habe ich auch meine Erfahrungen als Patient gemacht.

                  Autoantikörper sind nicht per se etwas Krankhaftes, sondern nur in Verbindung mit definierten Krankheitsbildern. Wenn der Körper körpereigenes Material abbaut, dann markiert er es und dirigiert mit Autoantikörpern seine eigenen Fresszellen und so weiter dorthin. Es gibt definierte Krankheitsbilder (z.B. Morbus Crohn), bei denen man überschießende autoaggressive Prozesse als Krankheitsursache nachgewiesen hat. Aber schon bei der MS ist die Datenlage nicht so einfach. Irgendein Autoantikörperwert für sich genommen sagt noch überhaupt nichts aus . Wenn bei 20% irgendeiner Krankheit diese cu autoantikörper hoch sind, so fehlt noch die Gegenprobe: bei wie viel Prozent der erhöhten cu Antikörper findet man bekannte Krankheiten?

                  Das Geschäft mit den immunsuppressiven Medikamenten ist sehr lukrativ und die Neurologie ist hier m.E. total in den Fängen der pharmazeutischen Industrie, die immer neue Krankheitsbilder versucht als Indikation für ihre superteuren Medikamente festzuschreiben.
                  Die Neurologen sind andererseits froh, auf diese Weise ab und zu tatsächlich einmal therapeutisch wirken zu können, was ihnen in ihrem Fachgebiet sonst ziemlich verwehrt ist.

                  Was aber in der heutigen Medizin verlorengeht, ist die genaue Kenntnis der Krankheitsbilder und die Betonung von Untersuchung und Befragung. Stattdessen delegiert man die Diagnose (wegen der Verantwortlichkeit) an die Laborärzte und Röntgenologen, die sich verzweifelt dagegen wehren. Wenn hier bei einem relativ jungen Mann bereits eine beginnende Arteriosklerose festgestellt wurde, dann ist das nichts Besonderes, aber in Verbindung mit den leicht erhöhten Leberwerten, die hier noch überhaupt nicht diskutiert wurden, doch klärungswürdig. Und was ist mit den Fetten? Gibt es schon eine Fettleber oder eine prädiabetische Stoffwechsellage?

                  Dass das Herz ein wenig ausgeleiert ist und daher eine leichte Klappeninsuffizienz darstellbar ist, weist nur auf einen schlechten Trainingszustand hin. Man bräuchte hier keinen Fachmann für seltene, sondern einen für häufige Erkrankungen, der genau erfragt, wie der Betreffende sich ernährt, wie oft er Nackensteaks grillt, wie oft er ein Bierchen trinkt, ob er raucht, ob er irgendwelche Bewegung hat oder nur noch am Handy sitzt, ob er mit seiner Freundin Federball spielt, regelmäßig schwimmt oder joggt oder wenigstens ins Fitnessstudio geht. Das egal, ob Troll oder sonst jemand.

                  Die meisten Beiträge hier zeigen, dass die Beteiligten noch neurologischer als die Neurologen sein wollen und in den seltensten Krankheitsbildern versuchen fündig zu werden, die vom Beschwerdebild her Null Wahrscheinlichkeit haben, so z.B. eine Glykogenose oder Kollagenose. Spahn konnte wegen Corona alle nicht notwendigen Operationen verbieten, aber konnte er das auch im Bereich der privaten Krankenkassen, waren die privaten Operationen nicht weiterhin erlaubt?

                  Boh
                  ​​​​​​​

                  Kommentar


                    Zitat von bohuslav Beitrag anzeigen
                    Hallo,

                    Ich fühle mich ethisch verpflichtet, noch einmal etwas zu sagen.
                    Viel Hoffnung mache ich mir nicht, dass man es hört, aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. Wenn jetzt irgendeine grobe oder unhöfliche Antwort kommt, werde ich das dem Administrator melden. Ich bin 73 Jahre alt und habe mehrere Jahrzehnte erfolgreich im medizinisch-psychosozialen Bereich gearbeitet und weiß, was ich sage.
                    Mit den Neurologen habe ich auch meine Erfahrungen als Patient gemacht.

