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    Zitat von Blixa Beitrag anzeigen

    Man muss die Leber nicht entgiften. Denn wie du selbst sagst, ist die Leber ein Entgiftungsorgan. Man muss sie nur in Ruhe arbeiten lassen. Dazu gehört zum Beispiel auf Alkohol möglichst zu verzichten (denn der ist ganz objektiv gesagt ein Gift) und nicht zuviel Quatsch zu essen. Es gibt viele Medikamente die auf Dauer natürlich schwer auf die Leber hauen, die lassen sich natürlich nicht so leicht vermeiden wie selbst zugefügtes Ernährungsleid.
    Keine Ahnung was ausgerechnet ein Heilpraktiker der Leber Gutes tun soll, außer dass er einem sagt, mit was man sie nicht aktiv belasten sollte. Mit Entgiftungen, Ausleitung und ähnlicher Quacksalberei wird durch Heilpraktiker in erster Linie Geld verdient.
    Der Körper kann viel selbst "reparieren", da gebe ich dir recht, aber warum ihn nicht dabei unterstützen, zeitweise, was spricht dagegen?

    Pflanzen, Tees, Kräuter, Beeren usw. eine Medizin, die man schon Tausende von Jahren anwendet und mit diesen "Mitteln" arbeitet ein guter HP. Ich frage mich, was daran Quacksalberei sein soll?
    Man denke nur an den Blasen – Nierentee, wer hat ihn in Notsituationen nicht schon angewandt? Keiner würde da an Quacksalberei denken.

    Gute und weniger gute Ärzte, Chirurgen, Heilpraktiker gab und wird es immer geben. Die heutige Medizin ist oft nichts anderes als abgekupferte Natur in Chemie, aber der Körper nimmt Natürliches immer besser an als Naturidentisches, das weiß man und warum nicht erst mal versuchen, bevor man mit Kanonen auf Spatzen schießt.

    Zuletzt geändert von EStella; 12.07.2022, 10:39.
    Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst. (Dalai Lama)

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      Danke EStella .

      Wir wären schon viel weiter, wenn die schulmedizin medizin und naturheilverfahren zusammen arbeiten würden.

      egal , was man für eine Krankheit hat , Naturheilverfahren als Unterstützung ist nichts falsches.

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        Kathi, man muss eben nach solchen Ärzten suchen, und es gibt sie noch oder wieder vermehrt.

        Mein HA ist nicht abgeneigt und auch meine Endokrinologin befürwortet vieles. Übrigens in dieser Klinik kann man als Diabetes - Patient unter der klassischen Medizin und einem Heilpraktiker wählen. Wenn das Quacksalberei - sorry, ich störe mich an dem Wort - wäre, würden dort nicht so viele Patienten erfolgreich behandelt werden.


        In Sri Lanka z. B. kann man wählen, was für ein Krankenhaus man in Anspruch nehmen möchte, dort ist eine Behandlung nach der uralten traditionellen Heilkunst Ayurveda genauso anerkannt.

        Es bleib selbstverständlich jedem selbst überlassen, aber ich habe für mich eben den Weg gewählt, beides zu kombinieren, weil ich viele Medikamente einfach nicht vertrage und komme sehr gut damit zurecht.


        Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst. (Dalai Lama)

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          Natur hin oder her, Behandlungsverfahren sollten doch möglichst evidenzbasiert sein und gerade das läuft bei Heilpraktikern schnell mal aus dem Ruder. "Mir hilft's" dieser ganze anekdotische Kram.
          Weil man das ganze noch privat zahlt ist die Compliance höher, l mitzumachen,die Zuwendung durch den Heilpraktiker groß (hier muss die Schulmedizin unbedingt aufholen, sprechende Medizin ist so wirkungsvoll und nebenwirkungsfrei) und deshalb der Patientenwille erhöht. Das sind also beste Voraussetzungen für eine Placebo-Wirkung. Und nichts gegen den Placebo-Effekt, dass eine wunderbare Sache!
          Sache!
          Natürlich gibt es pflanzliche Präparate und Tees, die wirkungsvoll sind. Und diese werden auch von Schulmedizinern empfohlen. Meine Hausärztin hat immer gern gefragt, ob ich gern Ingwertee trinke, das sei gut für die Lunge bei Erkältungen.