                    Autoantikörper sind nicht per se etwas Krankhaftes, sondern nur in Verbindung mit definierten Krankheitsbildern. Wenn der Körper körpereigenes Material abbaut, dann markiert er es und dirigiert mit Autoantikörpern seine eigenen Fresszellen und so weiter dorthin. Es gibt definierte Krankheitsbilder (z.B. Morbus Crohn), bei denen man überschießende autoaggressive Prozesse als Krankheitsursache nachgewiesen hat. Aber schon bei der MS ist die Datenlage nicht so einfach. Irgendein Autoantikörperwert für sich genommen sagt noch überhaupt nichts aus . Wenn bei 20% irgendeiner Krankheit diese cu autoantikörper hoch sind, so fehlt noch die Gegenprobe: bei wie viel Prozent der erhöhten cu Antikörper findet man bekannte Krankheiten?

                    Das Geschäft mit den immunsuppressiven Medikamenten ist sehr lukrativ und die Neurologie ist hier m.E. total in den Fängen der pharmazeutischen Industrie, die immer neue Krankheitsbilder versucht als Indikation für ihre superteuren Medikamente festzuschreiben.
                    Die Neurologen sind andererseits froh, auf diese Weise ab und zu tatsächlich einmal therapeutisch wirken zu können, was ihnen in ihrem Fachgebiet sonst ziemlich verwehrt ist.

                    Was aber in der heutigen Medizin verlorengeht, ist die genaue Kenntnis der Krankheitsbilder und die Betonung von Untersuchung und Befragung. Stattdessen delegiert man die Diagnose (wegen der Verantwortlichkeit) an die Laborärzte und Röntgenologen, die sich verzweifelt dagegen wehren. Wenn hier bei einem relativ jungen Mann bereits eine beginnende Arteriosklerose festgestellt wurde, dann ist das nichts Besonderes, aber in Verbindung mit den leicht erhöhten Leberwerten, die hier noch überhaupt nicht diskutiert wurden, doch klärungswürdig. Und was ist mit den Fetten? Gibt es schon eine Fettleber oder eine prädiabetische Stoffwechsellage?

                    Dass das Herz ein wenig ausgeleiert ist und daher eine leichte Klappeninsuffizienz darstellbar ist, weist nur auf einen schlechten Trainingszustand hin. Man bräuchte hier keinen Fachmann für seltene, sondern einen für häufige Erkrankungen, der genau erfragt, wie der Betreffende sich ernährt, wie oft er Nackensteaks grillt, wie oft er ein Bierchen trinkt, ob er raucht, ob er irgendwelche Bewegung hat oder nur noch am Handy sitzt, ob er mit seiner Freundin Federball spielt, regelmäßig schwimmt oder joggt oder wenigstens ins Fitnessstudio geht. Das egal, ob Troll oder sonst jemand.

                    Die meisten Beiträge hier zeigen, dass die Beteiligten noch neurologischer als die Neurologen sein wollen und in den seltensten Krankheitsbildern versuchen fündig zu werden, die vom Beschwerdebild her Null Wahrscheinlichkeit haben, so z.B. eine Glykogenose oder Kollagenose. Spahn konnte wegen Corona alle nicht notwendigen Operationen verbieten, aber konnte er das auch im Bereich der privaten Krankenkassen, waren die privaten Operationen nicht weiterhin erlaubt?

                    Boh
                    Bo,

                    alles gut. Es geht hier rein um die Klinik/Symptomatik.

                    Deine Annahme, dass hinter den meisten Beschwerden etwas Harmloses steckt, mag aufgrund der Inzidenzraten für seltenen Erkrankungen richtig sein. Und auch dass Antikörper bei Gesunden vorkommen stimmt vollends. Laut Immunologie kommen positive Antikörper in 15-20% der Fälle bei Gesunden vor. Im Umkehrschluss bedeutet das: In 85 bzw. 80 % der Fälle hat der Antikörper eine klinische Relevanz. Und weil ich viele Dinge hinterfrage, habe ich mich sehr ausführlich mit diesem Thema befasst und mir auch mehrere Meinungen von Experten eingeholt. Die Ku-Antikörper haben eine Spezifität von ca. 96 %, detektiert werden sie jedoch recht selten.

                    Du kannst doch aber nicht andauernd in den Raum werfen, das wäre alles total harmlos. Und man müsse nur sein Leben umkrempeln und „schwups“ ist die Gesundheit wiederhergestellt. Das erzähl mal hier den Schwerstkranken, die sich kaum bewegen können, bettlägerig sind und teilweise sogar nach Jahrzehnten immer noch keine Diagnose erhalten haben.

                    Ich schätze deine Denke, aber eine fortschreitende Muskelproblematik lässt sich nicht einfach von heute auf morgen mit guten Gedanken, ein paar Lebensveränderungen, Sport, ner Ernährungsumstellung oder was auch immer in Luft auflösen.

                    Und glaube mir, Immunsuppressiva sind das letzte, was ich nehmen möchte! Aber hast du eine bessere Idee?

                    Und das mit dem Herzen schrieb ich doch bereits schon: nämlich dass das sicherlich ein normaler Befund ist und keinen weiteren Krankheitswert darstellt.

                    Und ich sehe ja nur die Kombi aus allen Auffälligkeiten (myogene und neurogene Veränderungen, körperliche Beschwerden, Thymushyperlasie etc.) und versuche irgendwie daraus Schlüsse zu ziehen, was mir offensichtlich schwerfällt, weil bei jedem Menschen jede Erkrankung ganz unterschiedlich verläuft und weil ich medizinischer Laie bin und viele Dinge nur grob einschätzen kann.

                    Ob dieser Antikörper eine Rolle spielt, weiß ich nicht. Sind alles nur Spekulationen, so wie Du auch Mutmaßungen anstellst. Und eigene Erfahrungen sind immer subjektiv.
                    Zuletzt geändert von Troll2019; 05.09.2020, 23:59.

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                      Hallo Troll,
                      weder habe ich Alles verharmlost noch dauernd erzählt, dass alles ganz einfach zu ändern ist. Ganz im Gegenteil wären Lebensstil, Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten äußerst schwer zu ändern. Tabletten sind viel leichter einzunehmen. Zu den Schwerkranken, die sich nicht mehr rühren können, gehörst Du nicht. Ich seinerzeit schon. Warum Du erhöhte Leberwerte hast, in Deinem zarten Alter schon eine beginnende Arteriosklerose, dazu weiß man hier nichts. Diese Frage habe ich zu klären angeregt.

                      Die Statistik hinsichtlich der klinischen Relevanz von Autoimmunantikörpern ist nicht so einfach. Es gibt keine vernünftigen Kontrollgruppen, weil man keine Gesunden testet. Auch bei mir hatte man erhöhte Autoantikörper gefunden und ein Riesentheater darum veranstaltet, statt einmal vernünftig die Vorgeschichte durchzugehen.

                      Was ich Dir raten würde: diese Fragen hinsichtlich Deines Lebenstiles Dir selbst, Deinem Hausarzt oder auch uns zu beantworten. Einmal die Woche Schwimmen gehen, mit Deiner Freundin am Wochenende Federball, zusätzlich regelmäßig zweimal die Woche 15 Minuten Joggen, morgens 10 Minuten Gymnastik. Kein Alkohol, kein fettes Fleisch, sondern Steaks und Salat. Gegebenenfalls nicht mehr rauchen. Damit kann die Arteriosklerose zumindest verlangsamt werden. Ob das Deine sonstigen Beschwerden verändert, würde man sehen. Im Übrigen solltest Du einfach mal einen Gang herunterschalten und nicht weiterhin vergeblich versuchen, eine neurologische Diagnose durch Dritt- oder Viertmeinungen zu erzwingen, um ein bisher auf der ganzen Welt unbekanntes Krankheitsbild zu finden, sondern einfach einmal abwarten und in einem halben Jahr diese Autoantikörper noch mal bestimmen und Deine Beschwerdeentwicklung im Auge behalten. Mehr kannst Du dazu meines Erachtens im Moment überhaupt nicht tun. Private Mails sind hier nicht Thema.

                      Mfg
                      Boh
                      Zuletzt geändert von bohuslav; 06.09.2020, 09:58.

                      Kommentar


                        Zitat von bohuslav Beitrag anzeigen
                        Hallo Troll,
                        weder habe ich Alles verharmlost noch dauernd erzählt, dass alles ganz einfach zu ändern ist. Ganz im Gegenteil wären Lebensstil, Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten äußerst schwer zu ändern. Tabletten sind viel leichter einzunehmen. Zu den Schwerkranken, die sich nicht mehr rühren können, gehörst Du nicht. Ich seinerzeit schon. Warum Du erhöhte Leberwerte hast, in Deinem zarten Alter schon eine beginnende Arteriosklerose, dazu weiß man hier nichts. Diese Frage habe ich zu klären angeregt.