          Gefährlich (und da ist eindeutig Quacksalberei im Spiel) ist wenn Heilpraktiker empfehlen die Amalgamfüllungen für teuer Geld sanieren zu lassen oder irgendwelche Ausleitungen verkaufen, mit dem Versprechen dass das irgendwas macht. Das ist wirklich Mumpitz und da wird Leuten die Sorge um ihre eigene Gesundheit haben und absolut bereit sind selbst was Gutes dafür zu tun einfach nur Geld aus der Tasche gezogen.

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            Die Neurologin von letzter Woche hat gerade angerufen und will mich in die Radiologie schicken. Für mich bedeutet das Sie will andere Sachen ausschließen. Wurde ja eigentlich letztes Jahr schon alles gemacht…

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              Na ja, sind doch im Grunde eigentlich gute Neuigkeiten - sie nimmt dich ernst, scheint bemüht dir zu helfen und vielleicht kommst du ja endlich weiter!

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                Naja… Die Überweisung kam und darauf stand Kardiologie und nicht Radiologe. Als Verdacht stand irgendeine Herzkrankheit bei der ich maximal noch 2 Jahre zu leben hätte. Der Kardiologe hat mich Freitag direkt untersucht und meinte das die Verdachtsdiagnose keine Muskelzuckungen auslöst. Also hat er nichts gefunden.

                Ansonsten wird’s weiterhin jeden Tag schlimmer. Der Muskel zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand sticht tut weh und hat seit ein paar Tagen ne Delle. Meine linke Wade lässt sich nicht mehr anspannen. Es ist durchgehend Bewegung darin und das Bein fühlt sich total verspannt an. Wenn ich hineinkneife fühle ich die einzelnen Muskelfasern. Das linke Knie tut weh und wird immer instabiler. Der Körper baut einfach immer mehr ab. Auch meine Brustmuskulatur fühlt sich ganz komisch an. Ich denke in den nächsten 4 Wochen wird was rauskommen. Habe nächsten Freitag nochmal nen Termin bei der Neurologin, Anfang August im Klinikum Ludwigshafen und zuletzt Uni Klinik Mainz nochmal. Spätestens da sollte ich Bescheid wissen.
                Zuletzt geändert von Manu86; 17.07.2022, 10:54.

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                  Nur zum Verständnis: Die Neurologin schreibt dir ne Überweisung zum Kardiologen mit einer konkreten Verdachtsdiagnose einer Herzkrankheit, vermutet durch eine Neurologin?

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                    Auf was für eine Herzkrankheit lautet die Verdachtsdiagnose?
                    Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst. (Dalai Lama)

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                      Ja so war es…

                      Anhalt für Dialative Kardiomyopathie
                      LV-Funktion

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                        Sag mal Manu, hab jetzt nicht die 40 Seiten durchgelesen, aber hast du seit Symptombeginn mal ne FEES Untersuchung gemacht?

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                          Ne habe ich nicht. Warum fragst du ?

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                            Hast du denn Beeinträchtigungen bei Schlucken oder Sprechen?

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                              Hmm nicht direkt. Gegen Ende letzten Jahres und Anfang diesen Jahres als ich ja tausend Symptome hatte kam es mir so vor. Aber wurde dann wieder besser.

                              in den letzten Tagen ist mir aufgefallen, das wenn ich laut reden will mir die Stimme versagt. Kann aber auch sein dass das noch von meiner Corona Infektion vor 3 Wochen kommt.

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                                Das ist ja schon mal ein super Zeichen, wenn du mal Beeinträchtigungen hattest, diese aber wieder verschwunden sind. Denn das spricht halt nicht für eine degenerative Krankheit. Hast du das Ergebnis des EMG mitgeteilt bekommen? War da jetzt was auffällig oder nicht?

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