                        Die Statistik hinsichtlich der klinischen Relevanz von Autoimmunantikörpern ist nicht so einfach. Es gibt keine vernünftigen Kontrollgruppen, weil man keine Gesunden testet. Auch bei mir hatte man erhöhte Autoantikörper gefunden und ein Riesentheater darum veranstaltet, statt einmal vernünftig die Vorgeschichte durchzugehen.

                        Was ich Dir raten würde: diese Fragen hinsichtlich Deines Lebenstiles Dir selbst, Deinem Hausarzt oder auch uns zu beantworten. Einmal die Woche Schwimmen gehen, mit Deiner Freundin am Wochenende Federball, zusätzlich regelmäßig zweimal die Woche 15 Minuten Joggen, morgens 10 Minuten Gymnastik. Kein Alkohol, kein fettes Fleisch, sondern Steaks und Salat. Gegebenenfalls nicht mehr rauchen. Damit kann die Arteriosklerose zumindest verlangsamt werden. Ob das Deine sonstigen Beschwerden verändert, würde man sehen. Im Übrigen solltest Du einfach mal einen Gang herunterschalten und nicht weiterhin vergeblich versuchen, eine neurologische Diagnose durch Dritt- oder Viertmeinungen zu erzwingen, um ein bisher auf der ganzen Welt unbekanntes Krankheitsbild zu finden, sondern einfach einmal abwarten und in einem halben Jahr diese Autoantikörper noch mal bestimmen und Deine Beschwerdeentwicklung im Auge behalten. Mehr kannst Du dazu meines Erachtens im Moment überhaupt nicht tun. Private Mails sind hier nicht Thema. Also habe ich schon zwei Gen-Deffekte.

                        Mfg
                        Boh
                        Guten Morgen,

                        die erhöhten Leberwerte sind mit Sicherheit auf die Essgewohnheiten zurückzuführen, eine genetische Komponente (bei mir wurde bereits im zarten Alter von 6 Jahren eine genetische Fettstoffwechselstörung diagnostiziert - mein Opa (79) ist davon schwer betroffen) liegt ebenso vor. Andererseits kann das auch mit den Muskeln zusammenhängen. Ich habe seit meiner Kindheit immer wieder sporadisch auftretende erhöhte Bilirubinwerte, was man bis dato immer als Anomalie ohne Krankheitswert (Morbus Meulengracht) deklariert hat.

                        Es ist bekannt, dass positive Antikörper, insbesondere im fortschreitenden Alter, häufig beobachtet werden, ohne Kranksheitswert. Meine Oma (79) hat auch erhöhte ANA-Werte ohne Klinik. Antikörper können aber auch über viele Jahre positiv sein ohne Symptome und die entsprechende Krankheit bricht dann 10-20 Jahre später erst aus. Ich habe wirklich mehrfach mit Immunologen telefoniert und mit Forschern und mir das alles erklären lassen.

                        Ich versuche mich viel zu bewegen und das gelingt mir auch, gehe oft spazieren, fahre Rad etc. Ich bin keiner, der super gerne zu Hause sitzt.

                        Aber es scheint so, als ob Du auch keine plausiblen Antworten auf gewisse Dinge (wie z. B. Thymushyperlasie, Muskelrückgang, Faszis etc.) hast.

                        Das ist nicht böse gemeint.

                        Vielleicht ist das auch genetisch bedingt. Die Gefäßsklerose an der Aorta Abdominalis haben sowohl mein Vater (56) als auch mein Opa. Beide wären an dem dadurch verursachten Aneurysma fast gestorben und konnten nur durch Not-OPs gerettet werden, zudem haben beide auch die genetische Hypercholesterinämie mit krankhafter Vermehrung von Cholesterin (Meine Opa hatte dadurch zusätzlich bereits einen schweren Herzinfarkt mit Bypass-Operation) . Ohne eine Spritze (Die das Cholsterin im Körper ständig auf niedrigem Niveau hält) aus den USA wäre mein Opa schon seit 15 Jahren nicht mehr bei uns.

                        LG
                        Zuletzt geändert von Troll2019; 06.09.2020, 12:15.

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                          Hallo Troll,

                          Deine Genetik kannst Du nicht ändern, aber Deine Eßgewohnheiten und das solltest Du tun, gerade wenn möglicherweise eine riskante Stoffwechselanomalie bestehen sollte. Daß ich eine plausible Antwort auf Deine Beschwerden habe, habe ich nie behauptet. Aber Du tust mir leid, weil Du m.E. Energie, Zeit und Geld verplemperst.

                          Du schriebst: "​Laut Immunologie kommen positive Antikörper in 15-20% der Fälle bei Gesunden vor. Im Umkehrschluss bedeutet das: In 85 bzw. 80 % der Fälle hat der Antikörper eine klinische Relevanz."

                          Das ist falsch: Wenn von 1000 Personen 990 gesund sind und zu 20% den Autoantikörper haben, dann findet man ihn 198 mal ohne Relevanz. Wenn von den 1000 Personen die anderen 10 krank sind (das wäre sehr viel bei diesen seltenen Sachen!) und von diesen meinetwegen die Hälfte diesen Antikörper hat, dann findet man ihn 5 mal mit Relevanz. Insgesamt findet man ihn also 203 mal, davon sind 5, also ca. 2,5 Prozen, klinisch relevant.

                          Statistiken sind nicht so einfach und in der Medizin werden nur ganz selten auch große Kollektive von Gesunden getestet, daher ist z.B. bis heute die Framinghamstudie in den USA der Standard.

                          Damit jetzt genug, Alles Gute
                          Boh

                          Kommentar


                            Zitat von bohuslav Beitrag anzeigen
                            Hallo Troll,

                            Deine Genetik kannst Du nicht ändern, aber Deine Eßgewohnheiten und das solltest Du tun, gerade wenn möglicherweise eine riskante Stoffwechselanomalie bestehen sollte. Daß ich eine plausible Antwort auf Deine Beschwerden habe, habe ich nie behauptet. Aber Du tust mir leid, weil Du m.E. Energie, Zeit und Geld verplemperst.

                            Du schriebst: "​Laut Immunologie kommen positive Antikörper in 15-20% der Fälle bei Gesunden vor. Im Umkehrschluss bedeutet das: In 85 bzw. 80 % der Fälle hat der Antikörper eine klinische Relevanz."

                            Das ist falsch: Wenn von 1000 Personen 990 gesund sind und zu 20% den Autoantikörper haben, dann findet man ihn 198 mal ohne Relevanz. Wenn von den 1000 Personen die anderen 10 krank sind (das wäre sehr viel bei diesen seltenen Sachen!) und von diesen meinetwegen die Hälfte diesen Antikörper hat, dann findet man ihn 5 mal mit Relevanz. Insgesamt findet man ihn also 203 mal, davon sind 5, also ca. 2,5 Prozen, klinisch relevant.

                            Statistiken sind nicht so einfach und in der Medizin werden nur ganz selten auch große Kollektive von Gesunden getestet, daher ist z.B. bis heute die Framinghamstudie in den USA der Standard.

                            Damit jetzt genug, Alles Gute
                            Boh
                            Aber du kannst doch nicht einfach die Framingham-Studie, die sich rein auf kardiovaskuläre Krankheiten bezieht, auf andere Krankheitsbilder projizieren! Das ist völliger Humbug. Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mag das zutreffen, aber nicht für Autoimmunerkrankungen und deren Antikörper. Und wenn mir ein klinischer Immunologe, der seit über 20 Jahren praktisch arbeitet, diese Informationen mit auf den Weg gibt, dann glaube ich dem das auch. Auch wenn ich vielen Ärzten mit einer gewissen (gesunden) Skepsis gegenübertrete.

                            Wieso teilst Du deine Erfahrungen nicht explizit bzw. detailliert mit anderen Menschen, wenn Du es ggf. geschafft hast, für Dich einen Weg zu finden, wieder auf die Beine zu kommen? Du hältst alles immer sehr allgemein. Viele schlaue Köpfe erreichen in der Regel mehr, als einer alleine. Deshalb finde ich auch Foren teilweise sehr hilfreich.
                            Zuletzt geändert von Troll2019; 06.09.2020, 14:52.

                            Kommentar


                              lieber Troll ,
                              Also noch einmal eine letzte Antwort zum "Humbug".
                              ​​​​​​
                              Die
                              Framingham Studie ist ein Beispiel für eine gut geplante und aussagekräftige Studie, in der eben die normalbevölkerung als vergleichpopulation zugrunde gelegt wurde. Solche Studien sind mir aus der autoimmunForschung nicht bekannt. In meinem Fall waren z.b. die kaliumkanal Antikörper deutlich erhöht und es wurde ein unglaubliches gewese darum gemacht. Es gibt zwei spezifische kaliumkanal Antikörper, die separat mit einer anderen labormethode bestimmt werden, die waren in Ordnung. Die andere labormethode dagegen erfasst zusätzlich noch ca 8 andere, und das war eben erhöht. Ich habe zwei Studien gefunden, die genau diese Fälle wie mich untersucht haben, wo die spezifischen (LG L1 und Casper zwei) in Ordnung waren, das Gesamtpaket aber erhöht. Man fand heraus, dass bei diesen Patienten eine signifikant​​​​​höhere krebsrate bestand als bei denen, wo es nicht erhöht war.
                              Die Autoren dieser beiden Studien haben korrekter Weise genau auf diesen Punkt hingewiesen, dass die aussagekraft nicht sehr hoch ist, weil man eben sowieso nur die Leute auf autoimmun Antikörper untersucht, die wegen irgendwelcher Beschwerden zum facharzt kommen (im Gegensatz eben zur methodisch unvergleichlich besser angelegten Framingham-Studie). Die von mir vorgelegte beispielrechnung ist schlüssig. Mehr habe ich nicht zu sagen und möchte ich auch nicht mehr sagen.
                              denn dieser Tonfall verletzt mich.















                              Kommentar


                                Zitat von bohuslav Beitrag anzeigen
                                lieber Troll ,
                                Also noch einmal eine letzte Antwort zum "Humbug".
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                                Die
                                Framingham Studie ist ein Beispiel für eine gut geplante und aussagekräftige Studie, in der eben die normalbevölkerung als vergleichpopulation zugrunde gelegt wurde. Solche Studien sind mir aus der autoimmunForschung nicht bekannt. In meinem Fall waren z.b. die kaliumkanal Antikörper deutlich erhöht und es wurde ein unglaubliches gewese darum gemacht. Es gibt zwei spezifische kaliumkanal Antikörper, die separat mit einer anderen labormethode bestimmt werden, die waren in Ordnung. Die andere labormethode dagegen erfasst zusätzlich noch ca 8 andere, und das war eben erhöht. Ich habe zwei Studien gefunden, die genau diese Fälle wie mich untersucht haben, wo die spezifischen (LG L1 und Casper zwei) in Ordnung waren, das Gesamtpaket aber erhöht. Man fand heraus, dass bei diesen Patienten eine signifikant​​​​​höhere krebsrate bestand als bei denen, wo es nicht erhöht war.
                                Die Autoren dieser beiden Studien haben korrekter Weise genau auf diesen Punkt hingewiesen, dass die aussagekraft nicht sehr hoch ist, weil man eben sowieso nur die Leute auf autoimmun Antikörper untersucht, die wegen irgendwelcher Beschwerden zum facharzt kommen (im Gegensatz eben zur methodisch unvergleichlich besser angelegten Framingham-Studie). Die von mir vorgelegte beispielrechnung ist schlüssig. Mehr habe ich nicht zu sagen und möchte ich auch nicht mehr sagen.
                                denn dieser Tonfall verletzt mich.














                                Danke. Ich hatte nicht die Absicht, dich zu verletzen. Das tut mir leid. Und so ist das auch überhaupt nicht gemeint. Es liest sich vieles leider immer anders. Stündest Du mir gegenüber, hättest Du dieses Gefühl definitiv nicht. Ich bin kein Unmensch und eigentlich immer ein fröhlicher und herzlicher Typ von Mensch. Tut mir leid, dass Dich die Wärme, mit der ich anderen Menschen im Alltag stets gegenübertrete, auf schriftlichen Wege bis dato nicht erreicht hat. Es gibt hier einige im Forum, die mich persönlich kennen, und die können das mit Sicherheit auch bestätigen.
                                Zuletzt geändert von Troll2019; 06.09.2020, 15:50.

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